Es wird hitziger auf den Straßen – die Proteste in den USA nehmen zu

Die Präsidentenwahl in den USA spaltet das Land. Während in einigen Bundesstaaten noch Stimmen ausgezählt werden, protestieren vielerorts Menschen wegen des ungewissen Wahlausgangs.

Angesicht eines ungewissen Ausgangs der Präsidentenwahl in den USA sind in mehreren US-Städten Menschen auf die Straße gegangen.
Dabei kam es Medienberichten zufolge teils zu heftigen Ausschreitungen.
Viele Anhänger von Präsident Donald Trump demonstrierten für einen Stopp der Stimmauszählungen.
Anhänger von Herausforderer Joe Biden forderten hingegen, dass jede Stimme gezählt werden soll ...
... und Trump abgelöst wird.
In Phoenix (Bild) im Bundesstaat Arizona versammelten sich am Mittwochabend (Ortszeit) mehrere Dutzend Trump-Anhänger vor einem Behördengebäude, in dem Stimmen ausgezählt wurden. Mehrere Menschen trugen Waffen wie Automatikgewehre bei sich, wie eine "CNN"-Reporterin berichtete.
Der Reporterin zufolge forderten einige den Stopp der Auszählung. Andere wollten dagegen, dass alle Stimmen gezählt werden - in der Hoffnung, dass Trump Biden noch einholen würde. In Arizona war bis zuletzt unklar, welcher der beiden Kandidaten das knappe Rennen für sich entscheidet.
In Portland (Bild) im Bundesstaat Oregon kam es ebenfalls zu Ausschreitungen am Rande einer Demonstration. Zahlreiche Menschen forderten dort, jede Stimme zählen zu lassen.
Die Polizei sprach von geladenen Waffen und Feuerwerkskörpern, die auf Polizisten geworfen worden seien.
Auch in New York kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeibeamten.
Die Polizei meldete, sie habe mehr als 20 Personen festgenommen.
Auch in Chicago, Philadelphia und Washington D.C. wurden Proteste gemeldet, ...
... in Minneapolis blockierten mehrere Hundert Demonstranten eine Bundesstraße.
Einige von ihnen wurden festgenommen.