München - Titelkandidat Bayern München hat im Viertelfinale der Basketball-Playoffs gegen die MHP Riesen Ludwigsburg ausgeglichen. Die Münchner gewannen vor heimischem Publikum das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie gegen die Schwaben mit 83:67 (43:33). Auch ratiopharm Ulm siegte nach seiner Auftaktniederlage im zweiten Viertelfinal-Match mit 100:64 (50:39) gegen die Würzburg Baskets.

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Nach der überraschenden Niederlage der Bayern in der ersten Partie steht es nun 1:1. Den gleichen Stand gibt es zwischen Ulm und Würzburg. Sowohl Ludwigsburg gegen Bayern als auch Würzburg gegen Ulm haben nun zwei Heimspiele. Spieltage sind Mittwoch und Freitag. Welches Team zuerst drei Siege in der Serie feiert, zieht ins Halbfinale ein.

München hatte zunächst Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Ludwigsburg spielte munter auf, München warf schlecht. Erst zum Ende des ersten Viertels kam die Sicherheit bei den Bayern zurück und sie gingen erstmals in Führung. In der Folge spielte der Pokalsieger konzentriert weiter, erhöhte seine Wurfquote und baute den Vorsprung aus. Ludwigsburg hingegen hatte jetzt selbst Probleme in der Offensive.

Nach der Pause legte München nach. Doch die Gäste glaubten an ihre Chance und ließen nie nach. Trotz eines 15-Punkte-Rückstandes nach dem dritten Viertel spielte Ludwigsburg engagiert weiter und konnte zwischendurch immer wieder den Rückstand verringern. Am Ende setzten sich die Bayern aber verdient durch. Beste Werfer waren für München Carsen Edwards mit 21 Punkten sowie Silas Melson für Ludwigsburg mit 20 Zählern.

In Ulm entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Match. Keines der Teams konnte sich einen Vorteil erarbeiten. Das änderte sich im zweiten Viertel. Ulm traf rund 80 Prozent seiner Zweipunkt-Würfe und ging mit einem Vorsprung von elf Punkten in die Halbzeit. Auf diesem Niveau spielten die Gastgeber weiter. Auch unter dem Korb hatte Ulm deutliche Vorteile, Würzburg war chancenlos. Bester Werfer für Ulm war L.J. Figueroa mit 21 Punkten. Für Würzburg erzielten drei Spieler je 14 Punkte.   © Deutsche Presse-Agentur

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