Athen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schließt ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone nicht aus, die Griechen hätten am Sonntag bei dem Referendum die Wahl. Am Freitagabend warb der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras vor tausenden Demonstranten in Athen für ein "Nein" zum Sparprogramm. Endet die Abstimmung tatsächlich so, könnte das den "Grexit" nach sich ziehen.

In der Griechenland-Krise steht die Entscheidung an: Am Sonntag entscheiden die Bürger Griechenlands in einem Referendum über die Sparpolitik. Die griechische Regierung wirbt für ein "Nein", Europas Spitzenpolitiker für ein "Ja". Aktuellen Umfragen zufolge zeichnet sich ein enges Rennen ab. Zugleich ist immer noch unklar, ob das Referendum überhaupt stattfindet: Das höchste griechische Verwaltungsgericht berät heute über eine Klage gegen die Abstimmung. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Im Schuldenstreit um Griechenland zeichnet sich noch immer keine Lösung ab. Ministerpräsident Alexis Tsipras fährt einen politischen Zickzack-Kurs, der bei den Geldgebern seit Wochen für großen Unmut sorgt und eine Einigung erschwert. IWF-Chefin Christine Lagarde unterstellt der Regierung unreifes Verhalten, welche ihr Schicksal offenbar an den Ausgang des Referendums hängt. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Mit seinem Zickzackkurs und diversen Verzögerungsmomenten hat der griechische Ministerpräsident seine Verhandlungspartner so sehr brüskiert, dass niemand mehr mit ihm sprechen will – zumindest, bis das Referendum am Sonntag stattgefunden hat. Waren die geplatzten Gespräche von Anfang an geplant – oder eher das Ergebnis politischer Unbedarftheit?

So reagiert die internationale Presse auf Athens Zick-Zack-Kurs.

Griechenland hat seine Schulden an den IWF nicht zurückgezahlt - dennoch gibt es weiterhin Hoffnung, dass die Eurogruppe mit Athen zu einer Einigung im Schuldenstreit kommt. Alexis Tsipras soll bereit sein, die Bedingungen der Geldgeber anzunehmen. Heute Nachmittag wollen sich die Euro-Finanzminister in einer Telefonkonferenz beraten. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Brite will durch Crowdfunding-Kampagne Griechenland retten.

Griechenland steuert auf den "Grexit" zu: Athen wird die heute Nacht fällige Rate von rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfond (IWF) nicht zahlen. Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis droht mit juristischem Vorgehen gegen EU-Institutionen, sollte Griechenland aus dem Euro ausgeschlossen werden. Brüssel hofft auf eine Last-Minute-Lösung, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist skeptisch. Die Griechenland-Krise im Liveblog.

In weniger als einer Woche will die Athener Regierung ein Referendum abhalten – über ein Programm, das es dann nicht mehr gibt. Hier eine Analyse des überraschenden Schritt des griechischen Ministerpräsidenten:

Die Regierung in Athen will eine am Dienstag fällige IWF-Rate nicht zahlen.

Die Finanzkrise in Griechenland spitzt sich zu. Am Montag bleiben sämtliche Banken im Land geschlossen - ein bislang einmaliger Schritt in dem Euroland. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Nach den gescheiterten Verhandlungen mit der EU greift der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zu drastischen Mitteln: Ab Montag bleiben die Banken und Börsen geschlossen, der Geldverkehr wird kontrolliert. Was heißt das für die Griechen und was müssen Touristen jetzt wissen?

Mit den sich überschlagenden Sondersitzungen der Eurogruppe wird die Lage im Krimi um Griechenland immer unübersichtlicher. Die Verhandlungen waren einmal mehr gescheitert, Athens Regierung reagierte auf die Finanzkrise am Sonntagabend mit der Schließung der Banken. Ein Überblick über die Entwicklungen der vergangen Tage.

Es steht schlecht um Griechenland, der Streit um die Athener Reformliste nimmt kein Ende. Eigentlich sollte es schon vor dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag einen Deal geben. Doch der griechische Premier Alexis Tsipras pokert bis zuletzt.

Die Zeit für eine Rettung Griechenlands wird knapp. Nur noch wenige Tage bleiben Alexis Tsipras und den Gläubigern sich in der Schuldenfrage zu einigen. Gelingt es nicht, droht die Staatspleite.

Griechenland droht der finanzielle Kollaps - Ende des Monats muss die Regierung 1,6 Milliarden Euro an den IWF zurückzahlen. Jetzt kommt raus: Athen sitzt auf einen riesigen Goldschatz. Könnte der Verkauf etwa alle Sorgen auf einen Schlag lösen?

In dieser Woche beraten zum dritten Mal die Euro-Finanzminister über die Griechenland-Krise. Ganz Europa hofft, dass es nach der monatelangen Hängepartie endlich eine Einigung zwischen Athen und seinen Gläubigern kommt. Doch kurz vor den entscheidenden Verhandlungen diesen Mittwoch droht neuer Ärger. Offenbar ist jetzt ein Streit unter den Geldgebern entbrannt.

Die Hängepartie zieht sich weiter hin. Die griechische Regierung legte zwar neue Reformvorschläge vor, aber die reichen den Geldgebern noch nicht aus. Gelingt Athen keine Einigung mit seinen Gläubigern, droht dem Land die Staatspleite. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

Griechenland und seine Gläubiger sind nach Ansicht eines Athener Regierungssprechers in der Schuldenkrise nahe an einer Einigung. Es wird höchste Zeit. Auch in der internationalen Presselandschaft verschärft sich der Ton.

Vor der befürchteten Staatspleite Griechenlands betont Kanzlerin Angela Merkel, dass eine Einigung immer noch möglich sei. Doch das Grexit-Szenario wird immer konkreter, während die Gegner weiterer Hilfen für Athen immer mehr die Oberhand gewinnen. Wie stehen verschiedene Politiker, Ökonomen und Experten zum Grexit?

Letzte Hoffnung für Griechenland: Am Montag ist ein Sondergipfel anberaumt, um nach Auswegen aus der Schuldenkrise zu suchen. Wichtig: Die griechische Regierung muss endlich handfeste Reformen vorlegen. Gelingt Athen heute keine Einigung mit seinen Gläubigern, droht dem Land die Staatspleite. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

Soll es einen neuen Schuldenschnitt für Griechenland geben? Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel hat sich in der Talkshow "Günther Jauch" vehement dagegen ausgesprochen. Wir haben die wichtigsten Aussagen des CSU-Politikers dokumentiert.

Griechenland droht die Staatspleite, wenn sich die Regierung nicht in den nächsten Stunden mit seine Gläubigern auf Sparmaßnahmen einigt. Weil die Zeit nun knapp wird, treffen sich am Montag alle EU-Staatschefs zu einem Sonder-Gipfel. Die Fakten.

Vor dem Sondergipfel der Euro-Staaten zur griechischen Schuldenkrise laufen hinter den Kulissen die Gespräche auf Hochtouren. Tsipras hat neue Vorschläge präsentiert - heißt es zumindest aus Athen.

Kremlchef Wladimir Putin spricht beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Zu Gast: Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras, mit dem Russland Gas-Projekte vorantreiben will. Viele Russen erhoffen sich zudem von ihrem Wirtschaftslenker einen Wegweiser aus der Krise. Gelingt Putin ein großer Coup?