Am 28. Mai kommen neue 100- und 200-Euro-Scheine in den Umlauf. Neue Sicherheitsmerkmale sollen für eine bessere Fälschungssicherheit sorgen, erklärt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Doch wie können Kunden prüfen, ob es sich um echte Banknoten handelt? Hier hilft der Leitsatz: Fühlen, sehen, kippen.

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Fühlen: Die Banknote sollte sich griffig und fest anfühlen, so wie andere Banknoten auch, erklärt der Bankenverband. Fühlbar ist zum Beispiel das Relief am Rand der Banknote.

Sehen: Im Gegenlicht sollten Sicherheitsfaden und Wasserzeichen sichtbar sein. Das Wasserzeichen besteht aus drei Teilen: der mythologischen Gestalt Europa, dem Hauptmotiv und der Wertzahl. Im silbernen Hologrammstreifen befindet sich ein transparentes Fenster, in dem das Europa-Portrait zu sehen ist.

Kippen: Beim Kippen der Euro-Scheine verändert die Smaragdzahl auf der Vorderseite ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau. Sie erzeugt dabei den Effekt, dass sich ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Bei den 100- und 200-Euro-Scheinen sind jetzt in der Smaragdzahl kleine Euro-Symbole zu sehen. Ebenfalls neu: Das Satellitenhologramm oben im silbernen Streifen zeigt kleine Euro-Symbole, die sich um die Wertzahl bewegen.  © dpa

Im Kampf gegen Kriminelle legen Europas Währungshüter nach: Ende Mai werden 100- und 200-Euro-Scheine mit weiteren Sicherheitsmerkmalen in Umlauf gebracht.