Seit 2015 versucht Sebastian Vettel vergeblich, zum fünften Mal Weltmeister in der Formel 1 zu werden. Seit seinem Wechsel von Red Bull zu Ferrari hechelt der 31-Jährige den Silberpfeilen von Mercedes hinterher. Auch zu Beginn der Saison 2019. An Aufgabe aber denkt Vettel keineswegs.

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Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel ist trotz seines schlechten Saisonstarts und der zunehmenden Kritik an seiner Person nicht Formel-1-müde.

Vettel: "Bin auf der Höhe meines Könnens"

"Ich fühle mich auf der Höhe meines Könnens. Ich bin sehr ehrgeizig und erwarte viel von mir. Ich liebe das Rennfahren Mann gegen Mann. Das würde ich alles vermissen", sagte der Ferrari-Pilot nach dem Qualifying zum 1000. Formel-1-Rennen am Sonntag (8.10 Uhr MESZ/RTL und Sky) in Shanghai und fügte an: "Es ist keine Option, morgen die Formel 1 zu verlassen. Ich habe einen Vertrag bis 2020."

Was seine Zukunft darüber hinaus angehe, erklärte der Heppenheimer: "Es ist ein Stück Papier. Letztlich muss man abwarten, wie sich die Dinge entwickeln."

Binotto sägt an seiner Nummer eins

Vor allem italienische Medien zählten Vettel, der in vier Ferrari-Jahren stets den Titel verpasst hat, zuletzt deutlich an. Auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto wollte seinem langjährigen Top-Fahrer am Freitag den Nummer-eins-Status nur auf Bewährung zugestehen.

Der langjährige Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone legte Vettel in dieser Woche gar die Möglichkeit eines Rücktritts nahe.

Vettel kontert Ecclestone

Vettel konterte den 88-jährigen Briten, der die Geschicke in der Königsklasse über 40 Jahre gelenkt hatte, süffisant: "Ich werde sicher nicht solange in der Formel 1 sein wie er."

Der 31-jährige Vettel wartet seit dem Großen Preis von Belgien am 26. August vergangenen Jahres auf einen Sieg. Mit 22 Punkten belegt er nach den ersten beiden Saisonläufen in der WM nur den fünften Platz. (AFP/hau)

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