Saisonal kochen: Diese Rezepte sind im November der Hit

Der November ist hierzulande nicht für das allerbeste Wetter bekannt. Bäume verlieren ihre Blätter, es wird kalt und windig. Nun ist die beste Zeit, um sich in die warme Küche zu stellen und Rezepte aus saisonalen und regionalen Produkten auszuprobieren. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Wenn Sie im November aus dem Fenster schauen, wird Ihnen schnell klar: Sommer und Erdbeerzeit sind definitiv vorbei. Glücklicherweise hat auch dieser Monat einige Leckereien auf den Wochenmärkten zu bieten, wenn auch nicht mehr viel Obst. Wie Sie im November regional und saisonal kochen können, zeigen wir Ihnen in der Galerie.
Aufläufe schmecken bei kaltem Wetter am besten. Frisch aus dem Ofen verströmen sie eine Wärme, die uns im kalten Herbst guttut. Da Brokkoli und Blumenkohl im November Saison haben, empfehlen wir Ihnen diesen leckeren und einfachen Brokkoli-Blumenkohl-Reis-Auflauf.
Sie benötigen für dieses Rezept: einen Blumenkohl, einen Brokkoli, 250 Gramm Reis, drei große Tomaten, eine Packung Hafer- oder Sojasahne, 100 Gramm geriebenen Bergkäse, zwei Eier, 50 Gramm gehobelten Parmesan, eine feingeschnittene Knoblauchzehe, eine Prise geriebene Muskatnuss, einen Teelöffel edelsüßes Paprikapulver, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Umluft vor und kochen Sie den Reis nach Packungsanleitung. Währenddessen waschen und putzen Sie Blumenkohl und Brokkoli. Garen Sie das Gemüse für einige Minuten bissfest in Salzwasser und teilen Sie es anschließend in kleine Röschen auf. Schneiden Sie die Tomaten in kleine Stücke und bestreichen Sie eine Auflaufform mit etwas Olivenöl.
Verteilen Sie den fertig gekochten Reis am Boden der Auflaufform und legen das Gemüse gleichmäßig darauf. Nun vermischen Sie mit einem Schneebesen die Hafersahne, zwei Eier, Gewürze, geriebenen Käse und den gehackten Knoblauch und gießen die Mischung über Reis und Gemüse. Zum Schluss bestreuen Sie alles mit dem gehobelten Parmesan und schieben die Form für etwa 30 Minuten in den Ofen.
Es ist immer gut, ein Pesto für ein schnelles Nudelgericht im Kühlschrank zu haben. Dieses wird ebenfalls aus dem Saisongemüse Brokkoli zubereitet. Zutaten: 250 Gramm Brokkoli, halbes Bund Basilikum, 20 Gramm geröstete Mandeln, 10 Gramm Sonnenblumenkerne, 40 Gramm Parmesan, ein bis zwei geschälte Knoblauchzehen, zwei Esslöffel Zitronensaft, fünf Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Dünsten Sie für circa acht Minuten die Brokkoliröschen in Salzwasser. Zupfen Sie die Blätter von den Basilikumstielen und hacken Sie sie grob. Anschließend geben Sie sämtliche Zutaten in ein hohes Gefäß und pürieren sie zu einem Pesto. Nach Bedarf schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab und servieren das Pesto mit Spaghetti.
Wirsing ist ein klassisches Wintergemüse. Probieren Sie den krausen Kopf doch mal mit Pasta. Sie benötigen einen kleinen Wirsing, 200 Gramm gewürfelten Speck, eine gehackte Zwiebel, zwei fein gehackte Knoblauchzehen, einen Esslöffel Weißwein, 200 Gramm Schlagsahne, 250 Gramm Spaghetti, ein bis zwei Esslöffel Olivenöl, eine Prise Muskat, Salz und Pfeffer.
So wird die Soße zubereitet: Putzen und halbieren Sie den Wirsingkohl und garen Sie ihn für circa zehn Minuten in kochendem Salzwasser. Anschließend schneiden Sie das Gemüse in Streifen. Braten Sie den gewürfelten Speck und die feingehackten Zwiebeln kross an, geben Sie den Knoblauch hinzu. Gießen Sie den Wein und die Sahne hinein und kochen Sie alles kurz auf.
Im nächsten Schritt geben Sie den Wirsingkohl dazu und schmecken die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat ab. Vermischen Sie die gekochten Spaghetti direkt mit der Sahnesoße und servieren Sie die Pasta in tiefen Tellern.
Muffins müssen nicht immer süß sein, versuchen Sie dieses köstliche Spinat-Feta-Muffin-Rezept. Spinat hat hierzulande noch bis in den November Saison. Für die herzhaften Küchlein benötigen Sie circa 300 Gramm Blattspinat, 200 Gramm Feta, 250 Gramm Mehl, zwei Eier, 250 Gramm Naturjoghurt, 60 Milliliter Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat und edelsüßes Paprikapulver.
Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor und legen Sie zwölf Papierförmchen in eine Muffinform. Waschen Sie den Spinat, schleudern ihn trocken und zerschneiden ihn anschließend grob mit einem großen Messer. Verquirlen Sie in einer großen Schüssel die Eier mit Olivenöl und Joghurt und rühren Sie den geschnittenen Spinat unter. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver.
In einer weiteren Schüssel vermischen Sie Mehl, Backpulver sowie einen Teelöffel Salz und heben vorsichtig den klein gewürfelten Feta unter. Nun fügen Sie die Mehl-Käse-Mischung nach und nach zur Eier-Spinat-Mischung hinzu. Verteilen Sie den Teig in die Muffinförmchen und backen Sie die Küchlein für etwa 15 Minuten fertig. Serviert mit einem Salat haben Sie ein vollständiges Hauptgericht.
Die Zutatenliste für das Rote-Bete-Risotto ist überschaubar: 500 Gramm gegarte Rote Bete, 40 Gramm Butter, 250 Gramm Risotto-Reis, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, 700 Milliliter Gemüsebrühe, 70 Gramm gehobelter Parmesan und ein halber Teelöffel Salz.
Dünsten Sie in einem großen Topf für circa drei Minuten die klein geschnittene Zwiebel und Knoblauchzehe in 20 Gramm Butter. Zerkleinern Sie in einem Mixer die Rote Bete und geben sie in den Topf für drei Minuten zum Dünsten hinzu. Anschließend fügen Sie auch den Reis und das Salz hinzu und dünsten alles weitere drei Minuten an, bevor Sie es mit der Gemüsebrühe übergießen.
Schließen Sie den Topf mit einem Deckel und kochen Sie das Risotto in 20 Minuten bei mittlerer Hitze fertig. Zum Schluss mischen Sie die restliche Butter und den Parmesan unter. Servieren Sie das Risotto mit einem saisonalen Salat wie Endivie oder Radicchio.
Im November ist die Kürbissaison in vollem Gange. Gepaart mit gesunden Pastinaken können Sie eine wärmende Suppe mit Croutons zubereiten. Sie benötigen 200 Gramm Pastinaken, 350 Gramm Hokkaido-Kürbis, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, zwei Esslöffel Olivenöl, 400 Milliliter Gemüsebrühe, 250 Gramm Schlagsahne, drei Scheiben Toast, etwas Butter, Salz, Pfeffer und Schnittlauch zum Servieren.
Schälen Sie die Pastinaken, putzen Sie den Hokkaido und schneiden Sie beides in kleine Würfel. Hacken Sie die Zwiebel und den Knoblauch klein, schwitzen Sie sie in Olivenöl glasig an und geben das gewürfelte Gemüse hinzu. Dünsten Sie alles drei Minuten und gießen dann die Gemüsebrühe hinzu. Anschließend 15 Minuten köcheln lassen.
Schließlich rühren Sie den Becher Sahne unter, zerdrücken das Gemüse mit dem Kartoffelstampfer und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Für die Croutons schneiden Sie das Weißbrot in kleine Würfel und rösten diese mit Salz in Butter goldgelb. Servieren Sie die Suppe mit Croutons und Schnittlauch.
Viel Obstauswahl gibt es im November nicht mehr. Aber gelagerte Äpfel gibt es fast den ganzen Winter aus regionalem Anbau. Für diesen süßen Apfel-Quark-Auflauf benötigen Sie: 500 Gramm Äpfel, drei Eier, 125 Gramm braunen Zucker, 500 Gramm Magerquark, zwei Esslöffel Zitronensaft, eine Prise Salz, 50 Gramm Grieß, zwei Teelöffel Backpulver, eine Prise Zimt und Butter für die Form.