28 Olivenöle hat Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Fünf Öle teilen sich den Spitzenplatz - darunter auch erschwingliche Produkte.

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Die Qualität von Olivenölen im deutschen Handel hat sich laut Stiftung Warentest gebessert. Von 28 jüngst getesteten Olivenölen der höchsten Güteklasse "nativ extra" gaben die Tester insgesamt neun Ölen das Urteil "gut", wie sie am Mittwoch mitteilten.

Drei Olivenöle mit einem Preis von bis zu 45 Euro pro Liter seien "auch Feinschmeckern" zu empfehlen. Für den Alltag bieten sich laut Warentest aber deutlich günstigere Öle an.

Stiftung Warentest: Günstiges Olivenöl schneidet im Test gut ab

Fünf Produkte wurden gemeinsam Testsieger, darunter zwei Bioprodukte von Aldi und Lidl, zwei konventionelle Produkte von Bertolli und eines aus dem Gourmet-Bereich für 45 Euro pro Liter. Und das sind die Testsieger:

  • Aldi Süd Bio (6,15 Euro/Liter)
  • Lidl Primadonna Bio (6,20 Euro/Liter),
  • Bertolli Gentile (8,60 Euro/Liter)
  • Bertolli Originale (8,60 Euro/Liter)
  • Castillo de Canena (Geschmackssieger, 45 Euro/Liter)

Zwei der getesteten Produkte fielen dagegen mit der Note "mangelhaft" durch: "Eines hätte nicht als 'natives Olivenöl extra' verkauft werden dürfen, weil es geschmacklich fehlerhaft war", erklärten die Verbraucherschützer, "das andere war deutlich mit Schadstoffen belastet".

Qualität von Olivenöl steigert sich

Die Qualität vieler verkaufter Olivenöle sei aber insgesamt besser als noch vor einigen Jahren, urteilten die Tester: "Weniger Schadstoffe, weniger geschmackliche Fehler, eine bessere Kennzeichnung." Ein Herkunftssiegel bedeute aber nicht automatisch eine gute Qualität.

Olivenöl ist den Angaben zufolge das meistverfälschte Lebensmittel in der EU. Im vergangenen Jahr beschlagnahmten die deutsche und die italienische Polizei demnach 150.000 Liter gepanschtes Olivenöl.

Entgegen landläufiger Annahmen, Olivenöl sei zum Braten ungeeignet, lässt sich das Öl gut erhitzen. Selbst frittieren ist mit dem Öl möglich. Es besteht zu 69 Prozent aus Ölsäure und senkt deswegen bei Konsum das Cholesterin im Blut. (dar/afp)

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