Beereneis und Gurkensuppe im Juni: Saisonal kochen mit regionalen Zutaten

Endlich ist der Sommer da! Die warmen Temperaturen und die Sonne lassen allerhand Obst- und Gemüsesorten reifen. Wir verraten Ihnen Ideen für Saisonrezepte, die Sie mit Zutaten aus der Region zubereiten können. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Im Juni gibt es wieder reichlich Brokkoli aus heimischem Anbau. Grund genug die gesunden grünen Röschen auf die Teller zu zaubern. Haben Sie Brokkoli schon einmal roh gegessen? Auch ungekocht im Salat schmeckt das Gemüse himmlisch gut ...
Für diesen leckeren Rohkostsalat mit Brokkoli, Karotten und Pinienkernen brauchen Sie 500 Gramm Brokkoli, eine Karotte, eine kleine rote Zwiebel, 30 Gramm Pinienkerne, 25 Gramm Olivenöl, 15 Gramm Apfelessig, einen Teelöffel Ahornsirup oder Honig, zwei Teelöffel Senf, eine Prise Salz und Pfeffer. Teilen Sie den gewaschenen Brokkoli in mundgerechte Röschen und geben Sie sie in eine Schüssel ...
Raspeln Sie die geschälte Karotte, hacken Sie die Zwiebel fein und geben alles zusammen mit den Pinienkernen zum Brokkoli. Nun verrühren Sie separat das Dressing aus Olivenöl, Apfelessig, Ahornsirup und Senf und vermengen es mit den anderen Zutaten in der Schüssel. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und lassen Sie den Salat für einige Stunden im Kühlschrank ziehen.
Für ein schnelles warmes Gericht teilen Sie den Brokkoli in Röschen und kochen diese für fünf Minuten in Salzwasser. Tipp: Geben Sie einen Schuss Essig ins Kochwasser, damit der Brokkoli seine schöne grüne Farbe behält. Zum gekochten Brokkoli passt wunderbar eine Käsesauce. Die gelingt folgendermaßen ...
Für eine einfache Käsesauce (auch Sauce Mornay genannt) brauchen Sie 30 Gramm Butter, einen Esslöffel Mehl, 350 Gramm Milch, 60 Gramm Hartkäse wie Emmentaler oder Bergkäse sowie jeweils eine Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Zerlassen Sie die Butter in einem Topf und fügen Sie das Mehl hinzu. Bei mittlerer Hitze eine Minute rühren, bis das Mehl goldgelb wird und Blasen wirft, dann vom Herd nehmen.
Nach und nach die Milch angießen und immer wieder glattrühren. Wenn die ganze Milch eingerührt ist, den Topf wieder auf den Herd stellen, bei mittlerer Hitze rühren, bis die Sauce kocht und eindickt. Für eine weitere Minute kochen lassen und den Topf vom Herd nehmen. Den Käse einrühren und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce schmeckt auch hervorragend zu Blumenkohl und Kartoffeln.
Haben Sie schon einmal frische grüne Erbsenschoten vom Markt probiert? Es muss nicht immer Tiefkühlware oder gar Konserve sein. Der folgende ungarische Erbseneintopf schmeckt am besten mit frischen Erbsen ...
Für einen ungarischen Erbseneintopf benötigen Sie 500 Gramm frische Erbsen, eine Zwiebel, einen Esslöffel Butter, 400 Milliliter Milch, zwei Teelöffel Mehl, ein Bund Petersilie, einen Teelöffel Zucker, Salz und Pfeffer. Waschen Sie die geschälten Erbsen, geben Sie sie in einen Topf mit kochendem Wasser und lassen Sie sie für circa drei Minuten ohne Deckel kochen, bevor Sie sie in ein Sieb abgießen.
Die Zwiebel fein hacken und in der geschmolzenen Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf andünsten. Erbsen hinzufügen und Mehl drüber sieben. Nun gießen Sie die Milch hinzu und rühren dabei kräftig, damit keine Klümpchen entstehen. Kochen Sie die Mischung auf, bis sie eindickt, anschließend geben Sie Kräuter und Gewürze hinzu. Spiegelei und ein Würstchen dazu, fertig ist das Erbsengericht.
Die Salatgurke hat bis Oktober Saison. Die meisten kennen sie als Rohkost im Salat. Dabei schmeckt die grüne Stange auch warm als Gurkencreme-Suppe. Sie benötigen zwei Kilogramm Salatgurken, 250 Gramm mehlig kochende Kartoffeln, zwei Zwiebeln, zwei Esslöffel Butter, zwei Esslöffel Gemüsebrühepulver, 150 Gramm Sahne, Salz und Pfeffer. Gurken und Kartoffeln schälen und in mittelgroße Stücke schneiden ...
Zwiebeln würfeln und in einem großen Topf in geschmolzener Butter glasig andünsten. Kartoffeln hinzugeben und zwei Minuten unter Rühren anbraten. Gurkenstücke und Gemüsebrühepulver hinzufügen und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren und mit Sahne aufgießen. Unter Rühren nochmal aufkochen lassen und mit Baguette servieren.
Sieht aus wie eine Gurke, ist sie aber nicht: die Zucchini. Auch dieses grüne Gemüse hat von Juni bis Oktober Saison. Sie schmeckt gestückelt in Tomatensauce, in leichter Panade angebraten oder mit Feta gefüllt als Schiffchen aus dem Ofen. Möchten Sie Zucchini Ihren Kindern servieren, dann empfehlen wir die Bratling-Variante ...
Befüllen Sie Ihre Burger zur Abwechslung mit Veggie-Patties. Für vier Bratlinge brauchen Sie: 300 Gramm Zucchini, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, 25 Gramm Hartkäse, eine halbe Kugel Mozzarella, drei Esslöffel Paniermehl, ein Ei, 60 Gramm Mehl, Salz und Pfeffer. Raspeln Sie die gewaschene Zucchini klein und pressen Sie die Flüssigkeit mit einem Küchentuch aus ...
Würfeln Sie die Zwiebel und den Knoblauch klein und reiben Sie den Hartkäse (Parmesan, Emmentaler oder Bergkäse). Vermengen Sie alle Zutaten in einer Schüssel und formen Sie mit Ihren Händen vier Bratlinge aus der Masse. Erhitzen Sie Olivenöl in einer Pfanne und braten Sie die Patties bei mittlerer Hitze circa fünf Minuten je Seite.
Nach vielen obstarmen Monaten können wir uns endlich über die Beerenzeit freuen. Im Juni haben Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren Saison. Die leckeren Früchte schmecken vor allem auf Kuchen vorzüglich. Wer eine Abkühlung sucht, der verarbeitet die Beeren seiner Wahl zum selbstgemachten Eis am Stiel ...
So einfach gelingt das selbstgemachte Eis: Pürieren Sie 250 Gramm reife Erdbeeren oder Himbeeren mit 40 Gramm Zucker und einem Päckchen Vanillezucker. Schlagen Sie 200 Gramm Sahne steif und mischen Sie das Beerenmus unter. In die Eisförmchen füllen und ab in den Gefrierschrank damit. Falls Sie weniger Kalorien bevorzugen, verwenden Sie statt Sahne fettarmen Joghurt.