• Die aktuellen Rückrufe im Überblick: Salmonellengefahr bei Wurst von Penny, Glasstücke in Sushi-Reis von Edeka
  • Leberwurst von Kaufland nicht verzehren
  • Plastikteile in Produkten von Norma und REWE
  • Real: Schimmelpilze in Feigen
  • K-Classic Schoko Rosinen müssen zurückgerufen werden
  • Ikea stoppt Verkauf von Mehrkorn-Knäckebrot
  • Glassplitter in Babybrei von Edeka möglich

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18. Februar: Salmonellengefahr: Schweineknacker von Penny nicht verzehren

Ein beliebtes Wurst-Produkt, das bei Penny erhältlich war, musste aus dem Verkauf genommen werden. Wie die SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH mitteilt, könnten einzelne Packungen des Produkts "Schweineknacker" Salmonellen enthalten.

  • Produkt: Schweineknacker
  • Marke: Schildauer (7 x 100 g)
  • Haltbarkeitsdatum: 24.02.2021
  • Chargennummer: 210404
  • Vertrieb: Penny Markt GmbH in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Hessen und Niedersachsen.

Der Verzehr kann zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten oder Chargennummern sowie andere "Schildauer"-Produkte sind nicht betroffen.

Glasstücke in Sushi-Reis von Edeka und Marktkauf

Vorsicht, in diesem deutschlandweit vertriebenen Artikel könnten sich Glassplitter befinden:

  • Produkt: "Mìng Chú Sushi-Reis"
  • Menge: 500 Gramm
  • Unternehmen: Firma Kreyenhop & Kluge in Oyten
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2022
  • Vertrieb: bundesweit und vorwiegend über Edeka und Marktkauf

Die betroffene Ware wurde "vorsorglich aus dem Verkauf genommen", heißt es vom Unternehmen.

Wie bei Rückrufen üblich, können Käufer das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in den jeweiligen Geschäften zurückgeben.

12. Februar: Kühlkette bei Kaufland-Leberwurst unterbrochen

Weil die Kühlkette für mehrere Tage unterbrochen war, ruft Kaufland den Artikel "Zimbo Leberwurst fein" zurück. Die Sicherheit des Lebensmittels sei nicht bis Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums gewährleistet.

  • Name des Produkts: Zimbo Leberwurst fein
  • Inhalt: 130 g
  • GTIN: 4006650017845
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: alle Mindesthaltbarkeitsdaten, die zwischen dem 5. und 10. Februar 2021 in Kaufland-Filialen verkauft wurden.

Kunden sollten die Wurst nicht verzehren und können sie in allen Kaufland-Filialen zurückgeben, der Kaufpreis werde erstattet, teilt das Unternehmen mit.

10. Februar: Plastik in Emmentaler von Norma

Auch diesen Artikel sollten Kundinnen und Kunden nicht verzehren, da sich Plastikfremdkörper darin befinden könnten:

  • Artikel: Leckerrom Bayerischer Emmentaler gerieben, 45 Prozent Fett
  • Unternehmen: Die Bayernland eG
  • Inhalt: 250 g Beutel,
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 02.04.2021
  • Verkauf: Norma-Filialen

Über den Rückruf informierte die Bayernland eG. Kunden werden gebeten, betroffene Produkte nicht mehr zu verzehren.

8. Februar: REWE-Kartoffelrösti nicht verzehren

Dringend wird vom Verzehr dieses Produkts abgeraten, da sich darin kleine, transparente Hartplastikteile befinden können:

  • Betroffenes Produkt: REWE Beste Wahl, Kartoffelrösti
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 16.12.2022 / 17.12.2022 / 18.12.2022
  • EAN Nummer: 4388860610741
  • Inhalt: 600 Gramm
  • Unternehmen: LVG Lebensmittelvertriebs-GmbH
  • Verkäufer: REWE

Die Plastikteile, die in den Produkten vorhanden sein könnten, haben laut Angaben der LVG Lebensmittelvertriebs-GmbH eine Größe von etwa einem Zentimeter. Produkte mit anders lautenden Mindesthaltbarkeitsdaten und EANs seien nicht betroffen.

Kunden können das Produkt im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

5. Februar: Getrocknete Feigen wegen Schimmelpilzen zurückgerufen

Die Firma Le Antichi Bonta di Calabria ruft in Real-Märkten verkaufte getrocknete Feigen wegen Rückständen von Schimmelpilzen zurück. Betroffen sind 250-Gramm-Packungen mit dem Namen "Feigen aus Kalabrien".

Die Feigen laufen am 9. Juni 2021 ab. Das teilte die Supermarktkette Real am Freitag mit.

Das Produkt sei in Real-Märkten in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft worden.

  • Betroffenes Produkt: Feigen aus Kalabrien
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 09.06.2021
  • Chargennummer: P.253/20 N
  • Inhalt: 250 Gramm
  • Hersteller: Le Antichi Bonta di Calabria
  • Verkäufer: Real

Verbraucher können das Produkt auch ohne Kassenbon zurückgeben und erhalten ihr Geld zurück.

28. Januar: K-Classic Schoko Rosinen werden zurückgerufen

Die "K-Classic Schoko Rosinen in Vollmilchschokolade" müssen zurückgerufen werden.

Die bei Kaufland erhältlichen "K-Classic Schoko Rosinen in Vollmilchschokolade" in der 200 Gramm-Packung müssen zurückgerufen werden. Betroffen sind nur die Produkte mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 12.09.2021.

Das Produkt enthält Erdnüsse, welche aber nicht auf der Verpackung deklariert sind. Der Hersteller Encinger SK ruft das Produkt zurück, da es insbesondere für Allergiker gefährlich sein kann.

  • Betroffenes Produkt: K-Classic Schoko Rosinen in Vollmilchschokolade
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 12.09.2021
  • Inhalt: 200 Gramm
  • Hersteller: Encinger SK
  • Verkäufer:" Kaufland

27. Januar: Ikea stoppt Verkauf von Mehrkorn-Knäckebrot

Ikea hat den Verkauf eines Mehrkorn-Knäckebrots in Deutschland und der Welt eingestellt. Man habe sich Ende Dezember entschlossen, den Verkauf des Knäckebrots "Flerkorn" in der 250-Gramm-Packung in allen Ikea-Märkten weltweit zu stoppen, teilte eine Sprecherin von Ikea Deutschland am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit, nachdem zuvor einige skandinavische Medien über die Maßnahme berichtet hatten.

Der Ikea-Sprecherin zufolge enthielt das Produkt eine geringe Menge an Sesamsamen, die möglicherweise Rückstände eines Pestizids aufwiesen, das wiederum das Gas Ethylenoxid enthält. Eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher bestand demnach nicht.

26. Januar: "Bio Hamburger Buns" von Schnitzer zurückgerufen

Die Schnitzer GmbH & Co. KG ruft die "Schnitzer Bio Hamburger Buns" zurück. Das Produkt zum Aufbacken und Toasten enthält Sesamsaat. Eine Charge davon enthält einen erhöhten Gehalt an Rückständen von Ethylenoxid, wie das Unternehmen informiert.

Ethylenoxid wird als gesundheitsschädlich eingestuft und sollte daher nicht verzehrt werden.

Betroffen sind Produkte mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten:

  • 27.01.2021
  • 17.02.2021
  • 03.02.2021
  • 24.02.2021
  • 06.02.2021
  • 01.03.2021
  • 10.02.2021
  • 03.03.2021
  • 07.03.2021
  • 07.04.2021
  • 14.03.2021
  • 12.04.2021
  • 21.03.2021
  • 15.04.2021
  • 28.03.2021

12. Januar: Edeka ruft Babynahrung zurück

In Babynahrung von Edeka können Glasstücke enthalten sein. Darüber informiert die Handelskette und ruft das Produkt zurück.

Betroffen ist der Brei "EDEKA Bio Heidelbeere in Birne nach dem 4. Monat" im 190-Gramm-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.07.2022.

Verkauft wurden die Babygläschen bei Edeka und Marktkauf. Das betroffene Produkt sollte aufgrund einer Gesundheitsgefahr nicht mehr verzehrt werden.

  • Betroffenes Produkt: EDEKA Bio Heidelbeere in Birne nach dem 4. Monat
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.07.2022
  • Inhalt: 190-Gramm-Glas

4. Januar 2021: Zu wenig Schutz bei bestimmten Masken

Mehrere Masken werden zurückgerufen oder es wird eine Warnung für sie ausgesprochen. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wird vor den Kanbo-Atemschutzmasken gewarnt. Die als FFP2 deklarierten Masken suggerieren aufgrund ihrer Kennzeichnung eine Schutzwirkung, welche aber nicht nachgewiesen ist.

Verkauft wurden die Masken im Shop der Fa. Ritter Concept GmbH.

  • Modell: Atemschutzmaske "Kanbo", FFP2
  • Artikelnummer: RI-FFP2KAND00620

Weiterhin werden KN95-Halbmasken des Herstellers Welooo zurückgerufen. Auch hier ist die Partikel-/Filterrückhaltung nicht ausreichend.

  • Modell: KN95-Halbmaske von Welooo
  • Chargennummer: 20200417

Die KN95-Masken der Marke purvigor erfüllen ebenfalls nicht die Schutzauflagen und werden zurückgerufen.

  • Modell: Purvigor KN95 Maske
  • Chargennummer: 20200328

Achten Sie bei KN95 und N95 Masken besonders darauf, dass die gekauften Produkte eine Genehmigung der Marktüberwachsungsbehörde haben. Eine Bestätigung der Zulassung der Masken sollte dem Produkt beigefügt sein oder auf Nachfrage vorgelegt werden können.

22. Dezember: Gefahr für Allergiker bei Genuss von Wasabi-Snacks von Lorenz

LORENZ SNACK-WORLD ruft vorsorglich Produkte mit Wasabi-Würzung zurück - Auszug aus der Verzehrwarnung für Senf-Allergiker.

Der Snack-Hersteller Lorenz Snack-World ruft vorsorglich bestimmte Produkte mit einer Wasabi-Würzung zurück. Sie enthalten unbeabsichtigt das Allergen Senf, was auf der Verpackung nicht angegeben ist, wie das Unternehmen mit Sitz in Neu-Isenburg nahe Frankfurt am Main mitteilte.

Betroffen seien ausschließlich die Produkte Crunchips Wow Cream & Mild Wasabi und Wasabi Erdnüsse mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten. Wer auf Senf allergisch reagiere, solle sie nicht essen.

Aus Geschäften würden noch vorhandene Produkte entfernt. Verbraucher könnten schon gekaufte Produkte gegen Erstattung des Geldes zurückgeben oder umtauschen.

Betroffene Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdatum:

  • Crunchips WOW Cream & Mild Wasabi, 110 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2020 - 03.05.2021
  • Wasabi Erdnüsse, 100 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.11.2020 - 01.06.2021
  • Wasabi Erdnüsse, 800 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 05.11.2020 - 26.04.2021

8. Dezember: iPhone 11 hat Probleme mit dem Display

Apple startet ein Austauschprogramm für einige iPhone-11-Modelle. Bei Produkten, die zwischen November 2019 und Mai 2020 hergestellt wurden, gibt es einen Defekt beim Display. Dieses reagiert möglicherweise nicht mehr korrekt auf Berührungen.

Sollte das Problem aufgetreten sein, können Verbraucher anhand der Seriennummer auf der Webseite von Apple prüfen, ob ihr Gerät für das Austauschprogramm qualifiziert ist.

Sollte das iPhone Schäden - wie zum Beispiel ein gesprungenes Display - aufweisen, muss ein solcher Schaden behoben werden, bevor das Gerät am Austauschprogramm teilnehmen kann.

1. Dezember: Meienburg ruft Friesen-Müsli und Sesamsaat zurück

Der Hersteller Meienburg muss mehrere Packungen Sesamsaats und eine Müsli-Sorte wegen Verunreinigung der Produkte mit der Chemikalie Ethylenoxid zurückrufen.

Wegen möglicher Verunreinigungen hat der Lebensmittelhersteller Meienburg in Schortens eine Müsli-Sorte und mehrere Packungsgrößen von Sesamsaat zurückgerufen.

In einigen Chargen der Sesamsaat seien erhöhte Rückstände der Chemikalie Ethylenoxid gefunden worden, teilte das Unternehmen im niedersächsischen Kreis Friesland am Dienstag mit.

  • Betroffene Produkte: Packungen von Meienburg Sesamsaat natur mit 500 und 1.000 Gramm, Meienburg Sesamsaat geschält, 400 Gramm und Meienburg Friesen-Müsli Seesucht, 400 Gramm
  • Betroffene Chargen mit Mindesthaltbarkeitsdaten:
  • Meienburg Sesamsaat natur mit 500 und 1.000 Gramm:
  • 9732 21.09.2021
  • 9537 11.08.2021
  • 9157 02.06.2021
  • 8948 06.04.2021
  • 8934 01.04.2021
  • 8737 19.02.2021
  • 8555 21.01.2021
  • Meienburg Sesamsaat geschält, 400 Gramm
  • Betroffene Charge: 9198
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 08.06.2021
  • Meienburg Friesen-Müsli Seesucht, 400 Gramm
  • Betroffene Charge: 1217
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 05.06.2021
  • Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen

Die Ware sei bundesweit in Supermärkten verkauft worden. Sie solle nicht verzehrt werden.

Das Desinfektionsmittel Ethylenoxid wird bei der Produktion von Lebensmitteln zur Reduktion von Keimen eingesetzt. Es ist in der EU als gesundheitsschädlich eingestuft.

27. November: Forellenkaviar bei Aldi Nord zurückgerufen

Forellenkavier

Die "Guba-Trade GmbH" hat zwei Chargen des Artikels "Gourmet Finest Cuisine - Forellenkaviar, 50 g" zurückgerufen. Das Produkt wurde in einigen Aldi-Nord-Filialen verkauft, wie das Unternehmen mitteilt. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkauf genommen.

Der Kaviar sollte vorsorglich nicht mehr verzehrt werden. In dem Produkt könnten vereinzelt Glassplitter vorhanden sein. Aldi Nord bittet die betroffenen Kunden, das Produkt in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

  • Betroffene Produkte: Gourmet Finest Cuisine - Forellenkaviar ,50 g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge: 30.04.2021/295, 30.04.2021/296
  • Betroffene Aldi Gesellschaften: Grammetal, Hann, Münden, Lehrte-Sievershausen, Nortorf, Radevormwald, Rinteln, Salzgitter, Scharbeutz, Seevetal, Seefeld, Schloß-Holte, Werl und Weyhe
  • E-Mail-Adresse für weitere Verbraucherfragen: Kundenservice@guba-trade.de

Andere Produkte des Lieferanten oder andere Chargen sowie Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

Bio-Räucherlachs wegen falschem Verbrauchsdatum zurückgerufen

Bio-Räucherlachs

Die "Norfisk GmbH" ruft ihren Artikel "Norfisk Bio-Räucherlachs" in der 100-Gramm-Packung zurück. Betroffen ist nur eine Chargennummer. Das Produkt wurde in einigen Netto-Filialen verkauft.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurde der Räucherlachs mit einem falschen Verbrauchsdatum versehen. Auf der Verpackung ist der 30. Dezember 2020 angegeben. Das garantierte Verbrauchsdatum ist allerdings der 30. November 2020. Danach sollte der Artikel nicht mehr verzehrt werden.

Nach dem 30. November erhalten Verbraucher den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons in Netto-Filialen zurück.

  • Betroffene Produkte: Norfisk Bio-Räucherlachs, 100 Gramm
  • Chargennummer: S15146102/T3
  • Betroffene Bundesländer: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

Andere Produkte des Lieferanten oder andere Chargen sowie Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

20. November: Käse-Rückruf aufgrund von Listerien

Im Rahmen einer Routinekontrolle wurden bei drei Käse-Produkten des Herstellers Lactalis Deutschland GmbH Listerien nachgewiesen. Daher ruft die Firma die Brie Käsespitzen "Original Französischer Brie 'Roi de Trèfle'", "Le Brie 'Chêne d’argent'" sowie "Französischer Brie 'Jeden Tag'" zurück.

Verkauft wurde der Käse seit dem 6.11.2020 bei Lidl, Aldi Süd, Aldi Nord und ZHG (u.a. Real, Globus, Metro). Listerien können zu gesundheitlichen Problemen führen und rufen oft grippeähnliche Symptome oder Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervor. Im schwereren Verlauf kann es zu Infektionen, beispielsweise einer Hirnhautentzündung, sowie anderen potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Besonders gefährdet sind Ältere, Schwangere sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

  • Betroffene Produkte: "Original Französischer Brie 'Roi de Trèfle'", "Le Brie 'Chêne d’argent'"," Französischer Brie 'Jeden Tag'"
  • Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge: 11.12.2020/304 AD, 12.12.2020/304 BD, 12.12.2020/305 AD, 15.12.2020/305 DD

20. November: Schinken-Produkte bei Norma und Aldi Nord zurückgerufen

Der bei Norma verkaufte Schinken "Rohschinken Abschnitte – mild geräuchert" muss zurückgerufen werden. Betroffen sind die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.11.2020 und der Chargennummer L4430634907.

Das Unternehmen Schwarz Cranz GmbH & Co. KG gibt bekannt, dass bei einer Analyse Listerien in dem Produkt nachgewiesen wurden.

  • Betroffenes Produkt: "Rohschinken Abschnitte – mild geräuchert"
  • Charge: L4430634907
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2020

Gleichzeitig muss die Schwarz Cranz GmbH & Co. KG auch "Pastrami - mild gepökelter, gegarter Rinderaufschnitt - mit Pfefferkruste" aus dem gleichen Grund zurückrufen. Dieser wurde bei Aldi Nord verkauft. Listerien können eine Magen-Darm-Erkrankung oder grippeähnliche Symptome hervorrufen.

  • Betroffenes Produkt: "Pastrami – mild gepökelter, gegarter Rinderaufschnitt – mit Pfefferkruste"
  • Charge: L32309768
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 27.11.2020

19. November 2020: Landliebe-Puddinge belastet

Diese Puddinge von Landliebe sind vom Rückruf betroffen.

Drei Puddinge von Landliebe werden aktuell zurückgerufen: Die Landliebe Molkereiprodukte GmbH informierte darüber, dass im Rahmen der Qualitätssicherung bei diesen Produkten mikrobiologische Beeinträchtigungen festgestellt wurden. Um welche Art Keime es sich dabei handelt, teilte das Unternehmen allerdings nicht mit.

Rückruf: Landliebe ruft verschiedene Pudding Produkte zurück

Die Landliebe Molkereiprodukte GmbH ruft drei Pudding Produkte zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine mikrobiologische Beeinträchtigung festgestellt, die unter anderem zu einem vorzeitigen Verderb der Ware führen kann. Teaserbild: imago images / Manfred Segerer:

Pflanzenschutzmittel in Allos-Müsli

Um diese vier Allos-Müsli-Sorten geht es.

Wegen Rückständen des Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid mussten bestimmte Müsli-Produkte aus dem Verkauf genommen werden. Die Allos Hof-Manufaktur GmbH erklärte, dass die Rückstände in der Sesamsaat entdeckt wurden. Diese mache zwar maximal jeweils 2,7 Prozent der Produkte aus, dennoch wird vom Verzehr abgeraten. Betroffen sind diese Produkte:

Warnung an Allergiker: Haselnüsse in "Ruby Pearls"

"Ruby Pearls" wurden zurückgerufen.

Im Artikel "Ruby Pearls mit kandierten Kirschen" der Markenbezeichnung "Best Moments" sind bei einer Charge vereinzelt Haselnüsse mit einem Kakaohaltigen Überzug in den Packungen enthalten, was auf der Verpackung so aber nicht deklariert ist. Für Personen mit einer Haselnuss-Allergie kann der Verzehr daher gefährlich sein.

12. November 2020: Rewe-Eis enthält nicht gekennzeichnetes Gluten

Beim Hersteller Eisbär Eis GmbH kam es zu einer Verwechslung in der Produktion: In dem Becher "Rewe Beste Wahl Caramel Coconut" (500 Gramm) befindet sich nicht diese Eissorte, sondern Vanilleeis mit Plätzchenteigstücken.

Dadurch enthält das Produkt Gluten, eine derartige Deklaration ist aber nicht auf dem Becher zu finden. Konsumenten mit Unverträglichkeiten sollten das Produkt nicht verzehren. Betroffen ist die Charge LEE9205 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/21.

11. November 2020: Lidl ruft Sesam-Snacks zurück

Einen Teil dieser Snacks musste Lidl zurückrufen.

Der Discounter Lidl ruft einen Teil der als "Sondey Granola Bites" angebotenen Snacks zurück. Darin enthaltene Sesam-Samen könnten mit dem Pflanzenschutzmittel Ethylenoxid belastet sein, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag mit. Das Mittel ist nach Angaben von Lidl Deutschland in der EU nicht zugelassen und wird als gesundheitsschädlich eingestuft.

"Aufgrund eines möglichen Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt nicht verzehren", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung des Discounters.

Der Snack wurde aus dem Verkauf genommen und kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

9. November: Desinfektionsmittel enthält zu viel Methanol

Das "Mir24 Desinfektion Handgel" muss zurückgerufen werden.

Bei Edeka und Marktkauf in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Südhessen und in Teilen Bayerns wurde das Desinfektionshandgel von "Mir24" verkauft. Die 50- und 100-Milliliter-Fläschchen werden nun zurückgerufen.

Das Produkt enthält möglicherweise eine sehr hohe Menge Methanol. Zudem ist der Deckel nicht kindergesichert. Der Artikel sollte nicht mehr verwendet werden, da eine Gefahr für die Gesundheit - "insbesondere bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen des Inhalts" - besteht.

Edeka und Marktkauf: Rückruf von Desinfektion Handgel

Der Grund für die Rückrufaktion: Es besteht die Gefahr, dass das Produkt hohe Mengen an Methanol enthält, das eine toxische Wirkung hat. Gesundheitsschädliche Auswirkungen können nicht ausgeschlossen werden.

3. November: Lidl ruft "Chicken Teriyaki Style Salat" zurück

Homann Feinkost GmbH hat den Chicken-Salat zurückgerufen.

Der bei Lidl verkaufte "Chicken Teriyaki Style Salat" in der 150 Gramm-Packung muss zurückgerufen werden. Bei dem Discounter wurde der Salat als Aktionsartikel ab dem 19.10. verkauft. Der Hersteller "Homann Feinkost GmbH" gab bekannt, es könnten sich in dem Salat Rückstände des Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid befinden.