Das sind die beliebtesten Hunderassen der Deutschen

Vom treuen Familienhund bis zum überzüchteten Modekläffer - die Deutschen lieben Hunde! Sie gelten als loyal, empathisch und liebevoll. So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Vierbeiner.

Sind es die eisblauen Augen? Das wunderschöne Fell? Oder einfach seine freundliche Art? Der intelligente und gutmütige Australian Shepherd landet regelmäßig auf der Liste der beliebtesten Hunde der Deutschen. Wer sich diesen aktiven Hütehund anschaffen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er viel Bewegung braucht und für eine kleine Stadtwohnung eher ungeeignet ist.
Wenn es nur nach der Zahl der in Deutschland lebenden Hunde geht, ist diese Rasse wohl die beliebteste: der Mischling. Strenggenommen ist das natürlich keine Rasse - aber das stört ihre Besitzer bestimmt herzlich wenig. Circa 30 Prozent der deutschen Hunde sind Mischlinge.
Wie sagte schon Loriot? "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos!" Der charakterstarke kleine Kerl war nicht nur das Lieblingstier des Komikers, auch ist er einer der beliebtesten Rassen hierzulande. Kein Wunder, der Mops ist freundlich, voller Tatendrang und ziemlich charmant. Am liebsten begleitet er sein Herrchen auf Schritt und Tritt.
Wohl kaum ein anderer Hund ist so folgsam und leichtführig wie der Golden Retriever. Er eignet sich daher ausgezeichnet als Blindenhund.
Der Retriever mit dem goldenen langen Fell möchte seinem Herrchen unbedingt gefallen, ist stets fröhlich, verspielt und geduldig. Konstant gehört er seit Jahren zu den beliebtesten Hunderassen nicht nur der Deutschen, sondern wird auf ganzen Welt geliebt.
Der Dackel war schon immer beliebt - und typisch deutsch. Und der kurzbeinige Sturkopf erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Ist der kleine Jagdhund vielleicht der neue Trendsetter? Lange Zeit galt er als Spießer unter den Hunderassen. Sofort hat man das Bild eines älteren Herren mit Hut und Dackel an der Leine im Kopf. Doch nun steht der abenteuerlustige Schnüffler wieder hoch im Kurs ...
Dackel sind lustige, verspielte Hunde, die trotz ihrer kurzen Beine und ihres langgezogenen Körpers viel Bewegung brauchen. Die lebendig gewordenen Würstchen sind absolut treue Begleiter.
Klein, lebhaft, intelligent und anhänglich: Der Bolonka Zwetna wurde in Russland als Gesellschaftshund gezüchtet. Das niedliche Fellknäuel nimmt seine Rolle als vollwertiges Familienmitglied sehr ernst und möchte am liebsten überall dabei sein. Er ist zwar aktiv, aber aufgrund seiner kleinen Größe auch für die Wohnungshaltung gut geeignet.
Klein, aber oho: Der Yorkshire Terrier wird oft als harmloser Schoßhund verkannt. Dabei steckt der Mut eines Löwen in dem kleinen Terrier!
Auch wenn er gern mit rosa Schleife in glitzernden Handtäschchen herumgetragen wird: Der Yorkshire Terrier hat es faustdick hinter den Ohren. Ende des 19. Jahrhunderts setzte man ihn in englischen Städten als Rattenjäger ein. Der überaus selbstbewusste und lernwillige Begleithund wird nur dann zum unangenehmen Kläffer, wenn er nicht ausgelastet ist.
Ursprünglich war es sein Job, Schafe zu hüten - kein Wunder also, dass der Border Collie viel Bewegung und Auslauf braucht. Nicht nur sein hübsches Äußeres, sondern vor allem seine überragende Intelligenz machen den Vierbeiner zum beliebten Begleiter für aktive Menschen.
Nicht umsonst wird er als Polizeihund eingesetzt: Der Deutsche Schäferhund ist arbeitswillig, selbstsicher und klug. Er ist eine der ältesten Hunderassen Deutschlands.
Mit treuem Blick erobert er die Herzen der Deutschen: der Labrador. In seinem Wesen ist er dem Golden Retriever sehr ähnlich, äußerlich unterscheidet er sich durch kürzeres Fell und kommt auch in den Farben schwarz oder braun vor. Der Labrador hört (meistens) aufs Wort, apportiert für sein Leben gern und liebt Wasser. Und obendrein ist er der wohl freundlichste Hund aller Zeiten.
Der Jack Russell Terrier ist der perfekte Familienhund. Der hübsche kleine Jagdhund liebt Bewegung, geistige Herausforderungen und bleibt bis ins hohe Alter aktiv. Er spielt für sein Leben gern und versteht sich prächtig mit Kindern. Allerdings braucht der süße Jacky konsequente Erziehung, sonst tanzt er seinem Besitzer schnell auf der Nase herum.
Er kläfft, steht gern im Mittelpunkt und kann sich zum Angstbeißer entwickeln. Trotzdem ist der Chihuahua einer der beliebtesten Hunde der Deutschen.
Die kleinste Hunderasse der Welt kann bis zu 18 Jahre alt werden und hat damit eine der längsten Lebenserwartungen unter Hunden. Bekannt wurde der kleine Mexikaner als Handtaschen-Hund von Paris Hilton. Wer seinen Chihuahua liebt, sorgt allerdings besser für genug Bewegung und fordert ihn geistig.
Auch die Französische Bulldogge steht hierzulande hoch im Kurs. Die stumpfnasigen Zwerge mit dem griesgrämigen Gesichtsausdruck zeichnen sich durch Anpassungsfähigkeit aus. Die Französische Bulldogge ist ein wahrer Schmusebär und faulenzt gern.