Von Lasagne bis Pancakes: Leckere Herbst-Gerichte mit Kürbis

Kürbisse sind wahre Multitalente. Wir verraten Ihnen, welche Gerichte Sie aus dem Herbstgemüse zaubern können. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Auch wenn uns die Kürbisse besonders gut schmecken - die Vorbereitung, um mit ihnen kochen zu können, kann trotzdem anstrengend sein: schälen, aushöhlen, zerteilen ... kleiner Tipp vorweg: Wenn Sie zum Beispiel zum Hokkaido-Kürbis greifen, dann können Sie die Schale mitessen und sparen sich zumindest das Schälen.
Im Gegensatz zum Hokkaido ist die Schale des Butternut-Kürbisses nicht sehr gut zum Verzehr geeignet, da sie beim Kochen nicht so weich wird. Allerdings ist der Butternut trotzdem sehr beliebt, da er über ein besonders zartes Fruchtfleisch verfügt. Welchen Kürbis Sie beim Kochen verwenden, bleibt ganz Ihnen überlassen.
Beginnen wir mit einem gesunden lauwarmen Kürbissalat mit Roter Beete, Feta, Rucola und Granatapfelkernen. Backen Sie den in mundgerechte Stücke geschnittenen Kürbis und die Rote Beete für etwa 25 Minuten bei 220 Grad im Ofen.
Währenddessen zerbröseln Sie den Feta und waschen den Rucola. Lassen Sie das Gemüse aus dem Ofen nach dem Backen leicht abkühlen und vermischen es dann mit Rucola, Feta und Granatapfelkernen. Dazu schmeckt ein erfrischendes Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Sie können Nudeln mit Tomatensoße oder Bolognese nicht mehr sehen? Dann probieren Sie es doch mal mit einer Kürbis-Carbonara. Braten Sie klein geschnittenen Kürbis mit Zwiebeln und Speck in einer Pfanne etwa zehn Minuten an.
Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Nachdem Sie die Pasta gekocht haben, vermischen Sie etwa drei Eigelb mit 200 Gramm Sahne und heben die Mischung unter die gekochten Nudeln. Nun die Kürbismischung hinzugeben - fertig ist das herbstliche Pasta-Gericht.
Ohne großen Aufwand können Sie den Kürbis auch zu Pommes verarbeiten. Einfach in Spalten oder Würfel schneiden, mit ein paar Gewürzen aufs Blech legen und ab in den Ofen damit. Dazu schmeckt ein selbstgemachter Kräuterquark. Im Gegensatz zu den Tiefkühlpommes aus Kartoffeln können Sie so sogar noch ein paar Kalorien sparen.
Kürbis ist nicht nur herzhaft genießbar, sondern auch süß. Im englischsprachigen Raum ist Kürbiskuchen unter dem Namen Pumpkin Pie bekannt und ziemlich beliebt. Aus Mürbeteig, Kürbismus und verschiedenen Gewürzen zaubern Sie einen herrlichen leckeren Kuchen, der besonders gut schmeckt, wenn Sie Sahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu servieren.
Der Kürbis kann aber auch für eine leckere Brotzeit hergenommen werden, am besten in Form eines Chutneys. Wie wäre es mit einem Kürbis-Ingwer-Chili-Chutney? Dünsten Sie gehackten Kürbis, Knoblauch, Schalotten, Ingwer und Chilischoten etwa zehn Minuten in Rapsöl an.
Anschließend geben Sie Weißwein und Essig hinzu sowie Dosentomaten, Zucker und Gewürze wie Zimt und Salz. Das Ganze bei geringer Hitze unter Rühren einkochen lassen und in Schraubgläser füllen. So können Sie den leckeren Kürbis auch über den Herbst hinaus genießen.
Einen herbstlichen Flammkuchen können Sie ebenfalls mithilfe eines Kürbisses zaubern. Schneiden Sie den Kürbis in sehr dünne Scheiben und belegen damit den bereits vorbereiteten Flammkuchenteig. Verfeinern Sie das Ganze mit dünn geschnittenen roten Zwiebeln, Schmand oder Crème fraîche. Etwas exotischer wird es, wenn Sie noch Feigen darauf geben.
Der Kürbis eignet sich auch wunderbar für ein saftiges Kürbisbrot. Bereiten Sie aus dem Kürbisfleisch ein Mus zu, indem Sie es etwa zehn Minuten in Salzwasser kochen und anschließend zerstampfen. Nun aus Mehl, dem Mus, Salz, Milch und Trockenhefe einen Teig zubereiten und etwa ein bis zwei Stunden gehen lassen.
Den durchgekneteten Teig anschließend entweder zu einem Laib formen oder in eine Brotbackform geben. Besonders gut macht es sich noch, wenn Sie das Brot mit Kürbiskernen bestreuen. Nach einer knappen Dreiviertelstunde können Sie das Brot aus dem Ofen holen und genießen.
Auch in süßen Pancakes macht Kürbis als Zutat richtig was her. Er verleiht ihnen nicht nur eine tolle Farbe, die Pancakes werden auch noch schön fluffig. Dazu einfach Kürbisstücke im Ofen garen und anschließend pürieren.
Dann den Teig für die Pancakes wie gewohnt zubereiten und das Kürbismus drunter rühren. In einer Pfanne nun die einzelnen Küchlein mit der herrlich gelben Farbe in Butter oder Öl ausbraten. Mit Ahornsirup verfeinern und herbstlich genießen.
Natürlich darf die Kürbissuppe in dieser Sammlung nicht fehlen. Zubereitungsarten gibt es dabei viele, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Wie wäre es zum Beispiel mit der veganen Variante aus Kürbisfleisch, Kokosmilch, Karotten, Ingwer und Koriander? Für diejenigen, die es eher deftiger mögen, verfeinern Sie doch die Kürbissuppe mit Einlagen wie Shrimps, Würstchen oder Putenstreifen.
Eine besonders einfache Zubereitungsart von Kürbis ist diese: Machen Sie ihn einfach zu Ofengemüse. Dazu beispielsweise einen Hokkaido waschen und in Stücke schneiden. Dann bereiten Sie aus Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und - wenn Sie mögen - Knoblauch ein Dressing zu. Auch Honig macht sich gut in dieser Mischung.
In einer großen Schüssel die Kürbisse und das Dressing kräftig vermischen. Anschließen geben Sie die Kürbisstücke auf ein Backblech oder in eine Auflaufform und backen sie für etwa 25 Minuten. Dazu schmeckt frischer Kräuterquark oder ein herbstlicher Salat.
Lasagne schmeckt doch einfach immer! Verzichten Sie einfach mal auf das Hackfleisch und ersetzen Sie es durch Kürbis. Dünsten Sie Kürbisfleisch mit Zwiebeln in einer Pfanne an, geben Sie ein wenig Gemüsebrühe hinzu und würzen Sie es mit Gewürzen und Kräutern nach Ihrem Geschmack.
Nun in einer Auflaufform Lasagneblätter und Kürbismischung im Wechsel schichten, dabei mit dem Kürbis beginnen und mit den Lasagneblättern abschließen. Sahne mit Tomatenmark verrühren und auf die Lasagne geben, anschließend mit geriebenem Käse, zum Beispiel Mozzarella, bestreuen. Wer mag, kann noch Kürbiskerne mit einstreuen. Nach etwa 40 Minuten im Ofen können Sie die Kürbislasagne genießen.