Dresden (dpa) - Handball-Zweitligist HC Elbflorenz Dresden hat als weiterer Sportverein Kurzarbeitergeld beantragt.

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Die Maßnahme betreffe alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter, teilte der Club mit. "Für den HC Elbflorenz geht es ums Überleben. Es ist allen Beteiligten klar, dass es harte finanzielle Einschnitte geben wird", sagte Manager Karsten Wöhler.

Die Situation für den 2006 gegründeten Handballverein sei ernst. Deshalb ruft Wöhler zur Unterstützung auf. "Wir hoffen auf die Solidarität und Unterstützung unserer Zuschauer und Fans, damit Bundesligahandball in Dresden weiter möglich ist und auch die gute Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum des HC Elbflorenz fortgesetzt werden kann", erklärte der Manager.

Der Club befinde sich mit seinen Partnern bereits in Gesprächen, um Pläne für die Zukunft zu entwickeln. "Natürlich ist jeder Sponsor zunächst mit seiner eigenen Firma beschäftigt und trägt die Verantwortung für seine Mitarbeiter. Ich empfange aber positive Signale, dass auch in der Zukunft die Sponsoren zum HC Elbflorenz Dresden stehen", sagte Wöhler.

Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Handball-Bundesliga ist vorerst bis zum 19. April ausgesetzt. "Grundsätzlich ist es nach wie vor der Plan, die Saison noch zu Ende zu spielen, natürlich nur wenn es sowohl verantwortbar den Beteiligten gegenüber als auch spieltechnisch umsetzbar ist", äußerte Wöhler. Eine aus Vertretern der HBL, des DHB und der Landesverbände ins Leben gerufene Arbeitsgruppe solle alle möglichen Szenarien durchspielen. "Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL, und sein Team machen da gerade einen enorm guten Job in diesen Krisenzeiten", sagte Wöhler.  © dpa

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