Wolfsburg (dpa) - Mario Götze und Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund trennen sich - zum zweiten Mal.

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"Wir sind übereingekommen, dass wir die Zusammenarbeit nach der Saison nicht fortsetzen werden", BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Samstag vor der Partie beim VfL Wolfsburg dem TV-Sender Sky und bestätigte das, was schon lange erwartet wurde. Die Entscheidung habe man "gemeinsam getroffen", meinte Zorc. "Wir sind in einer Situation, die für beide Seiten nicht zufriedenstellend ist."

Der Siegtorschütze aus dem WM-Finale 2014 gegen Argentinien spielte in den Planungen von Trainer Lucien Favre zuletzt keine Rolle mehr. Die Entscheidung sei "auch in seinem Sinne", sagte Zorc über Götze. Wohin der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt, ist noch unklar.

Es ist Götzes zweiter Abschied von seinem Heimatverein, zu dem er als kleiner Junge kam und bei dem er auf dem besten Weg zu einem Weltstar war. 2013 wechselte er zu Dortmunds Rivalen Bayern München - damals zum Ärger der Westfalen. Zwar wurde Götze 2014 Weltmeister mit dem DFB-Team, glücklich wurde er in München trotz drei Meistertiteln nicht. So kehrte er 2016 wieder nach Dortmund zurück.

Doch kam er in der zweiten BVB-Zeit nicht mehr richtig an. Trainer Favre hat kaum noch Verwendung für ihn. "Wir spielen momentan 3-4-3. Und ich habe ihm klar gesagt, dass das nicht das ideale System für ihn ist. Da muss man die Wahrheit sagen", hatte der Schweizer einen Tag vor dem Spiel in Wolfsburg erklärt. Zorc betonte: "Mario ist ein richtig guter Junge. Und ich glaube, dass er in dieser Saison für uns noch wichtig wird."  © dpa

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