Süße Versuchung: Leckere Nachspeisen mit Ingwer

Ingwer ist ein wahres Wundermittel voller Vitamine und wichtiger Mineralstoffe. Die unter anderem krampflösende, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung der asiatischen Knolle kommt nicht nur im heißen Tee oder in warmen herzhaften Gerichten zur Geltung, sondern auch in zahlreichen Kuchen und Desserts. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Für die Karotten-Ingwer-Waffeln benötigen Sie folgende Zutaten: 200 Gramm Karotten, anderthalb Zentimeter frischen Ingwer, vier Eier, 125 Gramm Butter, 75 Gramm braunen Rohrohrzucker, 200 Gramm Dinkelmehl, 50 Gramm Speisestärke, 250 Milliliter Milch, Sonnenblumenöl für das Waffeleisen sowie eine Prise Salz.
Trennen Sie die Eier, rühren Sie die Butter mit dem Zucker cremig und fügen Sie die Eigelbe hinzu. Vermischen Sie in einer separaten Schüssel das Mehl mit der Stärke und rühren Sie es abwechselnd mit der Milch zu der Buttermasse. Lassen Sie die Mischung für circa 20 Minuten ruhen.
Schlagen Sie das Eiweiß mit einer Prise Salz steif und heben Sie es unter den Teig. Schälen Sie die Karotten und den Ingwer, raspeln Sie beides über den Teig und verrühren alles.
Geben Sie circa drei Esslöffel Teig auf das eingefettete und aufgeheizte Waffeleisen. Backen Sie die Waffeln so lange, bis sie goldbraun werden. Lassen Sie die fertigen Waffeln auf einem Kuchengitter auskühlen und servieren Sie sie mit Puderzucker oder braunem Zucker bestreut.
Klassische Ingwerkekse schmecken hervorragend zum Tee oder Kaffee, wenn Besuch ansteht. Versuchen Sie es mit folgendem einfachen Rezept ...
Für die Ingwerkekse benötigen Sie circa einen Teelöffel frischen Ingwer, 75 Gramm Butter, 125 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, ein Ei, zwei Esslöffel Milch, 275 Gramm Weizenmehl, einen Teelöffel Backpulver sowie etwas Mehl zum Arbeiten.
Raspeln Sie den Ingwer mit einer Reibe fein. Schlagen Sie die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Ei, Milch und dem Ingwerabrieb schaumig. Kneten Sie Mehl und Backpulver unter. Belegen Sie das Backblech mit Backpapier und heizen Sie den Ofen auf 160 Grad bei Umluft vor.
Rollen Sie den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche fünf Millimeter dick aus und stechen Sie kreisförmige Kekse aus. Legen Sie diese auf das Backblech und backen Sie sie circa zwölf Minuten fertig. Ziehen Sie die Kekse mit dem Backpapier vom Blech, lassen Sie sie abkühlen. Übrigens: Die Kekse entwickeln ihr bestes Aroma nach etwa zwei Wochen - warten lohnt sich.
Herkömmliche Obstkuchen sind schon sehr lecker, mit etwas Ingwer bekommen Sie noch das gewisse Extra. So wie der folgende Apfelkuchen ...
Für diesen einfachen Kuchen benötigen Sie 40 Gramm Zucker, 190 Gramm Butter, vier Äpfel, einen Teelöffel Zimt, einen Teelöffel Muskatnuss, einen Teelöffel geriebenen Ingwer, 220 Gramm braunen Rohrzucker, zwei Eier, eine halbe Vanilleschote, 220 Gramm Mehl sowie anderthalb Teelöffel Backpulver.
Geben Sie etwas Butter und 40 Gramm Zucker in einen Topf und lassen Sie beides schmelzen. Vorsicht beim Karamellisieren, der Zucker darf nicht zu dunkel werden, da er immer etwas nachbräunt. Geben Sie die in dünne Scheiben geschnittenen Äpfel, die Gewürze und den Ingwer hinzu. Nach circa fünf Minuten dünsten lassen Sie die karamellisierten Äpfel auskühlen.
Schlagen Sie den braunen Rohrzucker mit der Butter schaumig und rühren Sie nacheinander die Eier hinzu. Kratzen Sie die Samen der Vanilleschote heraus und mischen Sie sie ebenfalls unter die Buttermischung. Sieben Sie das mit Backpulver vermischte Mehl unter. Verarbeiten Sie alles zu einem homogenen Teig. Geben Sie zum Schluss die karamellisierten Apfelscheiben dazu.
Schütten Sie den Teig in eine gefettete Springform und streichen Sie die Oberfläche glatt. Backen Sie den Apfelkuchen mit Ingwer bei 160 Grad für 45 Minuten fertig. Bestreuen Sie den Kuchen mit Puderzucker und geben Sie Mandelstifte als Deko drüber.
Ingwer passt geschmacklich ausgezeichnet zu Kürbis, beispielsweise in einer würzig-cremigen Kürbissuppe. Die beiden Zutaten ergänzen sich aber auch hervorragend in süßen Speisen. Probieren Sie saftige Ingwer-Kürbis-Muffins.
Hauptzutat bei diesen köstlichen Muffins ist Hokkaido. Sie benötigen für zwölf Muffins 320 Gramm Hokkaido-Kürbis, einen Esslöffel Rapsöl, zwei Eier, zwei Esslöffel Zucker, eine Packung Vanillezucker, 50 Gramm Ingwer, eine halbe Bio-Zitrone, 80 Gramm weiche Butter, eine Prise Salz, zwei Teelöffel Backpulver und 240 Gramm Hartweizengrieß.
Schneiden Sie den Kürbis in vier Zentimeter dicke Spalten und legen Sie diese auf ein mit Rapsöl bestrichenes Blech. Backen Sie den Kürbis bei 200 Grad für 30 Minuten. Lassen Sie ihn kurz abkühlen und pürieren Sie ihn anschließend fein. Verrühren Sie Eier, Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse.
Hacken Sie den Ingwer klein und reiben Sie die Zitronenschale fein ab. Geben Sie alles mit der weichen Butter, einer Prise Salz und dem Kürbispüree zur Eimischung und verrühren Sie alles gut miteinander. Mischen Sie das Backpulver mit dem Grieß und rühren Sie es unter den Teig.
Setzen Sie zwölf Muffin-Papierförmchen in das Muffinblech und füllen Sie den Teig hinein. Backen Sie die Muffins bei 200 Grad für 20 Minuten fertig. Bestäuben Sie die kleinen Kuchen mit Puderzucker.
Wenn Sie auf der Suche nach einem schnellen Rezept für eine Ingwer-Nachspeise sind, dann sollten Sie diese fruchtige Mangocreme mit Mascarpone und Karamellkruste zubereiten. Die Zutatenliste ist überschaubar: eine Mango, 250 Gramm Mascarpone, 250 Gramm Sahnejoghurt, anderthalb Zentimeter frischer Ingwer, eine Bio-Limette und sechs Esslöffel brauner Zucker.
Würfeln Sie das Fruchtfleisch der Mango und verteilen Sie die Stücke auf vier feuerfeste Auflaufförmchen. Schälen Sie den Ingwer und hacken Sie ihn fein. Reiben Sie die Schale der Limette ab und pressen Sie den Saft aus der Frucht. Verrühren Sie die Mascarpone mit dem Joghurt und geben Sie den gehackten Ingwer, die Limettenschale, den Saft und zwei Esslöffel braunen Zucker hinzu.