Stuttgart (dpa/lsw) - Trotz politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umbrüche driftet die Gesellschaft im Südwesten nicht auseinander.

Mehr News aus Baden-Württemberg finden Sie hier

Das ist das Ergebnis einer vom Sozialministerium geförderten Studie der Bertelsmann Stiftung, die am Dienstag in Stuttgart vorgestellt wurde. Demnach halten zwar 79 Prozent der Baden-Württemberger den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland für zumindest teilweise gefährdet. Diese allgemeine Sorge widerspricht aber dem Erleben im eigenen Umfeld: 80 Prozent bewerteten den Zusammenhalt in der eigenen Wohngegend als gut - zehn Prozentpunkte mehr als 2017.

"Ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt ist die beste Schutzimpfung gegen Verunsicherung, Hass, Hetze und Angst", kommentierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Ergebnisse. Mit konkreten Projekten wolle man einen weiteren Beitrag für das bürgerschaftliche Miteinander leisten und Abwehrkräfte gegen Spaltungstendenzen stärken.  © dpa

Nachrichten aus anderen Regionen

Der SC Freiburg hofft nach einer kleinen Schwächephase kurz vor Weihnachten auf einen guten Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.

Skispringer Karl Geiger will seine Führung im Gesamtweltcup beim Heimspiel in Titisee-Neustadt halten und - wenn möglich - ausbauen.