Obwohl sie so klein ist, ist die Schweiz doch so vielschichtig. Jedes Mal wenn ich hier bin, lerne ich etwas neues kennen. Eine Woche lang war ich in den Alpen bei Zermatt klettern. Dann ging ich zum Genfer See nach Lausanne. Das ist die viertgrößte Stadt der Schweiz.

Die Lage dieser Stadt kommt nicht von ungefähr, liegt Lausanne doch genau zwischen Genf und Zermatt. Nach dem Klettern nahm ich einen Zug nach Lausanne. Ich habe eine kleine Pause vom Sport gebraucht.

Lausanne wird die Hauptstadt der Olympischen Spiele genannt. Dort sind die Zentralen des Internationalen Olympischen Kommittees und anderer internationaler Sportverbände.

Märchenhafte Altstadt

Insgesamt wohnen in der Stadt 140.000 Menschen, davon haben 40 Prozent einen Migrationshintergrund. In der Agglomeration wohnen 340.000 Menschen. Lausanne liegt im französisch-sprachigen Teil der Schweiz.

Doch alles das habe ich erst im Nachhinein herausgefunden. Als ich in der Innenstadt war, bin ich einfach nur genüsslich herumgeschlendert. Das historische Zentrum ist von vielen schiefen und steilen Straßen gesäumt.

Auf einem Hügel liegt eine Burg aus dem Mittelalter und die gotische Kathedrale Notre Dame. Aber das größte Vergnügen war der Sonnenuntergang am See.

Während eines Spazierganges um die Garten-Hermitage auf einem der Stadthügel traf ich ein älteres Ehepaar. Sie waren sehr freundlich und begrüßten mich mit einem "Bonjour, monsieur!".

Ich antwortete "Bonjour", nahm meinen Hut zum Gruß ab und reiste dann nach Genf weiter.

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Sonnenuntergänge am Genfer See

Ein traumhafter See, noch traumhaftere Sonnenuntergänge. Der Genfer See hat viel zu bieten. Eindrücke von Zermatt, Lousanne und wunderschönen Sonnenuntergängen.

Er schreibt als Kolumnist für das "Forbes Kazakhstan Magazine", ist Bergführer und leidenschaftlicher Fotograf. Immer mit im Gepäck hat Andrey seine gute Laune.