So vermeiden Sie typische Ernährungsfehler bei Hitze

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Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwierigkeiten sind häufige Symptome bei starker Hitze. Falsche Ernährung verschlimmert diesen Zustand unnötig. In der Galerie zeigen wir Ihnen die häufigsten Ernährungsfehler bei Hitze und wie Sie sie vermeiden können.

Steigen im Sommer die Temperaturen über 30 Grad, ist die Hitze oft kaum zu ertragen. Sie fühlen sich ausgelaugt, energielos, jede noch so kleine Aktivität wird zur anstrengenden Tortur. Doch mit der richtigen Ernährung können Sie die nächste Hitzewelle besser durchhalten. Wir zeigen Ihnen typische Ernährungsfehler und wie Sie sie vermeiden können.
Die Sonne scheint und Sie sind schon wieder auf einer Grillparty bei Freunden eingeladen. Als Erstes öffnen Sie ein kühles Bier und schmeißen die fette Bratwurst, die Sie im Kofferraum Ihres Autos in einer Tüte transportierten, auf den Grill. In diesem typischen Sommer-Szenario verstecken sich gleich drei Fehler ...
Biergärten locken vor allem bei hohen Temperaturen mit kühlem Bier. Auch Rooftop-Bars laden mit erfrischenden Cocktails hitzegeplagte Menschen zum Entspannen ein. Doch Alkohol ist bei Hitze abträglich, denn er entzieht dem Körper Wasser und wichtige Mineralstoffe. Wenn Sie nun zu einem Softdrink greifen, ist das auch nicht unbedingt besser ...
Egal, ob bei Hitze oder im Winter: Zuckerreiche Limonaden, gesüßte Eistees sowie Cola und Softdrinks führen Ihrem Körper unnötige Kalorien zu. Besser ist es, wenn Sie zu stillem Wasser, ungesüßtem Kräutertee oder dünner Saftschorle greifen. Doch eisgekühlt sollten auch diese Getränke nicht sein ...
Der Wunsch, bei Hitze kalte Getränke mit einem Dutzend Eiswürfeln zu trinken, liegt nahe. Dieser Instinkt ist allerdings falsch! Wenn Sie eisgekühlte Getränke schnell trinken, riskieren Sie Bauchschmerzen. Zudem rauben Sie Ihrem Körper Energie, da er damit beschäftigt ist, die kalten Flüssigkeiten aufzuwärmen. Trinken Sie lieber lauwarme Getränke - oder gekühlte Drinks nur in kleinen Schlucken.
Kaffeejunkies aufgepasst: Die frühere Annahme, dass Kaffee dehydriert, ist ein Mythos. Trotzdem sollten Sie bei Hitze nicht übermäßig viel Kaffee trinken, da Koffein den Harndrang steigert. Folglich müssen Sie noch mehr darauf achten, dass Sie genügend Wasser trinken.
Achten Sie auch auf die Uhrzeit, zu der Sie Ihre Mahlzeiten einnehmen. Gerade im Sommer neigen wir dazu, tagsüber wenig zu essen und abends zuzuschlagen. Eine üppige Mahlzeit wird Sie allerdings um Ihren erholsamen Schlaf bringen, weil sich Ihr Körper nachts mit der Verdauung beschäftigen wird.
Verzichten Sie dennoch nicht gänzlich auf Kohlenhydrate, denn sie sind wichtig für Ihre leidende Konzentrationsfähigkeit an heißen Tagen. Statt fettiger Pizza essen Sie besser etwas Gemüse mit Reis.
Viel Salz in unseren Speisen ist nicht gut für unseren Körper. Allerdings schwitzen wir bei starker Hitze mehr und verlieren dadurch nicht nur Wasser, sondern auch wertvolle Salze und Mineralien. Beugen Sie Kreislaufproblemen vor und erlauben Sie sich eine kleine Prise Salz mehr als an kühlen Tagen.
Bringt Sie der Gedanke an Chili zum Schwitzen? Das darin enthaltene Schärfemolekül Capsaicin übermittelt dem Gehirn, dass sich eine Hitzequelle im Mund befindet und setzt die Kühlreaktion Ihres Körpers in Gang: Schwitzen. Doch der Schweiß wird letztlich Ihren Körper abkühlen. Nicht umsonst essen Menschen in warmen Ländern scharfe Currys.
Der häufige Gebrauch von Chili in warmen asiatischen Ländern hat neben seiner abkühlenden Wirkung noch einen anderen Grund: Der Inhaltsstoff Capsaicin tötet Keime ab. Je schärfer die Speisen, desto haltbarer und keimärmer bleiben sie.
Bakterien fühlen sich vor allem bei hohen Außentemperaturen wohl und vermehren sich. Fleisch, Eier, Milchprodukte und Fisch bieten den optimalen Nährboden für Keime. Achten Sie beim Einkaufen im Sommer darauf, dass Sie die Kühlkette nicht allzu lange unterbrechen. Sonst haben Salmonellen freie Bahn! Transportieren Sie bakterienanfällige Lebensmittel bei Hitze in der Kühltasche.