Iglu-Hotels: So spektakulär schläft es sich mitten im Eis

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Diese Berghotels sind spektakulär - und tiefgefroren.

Haben Sie Lust auf eine unvergessliche Nacht? Auf klare Bergluft und ein heißes Bad unterm Sternenhimmel? Dann sind Sie hier richtig. Bei ein, zwei Grad über Null wird's im Iglu erst so richtig kuschelig.
Im schneesicheren Zermatt startet die Iglu-Saison am 4. Dezember und damit deutlich früher als an allen anderen Alpen-Locations. 32 Mutige können auf fellbelegten Schnee-Betten untergebracht werden. Dazu gibt's eine große Freiluftbar, eine Grillhütte mit Kamin und das Matterhorn als Kulisse.
Im Schneedorf Skigebiet Hochoetz würden die Gäste gern bis zur Schneeschmelze bleiben. Im Dorf stehen ab 26. Dezember sechs 4er-, zehn 2er- und ein großes Hauptiglu zur Verfügung. Die Skipiste führt unmittelbar vorbei, entsprechend gut besucht ist die Schneebar.
Auf der Zugspitze warten ab dem 31. Dezember 20 Schneehäuser nebst Bar auf Gäste. Wem es trotz Fellen und Polarschlafsack zu frostig wird, der kann sich in einem von zwei Whirlpools durchwärmen. Nach einer aufregenden Nacht mit Wanderung unterm Sternenhimmel wird im Gletscherrestaurant das Frühstück serviert.
"Familien willkommen", heißt es in Davos Parsenn. Mit bis zu vier Sprösslingen können Eltern im eigenen Schneepalast einziehen. Los geht es am 25. Dezember. Kinder unter zwei Jahren übernachten kostenfrei, bis 15 Jahre werden maximal 89 Euro fällig – Whirlpool, Essen und Nachtspaziergang inklusive.
Im Eishotel am Trübsee in den Ulmer Alpen kann ab 25. Dezember zwischen romantischen 2er-Iglus, 4er- und familienfreundlichen 6er-Iglus gewählt werden. Wie in den Vorjahren werden Schnee-Ornamente und -Skulpturen in den Räumen für das passende Flair sorgen.
Mit einem freien Blick auf 400 Gipfel und Millionen Sterne wirbt die Iglu Lodge am Allgäuer Nebelhorn – im "Schnee, der einfach glücklich macht." Auf 2.000 Metern Höhe verwöhnt man die Gäste der von Künstlern gestalteten Iglus mit deftigem Käsefondue und Drinks an der Eisbar. Los geht's am 26. Dezember.
Tausende Tonnen an Schnee werden verbaut, um am 25. Dezember das Iglu-Dorf Saanerslochgrat bei Gstaad zu eröffnen. Wer will, darf sich auch sein eigenes Iglu bauen und darin nächtigen. Abenteurer können sich alternativ auf ihren Expeditionsschlafsack verlassen, der bis -40 Grad warm hält.
Weiße Dörfer kennt man eher aus Andalusien, hier steht eines mitten in den Kitzbüheler Alpen. Das Alpeniglu-Dorf mit seinen 18 Schneehütten wartet ab 1. Januar an der Bergstation in Hochbrixen auf Gäste.
Zur Übernachtung im Eis gibt’s die Eisskulpturen-Schau Ice Land. Die glasklaren Eisblöcke, aus denen neben Kunstwerken auch Möbel und Gläser gefertigt sind, stammen aus eigener Produktion.