Die schlechte Nachricht vorweg: 2021 wird kein optimales Jahr, wenn es darum geht, mit möglichst wenigen Urlaubstagen möglichst viel freie Zeit herauszuholen. Umso wichtiger ist die vorausschauende Planung! Und bei der helfen wir Ihnen hier.

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Wirkliche Brückentage sind 2021 eher die Ausnahme und auch die Feiertage verteilen sich höchst ungünstig: So fallen etwa Weihnachten und Neujahr ebenso wie der 1. Mai und der Tag der Deutschen Einheit auf ein Wochenende.

Auch zwei regionale Feiertage fallen auf einen Sonntag: Mariä Himmelfahrt am 15. August ist nur ein Feiertag im Saarland und in Teilen Bayerns. Der Reformationstag am 31. Oktober ist Feiertag in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Wir sagen Ihnen, wie Sie im kommenden Jahr dennoch das meiste aus ihrem Urlaub herausholen können.

Ostern: Vier Tage Urlaub - zehn Tage frei

Ostern erfreut Arbeitnehmer jährlich gleichbleibend mit zwei Feiertagen: Karfreitag und Ostermontag. Mit vier Urlaubstagen inklusive der Feiertage kann man immerhin zehn freie Tage in Folge ergattern.

Karfreitag fällt 2021 auf den 2. April, Ostermontag auf den 5. April. Vier Tage Urlaub in der Karwoche bringen also Urlaub von Samstag, 27. März, bis einschließlich Ostermontag.

Alternativ nimmt man vier Tage Urlaub in der Osterwoche, also vom 6. bis 9. April, so hat man von Karfreitag, 2. April, bis Sonntag, 11. April, frei. Will man die gesamten Osterferien ausnutzen, so hat man mit nur acht Urlaubstagen immerhin 16 Tage frei.

Der Wonnemonat Mai - dank Brückentagen ideal für die Urlaubsplanung

Der Tag der Arbeit am 1. Mai fällt im nächsten Jahr auf einen Samstag, bringt also leider wenig. Christi Himmelfahrt (13. Mai) ist traditionell ein Donnerstag, lädt also zu einem verlängerten Wochenende ein, wenn man den Freitag als Brückentag nutzt. Neun freie Tage (8. bis 16. Mai) hat man, wenn man zwischen dem 10. und dem 14. Mai vier Urlaubstage nimmt.

Pfingsten (23./24. Mai 2021) schlägt wie jedes Jahr mit einem Feiertag (Pfingstmontag, 24. Mai) zu Buche. Hier bietet sich die Chance auf zwölf freie Tage (13. bis 24. Mai), wenn man vom 14. Mai bis 21. Mai sechs Urlaubstage investiert. Immerhin neun freie Tage (22. bis 30. Mai) hat man, wenn man nach Pfingsten vom 25. bis 28. Mai vier Urlaubstage beantragt.

Kombiniert man Christi Himmelfahrt mit Pfingsten und nimmt vom 14. Mai bis zum 28. Mai Urlaub, so kommt man mit zehn Urlaubstagen auf insgesamt 18 freie Tage (13. bis 30. Mai) am Stück.

Für die Glücklichen, die in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Teilen Sachsens oder Thüringens wohnen, wo Fronleichnam (3. Juni) ein Feiertag ist, bietet sich die Option, Pfingsten und Fronleichnam zu verbinden. Urlaub vom 22. Mai bis zum 6. Juni (16 Tage frei) belasten das Urlaubskonto nur mit acht Tagen.

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Regionale Feiertage im November

Über den Buß- und Bettag am Mittwoch, den 17. November, freut man sich nur in Sachsen. Mit jeweils zwei Brückentagen kann man sich ein verlängertes Wochenende mit insgesamt fünf freien Tagen gönnen, wenn man entweder den 15. und 16. oder den 18. und 19. November frei nimmt. Oder aber man gewinnt eine ganze Ferienwoche, wenn man vom 15. bis zum 19. November vier Urlaubstage investiert.

Gleich mehrere Bundesländer können von Allerheiligen am 1. November profitieren, nämlich Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Der 1. November 2021 fällt auf einen Montag und ermöglicht daher mit vier Urlaubstagen neun freie Tage in Folge (30. Oktober bis 7. November).

Weihnachten und Silvester 2021

Weihnachten hält in manchen Jahren ein zusätzliches Geschenk für Arbeitnehmer in Form vieler freier Tage bereit. Nicht so leider im Jahr 2021. Der Heilige Abend ist ein Freitag, die beiden Weihnachtsfeiertage fallen komplett auf das Wochenende.

Daher ist auch Silvester ein Freitag und Neujahr ein Samstag. Will man in den Wochen vor und nach Weihnachten nicht arbeiten, so muss man jeweils fünf Urlaubstage (in manchen Unternehmen jeweils 4,5) investieren.

Auch hier sind wieder diejenigen Bundesländer im Vorteil, in denen Heilige Drei Könige (6. Januar) ein Feiertag ist, nämlich Baden Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Nimmt man zwischen dem 27. Dezember 2021 und dem 7. Januar 2022 neun Urlaubstage (je nach Unternehmen auch weniger), dann winken immerhin 16 Tage Urlaub (25. Dezember bis 9. Januar).

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