Berlin (dpa) - Trainer Bruno Labbadia hat auch am Tag nach dem klaren Derby-Sieg gegen den 1. FC Union vor zu viel Euphorie bei Hertha BSC gewarnt.

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"Die 40 Punkte sollte man haben. Das wäre klasse, wenn wir die schaffen", sagte Labbadia bei einer virtuellen Pressekonferenz des Berliner Fußball-Bundesligisten am Samstag zur Situation im Abstiegskampf. Die Hertha hat nach dem 4:0 am Freitagabend gegen den Lokalrivalen nach 27 Spielen 34 Zähler.

"So demütig sind wir. Wir wissen, dass die sechs Punkte wichtig waren", sagte Labbadia nach dem zweiten Sieg nacheinander. "Wir sind auf der Hut. Wir müssen einiges machen, dass wir klar da raus sind", forderte Labbadia. Bereits am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) tritt die Hertha beim Spitzenclub RB Leipzig zur nächsten Liga-Partie an. "Das Entscheidende ist, wir haben vorgelegt", sagte Labbadia.

Erst zu Wochenbeginn wird sich entscheiden, ob die zuletzt verletzt fehlenden Niklas Stark (Hüfte) und Marius Wolf (Sprunggelenk) wieder zur Mannschaft stoßen können. Bei Innenverteidiger Karim Rekik (Innenband) sieht Labbadia Fortschritte, eine Rückkehr ins Teamtraining ist aber weiter offen. Santiago Ascacíbar werde wegen seiner schweren Fußprellung noch mindestens zwei bis drei Wochen fehlen.  © dpa

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