Aphrodisierende Lebensmittel: Mit diesen Leckereien steigern Sie die Libido

Ein sinnliches Mahl kann Wunder wirken für Ihr Liebesleben - besonders, wenn Sie die richtigen, nämlich aphrodisierenden Zutaten verwenden.

Was schon die alten Römer wussten: Austern beleben die Libido. Und auch Casanova schlürfte die edlen Muscheln regelmäßig für mehr Standhaftigkeit. Auch Beluga-Kaviar und Jakobsmuscheln entfalten eine betörende Mischung. Sie liefern viel Zink, Eiweiß, Phosphor sowie Vitamin B12 und Vitamin D. Zink fördert außerdem die Produktion des Sexualhormons Testosteron.
Kaum etwas wirkt so anregend wie Chili. Ähnlich wie Cayennepfeffer enthält das Gewürz euphorisierende Alkaloide. Eines davon ist Capsaicin, welches den Stoffwechsel anregt und so das körperliche Wohlbefinden und die Lust steigert.
Ingwer ist nicht nur gut gegen Erkältung, die Wurzel steigert auch die Durchblutung des Beckenbodens. Das hat zur Folge, dass die sexuelle Lust angeregt wird - Frauen soll Ingwer helfen, dass sie schneller zum Orgasmus kommen. Am besten entfaltet sich die stimulierende Wirkung, wenn Ingwer frisch zubereitet wird.
Bereits im 16. Jahrhundert schätzte man in Europa die Muskatnuss wegen ihrer berauschenden Wirkung. Milch und Wein wurden mit dem Gewürz versetzt, um die Liebeslust zu wecken. Heutzutage weiß man auch, warum die Muskatnuss diese Wirkung hat: Der Hauptwirkstoff Myristicin ist verantwortlich für die Stimulierung der Libido.
Ja, auch Alkohol kann der Libido auf die Sprünge helfen. In der richtigen Dosierung kann er ein echtes Aphrodisiakum sein. Die Lustzentren im Zwischenhirn werden angeregt, Hemmungen fallen schneller. Besonders geeignet: ein prickelndes Glas Sekt oder Champagner. Die perlende Flüssigkeit stimuliert die Nerven im Mundraum und auf der Zunge.
Bis heute ist nicht genau geklärt, warum Sellerie als sehr wirksames Aphrodisiakum gilt. Vermutlich ist das in der Knolle enthaltene Butylphthalid mitverantwortlich, denn es entspannt. Außerdem enthält Sellerie den männlichen Sexuallockstoff Androstenol, der auch im Schweiß enthalten ist. Angeblich steigert dieser nicht nur die Potenz, er macht auch Frauen ziemlich an.
Auch Trüffel kann sich auf Ihr Liebesleben positiv auswirken. Der kostbare Pilz enthält Androsteron, ein sogenannter Frauen-Lockstoff. Das ist auch eine Erklärung dafür, dass es hauptsächlich weibliche Schweine sind, die die edlen Gewächse erschnüffeln.
Er ist das Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Aphrodite: der Granatapfel. Seine leckeren Kerne enthalten wichtige Mineralstoffe und Vitamine, er soll sogar zellverjüngend wirken. Und er soll durch Erhöhung des Testosteron-Spiegels für mehr Lust bei Mann und Frau sorgen.
Auch Rosmarin wird mit der Göttin Aphrodite in Verbindung gebracht. Er regt den Kreislauf und die Durchblutung an, der außergewöhnliche und erregende Duft stimuliert die Geschmacksknospen im Mund. Auch die Erhöhung der Hautempfindlichkeit wirkt luststeigernd.
Schokolade macht glücklich - das liegt unter anderem an dem enthaltenen Phenylethylamin. Der Stoff verbreitet im Körper eine ähnliche Hochstimmung wie Ecstasy. Zwar müssten Sie eine Menge Schokolade essen, um allein dadurch eine luststeigernde Wirkung zu erzielen, doch kann die Kombination aus positivem Gefühl und zartschmelzender Schokolade auf der Zunge durchaus schon stimulierend wirken.
Schon ihr Aussehen hat etwas Anregendes: Feigen galten bereits bei den alten Griechen als Aphrodisiakum. Ihre Süße gilt als sinnlich, und der hohe Gehalt an Eisen, Kalzium und Phosphor machen sie zum perfekten Energiespender.