Hannover (dpa/tmn) - Was lecker beginnt, kann schnell lebensgefährlich werden: Immer wieder kommt es zu Vergiftungen, weil beim Sammeln ein giftiger Pilz erst im Korb und später im Essen landet.

Unerfahrene Pilzsammler sollten ihre Ausbeute deshalb immer durch Pilzsachverständige überprüfen lassen, rät die Deutsche Leberstiftung. Oder sie nehmen an geführten Wanderungen mit Spezialisten teil, statt sich eigenständig oder mit Hilfe von Pilzbestimmungs-Apps auf die Suche zu machen.

Reste können Diagnose bei Vergiftung erleichtern

Pilzreste, die beim Putzen anfallen, sollte man außerdem nicht sofort wegzuschmeißen, sondern für 48 Stunden an einem kühlen Ort aufzuheben. Beim Verdacht auf eine Vergiftung erleichtert das die exakte Diagnose.

Symptome für eine Pilzvergiftung können übrigens unter anderem Schweißausbrüche, Brechdurchfall und Benommenheit sein. Hier gilt: Schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und alle, die das Pilzgericht probiert haben, sofort verständigen. Denn im schlimmsten Fall drohen Leber- und Nierenversagen.

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