Trotz Überzahl bezwingt der FC Schalke 04 den 1. FC Kaiserslautern eher schlecht als recht. Eine Meisterleistung war das nicht: Trotz des Resultats hat die Reis-Elf offensichtlich noch viel Arbeit vor sich.

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Aufstiegsaspirant FC Schalke hat den drohenden Fehlstart in die 2. Fußball-Bundesliga dank langer Überzahl abgewendet. Gut eine Woche nach dem 3:5 beim Hamburger SV feierte das Team von Trainer Thomas Reis am Samstagabend einen 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern. Vor 61 801 Zuschauern in der Veltins Arena trafen Simon Terodde (13. Minute), Kenan Karaman (70.) und Bryan Lasme (90.+2) im Duell der Traditionsvereine. Die Gäste mussten nicht nur die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel verkraften, sondern auch die Rote Karte für Torhüter Andreas Luthe (39.) und die Ampelkarte für Boris Tomiak (57.).

Kaiserslautern: Hoffnungslos in der Unterzahl

Erstmals in ihrer langen Vereinshistorie duellierten sich der siebenmalige deutsche Meister aus Gelsenkirchen und der viermalige Titelträger aus Kaiserslautern in der 2. Bundesliga. Obwohl die Pfälzer den besseren Start erwischten und bei einem Schuss von Marlon Ritter (4.) dem 1:0 nahe waren, lagen sie früh zurück. Torjäger Terodde machte seinem Ruf als Lautern-Schreck alle Ehre und erzielte nach Flanke von Thomas Ouwejan per Kopf bereits seinen insgesamt achten Treffer gegen die Pfälzer.

Ein unnötiger Platzverweis für Luthe brachte das bis dahin gleichwertige Team von Trainer Dirk Schuster endgültig aus dem Tritt. Nach einem kollektiven Aussetzer der FCK-Abwehr vereitelte der Schlussmann das mögliche 0:2, indem er Schalkes Außenverteidiger Ouwejan kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall brachte und dafür zu Recht des Feldes verwiesen wurde. Als dann auch noch Abwehrspieler Tomiak in der zweiten Halbzeit nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah, schwanden die Pfälzer Hoffnungen rapide. Die Tore von Karaman aus kurzer Distanz und Lasme in der Nachspielzeit beseitigen die letzten Zweifel am Schalker Sieg. (dpa/best)

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