Altentreptow/Jarmen (dpa/mv) - Nach mehreren Lkw-Unfällen auf der Autobahn 20 zwischen Altentreptow (Mecklenburgische Seenplatte) und Jarmen (Vorpommern-Greifswald) hat die Polizei die Fahrer zu mehr Aufmerksamkeit gemahnt.

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Vor allem an einer kilometerlangen Baustelle Richtung Norden blockieren Lastwagen, die geborgen werden müssen, oft den Verkehr, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. So hatte sich am Mittwoch ein Lkw-Fahrer dort mit 21 Tonnen Lebensmitteln als Tiefkühlware festgefahren, als er seitlich abgekommen war. Der in Schräglage hängende Lastwagen drohte samt Fracht umzufallen. Er konnte nach Stunden geborgen werden. Beim 70 Jahre alten Fahrer wurden knapp 1 Promille Atemalkohol festgestellt.

Einen Tag vorher hatte die A20 dort schon mehrere Stunden gesperrt werden müssen. Ein Lastwagen war an gleicher Stelle in einen Graben gefahren und musste aufwendig herausgehievt werden. Erst wenige Tage zuvor war an der Stelle ein anderer Sattelzug-Lkw seitlich abgekommen und ganz umgekippt. Auch hier kam es zu stundenlangen Sperrungen in Richtung Rostock.

Wie windanfällig dieser Abschnitt der A20 für Laster ist, zeigte sich bei einem vierten Unfall: Am Montag war bei Jarmen ein weiterer Lkw von der A20 abgekommen, umgekippt und musste auch mit technischem Großgerät geborgen werden - allerdings in der Gegenrichtung.

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