Statt Plastikfolie und Aufkleber findet man auf Obst mittlerweile Gravuren und Logos des Herstellers. Aber wie genau kommen die eigentlich auf die Produkte, die schlussendlich in der heimischen Küche landen?

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Sie erinnern an Bikiniträger-Abdrücker nach dem Sonnenbaden: Logos und Gravuren auf Obst und Gemüse. Aber wie genau kommen die eigentlich auf Äpfel, Avocados und Co.?

Gravuren auf dem Obst: Beschriftung mittels Laser

"Nein, die Beschriftung kommt erst nach der Ernte mittels Laser auf das Obst und Gemüse", klärt Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) auf.

Das Verfahren hat keinen Einfluss auf Haltbarkeit, Geschmack oder Vitamingehalt. "Das Produkt wird nicht geschädigt, da nur in der obersten Zellschicht die natürliche Farbe entfernt wird", sagt Bickelmann.

Natural Branding statt Plastikfolie und Aufkleber

Um Bio-Obst oder -Gemüse von herkömmlichen Lebensmitteln unterscheiden zu können, wurden die Produkte lange Zeit mit Plastikfolien oder Aufklebern gekennzeichnet. Das fanden Verbraucher und Bio-Produzenten alles andere als ökologisch. So setzen die Lebensmittelketten zunehmend auf das Natural Branding mittels Lasertechnologie. (dpa/tmn/wag)  © dpa

Hype um neuen Super-Apfel: "Cosmic Crisp" kommt auf den Markt

Im Laufe dieser Woche kommen in den USA erstmals "Cosmic Crisp"-Äpfel auf den Markt. Die neue Apfelsorte soll gekühlt bis zu einem Jahr haltbar sein, kaum braun anlaufen, wenn man sie aufschneidet und sehr süß schmecken.