Berlin (dpa) - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat Volkswagen die Schuld für die gescheiterten Verhandlungen über Entschädigungen für Dieselkunden gegeben.

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Die Gespräche seien geplatzt, weil VW kein transparentes, vertrauenswürdiges und für die Verbraucher sicheres System der Abwicklung ermöglichen wollte, sagte vzbv-Chef Klaus Müller am Freitag in Berlin.

Am Freitagvormittag habe VW dem Verband noch ein Vergleichsangebot geschickt, nur wenige Minuten später habe man aus den Medien vom Abbruch der Verhandlungen erfahren. Die Gespräche seien anders als von VW verbreitet nicht an den Honorarforderungen der vzbv-Anwälte gescheitert.

Der vzbv vertritt in dem Gerichtsverfahren zahlreiche Dieselfahrer, die Schadenersatz für ihre Fahrzeuge mit zu hohen Abgaswerten verlangen. Man sei bereits nah an einer Einigung gewesen, sagten beide Seiten. Laut VW ging es dabei um eine Summe "in einer Größenordnung von insgesamt 830 Millionen Euro".  © dpa

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