Pasta perfekt: Zehn clevere Nudel-Tipps

Spaghetti ins Kochwasser schütten, Soße warm machen, fertig! Nudeln mit Tomatensauce ist ein häufig gekochter Klassiker für die ganze Familie. Doch auch bei einfachen Nudelgerichten gibt es Dinge, die Sie beachten sollten. Zehn Nudel-Tipps für die perfekte Pasta.

Die Nudeln brauchen Platz zum Schwimmen. Kochen Sie nach Möglichkeit Ihre Pasta immer in einem großen Topf. So verhindern Sie, dass Nudeln wie zum Beispiel Spaghetti brechen oder am Topfboden festkleben. Achten Sie darauf, dass der Topf hoch genug ist und nur bis zu drei Viertel gefüllt wird, sonst kocht das Wasser über.
Stehen Sie auch jedes Mal ratlos vor dem kochenden Nudelwasser und überlegen, wie viel Nudeln Sie für zwei, drei oder vier Personen hinzugeben sollen? Werden die Nudeln als Hauptspeise serviert, empfehlen wir 100 bis 125 Gramm rohe Nudeln pro Person, je nachdem, ob noch eine kräftige Sahnesoße darüber kommt oder nur ein wenig Öl, Knoblauch und Parmesan.
Als Faustregel für die Wassermenge gilt: Pro 100 Gramm Nudeln nehmen Sie ein Liter Wasser. Den Deckel sollten Sie besser nicht auf den Topf legen, sonst kocht das Wasser über.
Auf 100 Gramm Nudeln und ein Liter Wasser sollte circa 10 Gramm Salz kommen. Salzen Sie das Nudelwasser nicht zu spät, sonst dringt das Salz nicht richtig in den Teig der Pasta ein. Salzen Sie das Wasser zu früh, noch bevor es kocht, erhöht sich der Siedepunkt des Wassers und die Zubereitungszeit verlängert sich. Falls Sie übersalzen, ist das auch kein Problem ...
Ein falscher Handgriff und schon landet zu viel Salz im Nudelwasser. Geben Sie in diesem Fall eine rohe geschälte Kartoffel in den Topf - sie wird das überschüssige Salz aufnehmen und das Gleichgewicht wiederherstellen. Wenn das nicht klappt, können Sie immer noch die Pasta anschließend unter laufendem Wasser abspülen. Wobei das allerdings nicht die beste Methode ist.
Die Sorge vor einem verklebten Klumpen Spaghetti lässt Hobbyköche die fragwürdige Methode des Abschreckens mit kaltem Wasser anwenden. Das Resultat: Die Nudeln kleben zwar nicht, allerdings verbinden sich durch die abgespülte Stärke die Nudeln nicht mit der Soße. Besser: Vermischen Sie sofort nach dem Kochen etwas Soße in die Pasta. Sie haftet perfekt an den dampfenden Nudeln und sie verkleben nicht.
Apropos Nudelwasser: Bevor Sie die kostbare Stärke, die sich beim Kochen bildet, in den Abguss schütten, sollten Sie einen Schöpflöffel davon für Ihre Soße aufbewahren. Die enthaltene Stärke ist ein perfekter Soßenbinder und sorgt für noch mehr Sämigkeit.
Wenn Sie die Nudeln nicht direkt mit der Soße vermischen möchten, hilft gegen die unerwünschte Klebrigkeit ein kleines Stück Butter, das Sie unter die fertigen Nudeln mischen. Lassen Sie Öl beim Kochen weg: Das schwimmt sowieso einfach nur auf der Wasseroberfläche, den untergetauchten Nudeln wird es nichts nützen. Rühren Sie besser alle drei Minuten die Nudeln im Wasser um, das kann helfen.
Sparen Sie Strom und Zeit: Kochen Sie das benötigte Wasser im Wasserkocher vor und schütten es dann in den Topf, den Sie für die Nudeln verwenden, um.
Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung - das klingt lecker! Wer diese Nudelspeise nicht nur im Restaurant essen, sondern auch zu Hause nachkochen möchte, wird irgendwann mit der Frage konfrontiert: Wie befülle ich die relativ kleine Öffnung? Wer es mit einem Löffel versucht, wird wahrscheinlich kläglich scheitern.
Eine gängige Methode ist, die Cannelloni ganz einfach mit den Fingern zu befüllen. Appetitlich schaut das mit Sicherheit nicht aus, aber es funktioniert. Haben Sie beim Kochen Zuschauer in Form von Freunden, spannen Sie sie einfach ein oder nutzen Sie einen Spritzbeutel. Am besten nehmen Sie eine breite Tülle oder lassen diese ganz weg und drücken die Füllung durch die breite Öffnung am Ende des Spritzbeutels.