Diese Lebensmittel sollten Sie getrennt voneinander essen

Honigmelone und Serrano-Schinken sind eine leckere Kombination, oder? Ebenso wie Rührei mit Käse. Und ein kühler Bananen-Milchshake geht auch immer im Sommer. All diese Köstlichkeiten können Sie weiter genießen, sofern Ihr Bauch sich nach dem Verzehr nicht beschwert. Tut er es doch, sollten Sie sich unsere Galerie mit Tipps aus dem Ayurveda anschauen. Die indische Lehre zeigt, welche Lebensmittel kompatibel sind und welche lieber getrennt verspeist werden sollten.

Melone sollte grundsätzlich getrennt von anderen Lebensmitteln gegessen werden - auch separat von anderen Früchten.
Generell sollten Früchte immer mit Abstand zu anderem Essen verzehrt werden.
Besonders Obst mit hohem Zuckergehalt wie Bananen sollten separat gegessen werden. Zum Beispiel zum Frühstück oder als Snack am Vormittag, falls man vorm Mittagessen Hunger bekommt.
Ebenfalls "verboten" sind Frühstücksflocken mit Früchten, denn die könnten Bauchschmerzen verursachen. Nüsse, Samen und Joghurt sind allerdings in Ordnung. Auch getrocknete Datteln dürfen mit ins Müsli. Milch hingegen nicht.
Milchprodukte und Eier sind laut Ayurveda-Lehre schwierig zu kombinieren. Milch sollte am besten ganz vom Speiseplan verschwinden und ersetzt werden durch Milchalternativen.
Käse wiederum ist im Verdauungstrakt nicht kompatibel mit Tomaten, Auberginen, Chili, Paprika oder Kartoffeln. Diese schmecken zwar lecker mit Mozzarella, Parmesan und Co., sind aber schwer zu verdauen.
Deswegen sind auch Pizza oder ein griechischer Salat mit Feta und Paprika keine gute Idee für Menschen mit Magengrummeln.
Der geröstete Käse ist doch das Beste am Kartoffelgratin! Aber leider kann das Milchprodukt für Bauchweh sorgen - besonders, wenn auch Eier verwendet wurden.
Ebenfalls keine gute Kombination sind Käse und Früchte - wie etwa bei einer Käseplatte mit Weintrauben. Käse kann aber mit Gemüse verzehrt werden, das nicht zu den genannten Nachtschattengewächsen zählt. Brokkoli-Gratin ist also zum Beispiel ok.
Sogar beim Salat muss man Abstriche machen, wenn der Magen nicht mitspielt, Rohkost ist ja ohnehin bekanntermaßen schwer verdaulich. Besonders Gurke sollte nicht mit Tomaten oder Paprika gemeinsam verzehrt werden.
Zitronen verstehen sich aus Ayurveda-Sicht nicht gut mit Gurken und Tomaten sowie Joghurt und Milch. Limonen dürfen hingegen verwendet werden - etwa zum Beträufeln von Gurkensalat oder Joghurt.
Fisch und Fleisch sollten nicht gemeinsam mit Eiern auf den Teller kommen. Getreideprodukte wie Reis dürfen in der Ayurveda-Küche hingegen mit Fleisch und Fisch kombiniert werden.
Butter ist zum Anbraten von Fisch oder Fleisch hingegen erlaubt. Aber generell empfiehlt die Ayurveda-Lehre das Speisefett Ghee anstatt Butter.
Des Weiteren gilt: Frisch zubereitetes Essen ohne Zusatzstoffe sollte statt verarbeiteten Lebensmitteln verzehrt werden. Wenn man dennoch Essen vom Vortag aufwärmen möchte, dann ohne Neues hinzuzufügen. Sprich: entweder alles frisch oder nur Reste.
Um Verdauungsproblemen vorzubeugen, sollte generell sehr viel stilles Wasser über den Tag verteilt getrunken werden. Vor allem sollte man sich eine halbe Stunde vor dem Essen ein großes Glas Wasser genehmigen (das bändigt den Hunger), während der Mahlzeit gar kein Getränk zu sich nehmen, sondern erst wieder im Anschluss trinken.