Streichfette sollen sich sofort gut verstreichen lassen, wenn sie aus dem Kühlschrank kommen. Die 23 Produkte, die Stiftung Warentest bewertet hat, erfüllen diese Eigenschaft. In anderen Kategorien ist das Ergebnis allerdings nicht so eindeutig.

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Stiftung Warentest hat 23 Streichfette mit Butter und Rapsöl getestet. Diese sollen den Geschmack von Butter und das gesunde Öl in einem Produkt vereinen. Außerdem sollen sie direkt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank gut streichbar sein.

Stiftung Warentest hat sowohl Markenprodukte von unter anderem Arla, Kerrygold und Weihenstephan als auch Streichfette von Discountern und Supermärkten wie Aldi, Lidl und Edeka getestet.

Die Streichfette wurden in sieben Kategorien bewertet, darunter Geschmack und Streichfähigkeit untersucht, aber auch Schadstoffe, Verpackung und Aufmachung.

14 der 23 getesteten Produkte schnitten dabei mit dem Urteil "gut" ab. Testsieger wurde "Weihenstephan Die Streichzarte", "Arla Kærgården Das Original" belegte den zweiten Platz.

Stiftung Warentest: Vier Produkte nur "ausreichend"

Punktabzug gab es etwa für Produkte, bei denen sich am Rand Öl absetzt oder die in der Textur leicht schmierig sind. Alles Gründe, warum einige Streichfette nur mit "befriedigend" abschnitten.

In vier Fällen wurde gar das Urteil "ausreichend" gefällt. Die schlechteste Note im Test bekamen unter anderem "Rama mit Butter" und der teuerste Aufstrich "Bio-Bura" von Züger.

Die Tester zogen in diesen Fällen Punkte ab, wenn das Streichfett nach Käse roch, bitter oder fade schmeckte und die Oberfläche matt oder ausgeölt aussah.

Einige Streichfette enthalten neben Butter und Rapsöl noch Palmöl und Kokosfett. In manchen Produkten sind diese Fette sogar überwiegend zu finden. Das erfährt der Verbraucher aber nur, wenn er das Kleingedruckte im Zutatenverzeichnis entziffert. Das führte zu weiteren Abwertungen. (ff)

Verwendete Quellen:

  • Stiftung Warentest: "Alternativen zu Butter - 14 von 23 Streich­fetten im Test sind gut"
  • dpa
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