Futter für die Seele: Diese Lebensmittel sollen für körperliches Gleichgewicht sorgen

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Laut der philosophischen Lehre der Esoterik soll es verschiedene Gründe geben, warum unsere Energiezentren im Körper, sogenannte Chakren, nicht im Fluss sind. Diese Lebensmittel sollen helfen, um sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nicht nur mit Meditation oder Yoga, auch durch Ernährung soll der Energiefluss im Körper geregelt werden können. Wir sagen Ihnen, welche Lebensmittel harmonisierend wirken. Aber sorry - Schokolade als Seelentröster ist leider nicht dabei ...
Die Energiezentren oder Chakren befinden sich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra), darüber in Nabelhöhe (Sakralchakra), Solarplexus, Herz, Kehle, zwischen den Augenbrauen ("drittes Auge") und über dem Kopf (Kronenchakra).
Das Wurzelchakra verbindet uns mit den Energien der Erde. Ist es in Balance, fühlen wir uns also "geerdet", stabil, selbstbewusst. Disbalancen fühlen wir etwa in Form von Existenzängsten und Misstrauen. Körperlich kann sich ein unausgeglichenes Wurzelchakra in Form von Knochen- oder Verdauungserkrankungen bemerkbar machen.
Als Faustregel können Sie sich merken: Gemüse mit Wurzeln hilft auch dem Wurzelchakra. Kartoffeln, Karotten, Knoblauch und Co. wirken daher sehr gut, doch auch Bohnen, Eier und Paprika haben eine erdende Wirkung. Wahres Seelenfutter: Erdnussbutter.
Das Sakralchakra liegt auf der Höhe der Geschlechtsorgane und steht im Zeichen von Fortpflanzung und Kreativität sowie Selbstverwirklichung und Entfaltung. Ist es in Harmonie, fühlen wir Zufriedenheit, emotionale Stabilität und ein gutes Selbstwertgefühl. Ein blockiertes Sakralchakra kann sich zum Beispiel durch Depressionen, Wut und die Flucht in Süchte zeigen.
Das zweite Chakra zu füttern, ist etwas für Schleckermäuler: Süße Früchte wie Melonen, Mangos und Erdbeeren kommen hier für den Energieausgleich zum Einsatz. Kokosnüsse, Orangen und Sesam sind ebenfalls perfekt für das Sakralchakra. Soul Food: Honig und Zimt.
In Bauchnabelhöhe befindet sich das Solarplexus-Chakra, das - wenn es in Balance ist - unter anderem für eine gute Intuition und Willenskraft sorgt. Ist es blockiert, können innere Unruhe, Unzufriedenheit und Rücksichtslosigkeit daraus resultieren - ebenso wie Schmerzen im Magen oder unteren Rücken.
Hingabe, Zuneigung, Nähe, Liebe und Herzenswärme sind im Fluss, wenn das Herzchakra harmonisch schlägt. Tut es das nicht, machen uns Unsicherheit, Zweifel, Isolation und Trennungsgedanken zu schaffen. Um Ihr Herz zu heilen, helfen aber leider keine Süßigkeiten.
Dafür sind Sie mit grünem Blattgemüse gut beraten. Zum Beispiel Brokkoli, Kohl oder Spinat und Gewürze wie Basilikum oder Thymian helfen bei der Herzheilung. Seelenwärmer: grüner Tee - und ab und zu mal eine vegetarische Spinat-Pizza mit extra Basilikum.
Ein Kratzen in der Kehle, eine versagende Stimme oder Husten und Halsschmerzen sind einige Beispiele für ein Kehlchakra, das Unterstützung braucht. Diese bekommt es, wenn Sie die Wahrheit sagen, ganz Sie selbst sind ohne Angst davor zu haben, Ihr wahres Ich zu zeigen. Das führt zu mehr Stärke, Selbstbestimmung und Zufriedenheit.
Für einen guten Energiefluss im Kehlchakra sorgen Getränke wie klares, reines Wasser, frische Fruchtsäfte (ohne Zuckerzusatz) und Tees. Wundermittel: Ananassaft.
Das "dritte Auge" über den Brauen verschafft einem mehr Weitblick, Klarheit und Weisheit. Ist das Stirnchakra blockiert, können wir engstirnig, kopflastig und realitätsfremd agieren. Auch Kopfschmerzen sowie Probleme mit den Ohren, Augen oder den Nebenhöhlen können Zeichen für einen gestörten Energiefluss im Ajna-Chakra sein.
Beerenfrüchte wie Blaubeeren und Trauben helfen bei der Öffnung des dritten Auges. Ebenso wie ein guter Tropfen Rotwein. Das hört man doch gerne ...
Über unserem Scheitel schwebt standesgemäß das siebte und höchste Chakra: Das Kronenchakra verbindet uns mit dem Universum. Hier findet idealerweise die "Erleuchtung", das Verstehen des großen Ganzen statt. Wer hier Disharmonien hat, kann leicht seine körperlichen Bedürfnisse vernachlässigen und sich zu sehr in die Spiritualität stürzen.
Diese Chakra braucht keine feste Nahrung, sondern wird durch Fasten aktiviert. Außerdem hilft das Verbrennen von Weihrauch, Salbei oder Myrrhe bei der Stimulation der Spiritualität.