Irak

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hält die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Sanktionen gegen den Irak für den falschen Weg. Die Drohungen seien nicht sehr hilfreich. Angesichts der explosiven Lage reist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag nach Moskau.

Das Parlament im Irak fordert den Abzug der im Land stationierten US-Soldaten. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte für eine entsprechende Resolution. Der Beschluss verpflichtet die Regierung, das Gesuch um militärische Hilfe im Kampf gegen den IS zurückzuziehen. Währenddessen nehmen Zehntausende Abschied vom getöteten General Soleimani, US-Präsident Trump schickt indes neue Drohungen an die Führung im Iran.

Das irakische Parlament hat eine Resolution beschlossen, die den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Land fordert. Von dieser Forderung ist die US-Regierung enttäuscht.

Bei einem Luftangriff der USA im Irak ist der ranghohe iranische General Ghassem Soleimani getötet worden. So reagieren internationale Medien auf den Angriff.

Trotz schwerer Spannungen steht ein Abzug der Bundeswehr aus dem Irak nicht zur Debatte. Der Kampf gegen die Terrormiliz IS soll fortgesetzt werden. 

Die Tötung eines enorm einflussreichen iranischen Generals durch die USA wühlt den Nahen Osten auf. Die Führung in Teheran droht mit tödlicher Vergeltung - und auch aus dem Weißen Haus kommen konfrontative Töne.

Neuer Raketenbeschuss im Irak: Nach dem tödlichen US-Angriff auf General Qasem Soleimani wurde nahe Bagdad eine Militärbasis angegriffen, auf der US-Soldaten stationiert sind.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock verlangt von der Bundesregierung, alle deutschen Soldaten sofort aus dem Irak herauszuholen. Roth fordert eine generelle Überprüfung der Mission. SPD-Vorsitzende Saskia Esken äußert sich vorsichtiger.

Mit einem gezielten Drohnenangriff hat US-Präsident Donald Trump den iranischen General Ghassem Soleimani töten lassen. Obwohl die Aktion die USA gefährlich nahe an einen Krieg mit Teheran bringt, haben die Vereinigten Staaten nur einen Tag nach dem Attentat einen Angriff auf pro-iranische Milizen durchgeführt. 

Die Bundeswehr hat die Ausbildung von Soldaten im Irak gestoppt. Der Kommandeur des internationalen Anti-IS-Einsatzes, der US-General Pat White, habe entschieden, das Schutzniveau für den Einsatz im Irak weiter anzuheben.

Die gezielte Tötung eines iranischen Militärführers durch einen US-Raketenangriff schürt Sorgen vor einem neuen Krieg im Nahen Osten. Die Koalition gegen die Terrormiliz IS zieht Konsequenzen - von denen auch die Bundeswehr im Irak betroffen ist.

Die Tötung eines Top-Generals könnte die USA in eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran verwickeln. Der Befehl von US-Präsident Donald Trump birgt nicht nur ein enormes Risiko für die Region - sondern auch für seine Wiederwahl.

Die Bundeswehr setzt die Ausbildung von Sicherheitskräften im Irak nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch einen US-Luftangriff aus.

Ghassem Soleimani war in der arabischen Welt als wichtigster Vertreter des iranischen Militärs berühmt-berüchtigt. Teheran will nach seiner Tötung durch die USA "Rache". Es droht eine Spirale der Gewalt.

Der gezielte US-Luftangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani ist ein Fanal. Stürzt die Attacke eine ganze Region ins Chaos?

Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Mit der gezielten Tötung des Generals könnten die USA einen Krieg provoziert haben. International wächst die Angst vor einer Auseinandersetzung.

Die USA haben Ghassem Soleimani per Raketenangriff getötet. Wer war der Elitegeneral der iranischen Al-Kuds-Brigaden? Er kämpfte schon gegen Saddam Hussein, sein Ruf ist legendär und sein Gesicht berühmt-berüchtigt.

Bei dem Anschlag starb ein der iranische Kommandant Ghassem Soleimani, der Angriffe im Irak "orchestriert" haben soll. Das Pentagon spricht von einer "Verteidigungshandlung".

Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Er tauchte immer wieder im Irak und in Syrien an der Seite Iran-treuer Milizen auf. Seine Tötung durch das US-Militär wird nicht ohne Folgen bleiben.

Im Krisenland Irak bleibt die Lage instabil. Die USA verlangen von Regierungschef Adel Abdel Mahdi Schutz gegen weitere Angriffe. Doch der Ministerpräsident ist nur noch eingeschränkt handlungsfähig.

Demonstranten randalieren, Kampfhubschrauber schützen die US-Botschaft, Hunderte Soldaten werden zur Verstärkung eingeflogen. Nach US-Luftangriffen auf schiitische Milizen im Irak droht die Lage zu eskalieren. Präsident Trump hat schon den Schuldigen ausgemacht.

Mehrere Hundert Demonstranten haben das Gelände der US-Botschaft in Bagdad gestürmt. Sie zündeten auf ihrem Weg amerikanische Flaggen an, riefen "Tod Amerika" und zertrümmerten Fensterscheiben.

Bei den jüngsten Protesten im Iran sind Hunderte Menschen gestorben. Eine entschlossene Reaktion des Westens blieb bis dato aus. Im Interview kritisiert Nahost-Experte Behrouz Khosrozadeh daher nicht nur das iranische Regime, sondern auch das Vorgehen der EU und Deutschlands. Und er erklärt, welche Fehler die Bundesregierung seiner Ansicht nach künftig vermeiden sollte.

Zwei IS-Frauen hat die Türkei in der vergangenen Woche nach Deutschland abgeschoben. Jetzt hilft die Bundesregierung einer deutschen Frau aus dem syrischen Gefangenenlager Al-Hol, die zurückzukommen will.

Die 25 auf einer Nordseefähre in einem Kühllaster entdeckten Migranten stammen wahrscheinlich überwiegend aus Kuwait und dem Irak.