Nachdem am Mittwoch erstmals Stimmen laut geworden waren, wonach Ferrari in der Formel-1-Saison 2018 zunächst hinter Mercedes und Red Bull liegen könnte, lieferte Sebastian Vettel am Donnerstagmorgen die Antwort auf der Strecke. Der Ferrari-Star erzielte am vorletzten Tag der Testfahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in 1:17.182 Minuten die bisher schnellste Zeit des Winters .

Vettel, für den es der letzte Einsatztag vor der Abreise nach Melbourne ist, zog kurz vor der Mittagspause Hypersoft-Reifen auf und setzte sich damit um mehr als eine Sekunde von seinem ersten Verfolger Kevin Magnussen (Haas) ab.

Die Konkurrenz von Mercedes und Red Bull konzentrierte sich indes heute auf Long-runs und Technik-Tests . Während Max Verstappen (10./2,660) mehrmals zwischen unterschiedlichen Frontflügeln hin und her wechselte, simulierte Valtteri Bottas (7./2,350) einen kompletten Grand Prix.

In den ersten vier Stunden - im Gegensatz zum Mittwoch ist diesmal eine Mittagspause von 13:00 bis 14:00 Uhr geplant - wurden kein einziges Mal Rote Flaggen geschwenkt. Selbst der McLaren läuft problemlos: Stoffel Vandoorne absolvierte 48 Runden (aufgeteilt auf eher kürzere Runs) und liegt mit 1,673 Sekunden Rückstand auf der vierten Position.

Übrigens unmittelbar hinter Nico Hülkenberg (Renault), der gestern Longruns gefahren war und heute eher auf schnelle Zeiten aus ist. Mit einem neuen Frontflügel büßte er 1,493 Sekunden auf Vettel ein.

Getestet wird bis 18:00 Uhr.© Motorsport-Total.com GmbH