• Vor dem Sprung in die Formel 1: Mick Schumacher freut sich nach eigenen Angaben, mit seinem berühmten Vater Michael Schumacher als Rennfahrer verglichen zu werden.
  • Mick Schumacher hat den Weltmeistertitel der Formel 2 gewonnen.
  • Sebastian Vettel gibt ihm bereits Ratschläge für die Formel 1

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Dass Mick Schumacher auch bei seinen persönlichen Triumphen mit seinem Vater Michael verglichen werden wird, damit hat der 21-Jährige nach eigenem Bekunden kein Problem.

In der RTL-Show "Menschen Bilder Emotionen" richtete er warme Worte in Richtung seines Vaters: "Ich habe nichts dagegen, da verglichen zu werden. Im Endeffekt ist er der Beste, er wird immer der Beste bleiben für mich. Deshalb bin ich froh, mich mit ihm vergleichen zu dürfen".

Mick Schumacher hat am vergangenen Wochenende in Bahrain den Weltmeistertitel in der Formel 2 geholt. In der kommenden Saison wird er für das Rennteam Haas in der Formel 1 starten.

Vettel gibt ihm Rat für die Formel 1

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hatte ihm zuvor schon seinen Rat auf dem weiteren sportlichen Weg angeboten. "Das beeindruckende ist der Schritt, den er gemacht hat von letztem Jahr auf dieses Jahr", sagte Vettel bei Sky. "Mick ist einer, der immer lernt und sich immer weiterentwickeln kann, wo viele vielleicht stehen bleiben", fügte der 33-Jährige hinzu.

Bei Haas hat Schumacher einen Vertrag für mehrere Jahre unterschrieben. Im nächsten Jahr wird er im unterlegenen Auto wohl zunächst hinterherfahren. "Versuch nicht, der Schnellste zu sein, sondern viel zu lernen", riet ihm Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. Die Scuderia unterstützt das Haas-Team technisch und mit erfahrenem Personal.

Sein Vater Michael Schumacher hat sieben Weltmeister-Titel (1994/1995 und von 2000 bis 2004) in der Formel 1 geholt. Seit einem schweren Ski-Unfall Ende Dezember 2013 lebt der Kerpener von der Öffentlichkeit abgeschirmt. (dpa/ska)

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Väter und Söhne in der Formel 1: Mick Schumacher ist bereits der neunte Junior

Mick Schumacher ist nicht der erste Rennfahrer, der seinem Vater nacheifert. Zum neunten Mal in der Geschichte der Formel 1 führt die erbliche Vorbelastung dahin, wo bereits der Vater Spuren hinterließ.