Die drei besten Mannschaften der 2. Bundesliga treten nach der Corona-Pause parallel auf, und für alle drei sieht es bis in die Nachspielzeit mehr oder minder gut aus. Doch dann kassieren Bielefeld, der HSV und der VfB Stuttgart fast zeitgleich entscheidende Gegentore.

Mehr 2. Bundesliga-Themen finden Sie hier

Die Schlussminuten in der 2. Bundesliga raubten den Fans am Sonntagnachmittag den Atem.

Tabellenführer Arminia Bielefeld verpasste im Fernduell mit den Verfolgern aus Hamburg und Stuttgart den optimalen Start nach der Corona-Pause.

Marcos Alvarez raubt Bielefeld den sicher geglaubten Sieg

Der seit acht Spielen unbesiegte Zweitliga-Spitzenreiter musste beim 1:1 gegen den VfL Osnabrück in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich durch Marcos Alvarez hinnehmen. Fabian Klos (17./Foulelfmeter) hatte die Ostwestfalen in Führung gebracht.

Der Hamburger SV verpasste trotz 2:1-Führung bei der SpVgg Greuther Fürth den Sieg. Doppeltorschütze Havard Nielsen rettete den Franken beim 2:2 in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Punkt.

Wehen Wiesbaden schockt den VfB Stuttgart

Dennoch rückten die Hamburger auf Rang zwei vor, da der VfB Stuttgart ebenfalls in letzter Minute beim SV Wehen Wiesbaden durch einen Handelfmeter von Philipp Tietz (90.+7) im Anschluss an einen Video-Beweis mit 1:2 verlor. Schon das Hinspiel hatte der hoch überlegene VfB daheim mit 1:2 verloren.

Der FC St. Pauli bezwang den 1. FC Nürnberg durch Viktor Gyökeres' Tor, das auch erst in der 84. Minute fiel, mit 1:0. (dpa/hau)

Bildergalerie starten

Thomas Müller setzt den Maßstab: Die 20 vereinstreuesten Spieler der Bundesliga

Urgesteine und Felsen in der Brandung: Es sind Spieler wie Bayern Münchens Star Thomas Müller, die den Fans ein Gefühl von Heimat und Verbundenheit vermitteln. Sie sind keine Wappenküsser - und wenn, dann glaubwürdige.