Galicien: Alte Bräuche mit Gruselfaktor

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Galicien hat neben einzigartigen Landschaften auch viele alte Geschichten von wandelnden Seelen und Toten zu bieten.

Im Herbst und im Winter wird das Wetter in Galicien stürmisch.
Das Meer vor Galicien ist gespickt mit Felsnasen. Viele Schiffe sind hier schon untergegangen, besonders an der "Küste des Todes".
Wildpferde grasen auf den windumtosten Hochebenen der Serra da Capelada.
Die alten Steinhütten erinnern an Bauten in anderen Kulturen keltischen Ursprungs.
Dudelsäcke gibt es nur in Schottland? Weit gefehlt. Auch die Galicier lieben ihre traditionelle, keltische Musik.
Mit atemberaubenden Steilhängen fällt die gebirgige Küstenlandschaft ins Meer hinab.
Geschützt in einer Mulde inmitten der Steilküste liegt der Pilgerort Santo André de Teixido.
An den Verkaufsständen finden Besucher ein buntes Sammelsurium aus christlichen Devotionalien und traditionellen Amuletten.
Jorge Bellón hat sich auf die Herstellung traditioneller Glücksbringer aus Brotteig spezialisiert - es gibt sie in verschiedenen Größen.
Die kleinen "Sanandresinos" kaufen die meisten Pilger gleich im Paket.
Alle Amulette knetet Jorge Bellón aus Brotteig per Hand.
Hier entsteht unter Jorges Fingern gerade das Stiefmütterchen, ein Liebesamulett.
Der Name Teixido leitet sich von Teixo ab, dem galicischen Wort für Eibe - in keltischer Zeit ein heiliger Baum.
Jeder Galicier sollte einmal im Leben nach San André de Teixido pilgern.
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