Unterbringen kann Challenger den neuen, flexiblen Grundriss 384 auf einer Länge von 7,29 Metern und einer Breite von 2,35 Metern. Bis zu fünf Personen können in dem teilintegrierten Reisemobil schlafen und ebenso viele Gurtplätze bietet das Fahrzeug auf Peugeot-Boxer-Basis.

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Schwesternmodell: Chausson 724

Bis auf die letzte Polsternaht im Innere und preislich bis auf den Cent genau gleicht das französische Schwestermodell Chausson 724 dem Teilintegrierten von Challenger. Doch so gleich die inneren Werte der Fahrzeuge sind, äußerlich gehen die Zwillinge doch getrennte Wege.

Challenger bevorzugt schwarze und rote Design-Elemente auf der GFK-Außenhaut, um sich von seinem Geschwisterchen abzugrenzen. Während der 724 Chausson-typisch mit grünen Highlights aufwartet.

Die Graphite-Serie, in dessen Optik der Challenger-Grundriss neben der Sonderedition verfügbar ist, lässt sich bei Chausson unter dem Namen Titanium Ultimate wiederfinden.

Heck mit Wickel- und Schreibtisch oder Doppelbett

Größte Besonderheit und Alleinstellungsmerkmal von Challenger 384 und Chausson 724 ist der modulare Heckbereich. Mit einer Schiebetür lässt sich der vielseitig nutzbare Raum abtrennen. So wird das Heck entweder zum Kinderzimmer mit Wickeltisch oder zu einem mobilen Büro mit Arbeitsplatz.

Auf der linken Seite befindet sich der Tisch, dessen große Schublade Platz für allerlei Büroutensilien oder Windeln bietet. Unter einer schmalen Klappe an der Wand verbergen sich außerdem Stromanschlüsse für einen Laptop oder andere Elektrogeräte.

Der mit Magneten fixierte Hocker ergänzt den Arbeitsplatz um eine Sitzgelegenheit. Beim Probesitzen wirkt dessen Höhe etwas niedrig. Jedenfalls befindet sich bei einer 1,78-Meter-große Person die Tischplatte im Sitzen auf Brusthöhe.

Die Tischplatte ist für einen weiteren Zweck einsetzbar. Im Heck befindet sich ein Einzel-Querbett. Mit wenigen Handgriffen lässt sich dessen Lattenrost ausziehen. Er wird über den Schreibtisch und den gegenüberliegenden Kleiderschrank platziert. Die Matratze noch ausklappen – schon entsteht im Heck ein Schlafplatz für zwei Personen.

Hubbett über der Sitzgruppe

Über der Sitzgruppe vorn schwebt nachts elektrisch das serienmäßige Hubbett herunter. Mit 132 x 189 cm bietet es Schlafplätze für zwei weitere Personen. Eine fünfte Person kann nach Umbau der Dinette als weiteres Etagenbett unter dem Hubbett übernachten und muss nicht auf dem Boden schlafen.

Die L-Sitzgruppe mit Hocker ist raumfüllend und für mehrere Personen gemütlich. Die gelungene Integration der drehbaren Fahrerhaussitze ermöglicht es schließlich, mit bis zu sechs Personen am vierfach ausklappbaren Tisch des Essbereichs Platz zu nehmen.

Raumbad und Küche

Der Sanitärraum trennt Wohnbereich und Multifunktionszimmer voneinander. Mithilfe einer Schiebetür und der Klotür verschmelzen Dusche und WC zu einem Raumbad. Die geschmackvolle Gestaltung des Bades wird von einer großen Spiegelfläche und zahlreiche Stau- und Ablageflächen unterstützt.

Gleich neben dem Eingang des Challenger 384 befindet sich die Küche. Ein 87-Liter-Kompressor-Kühlschrank und eine Kücheninsel stehen sich gegenüber. Zur Ausstattung gehören ein Zweiflammen-Kocher und ein rechteckiges Spülbecken. Es lässt kaum noch Platz für Arbeitsfläche, dafür gibt es ein Schneidebrett, das über Teile der Kochplatte als Arbeitsplatte gelegt wird. Stilvoll und praktisch: Die Ablage oberhalb des Kühlschrankes mit integriertem Gewürzregal.

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Challenger 384 Etape Edition / Chausson 724 (2024)

  • Basisfahrzeug: Peugeot Boxer, 145 PS, Schaltgetriebe
  • Länge/Breite/Höhe: 7,29/2,35/2,92 Meter
  • max. Gesamtgewicht: 3,5 t
  • Sitz-/Schlafplätze: 5/5
  • Grundpreis: 74.990 Euro

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Äußerlich bleibt der Etape Edition den fließenden Formen treu, die Challenger als markentypische Handschrift gewählt hat. So wird das Peugeot-Fahrerhaus optisch gelungen ins Gesamtkonzept integriert. Neben dem 384 bietet Challenger künftig auch den Grundriss 250 auf Peugeot-Basis. Bislang gab es ihn nur mit Ford Transit als Basisfahrzeug. Der Challenger 250 Etape Edition kommt mit Heckbad und Hubbett als Hauptbett.  © Promobil

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