Im Verlauf des Wahl-Thrillers in den USA, bei dem sich der Sieg Donald Trumps gegen Hillary Clinton im Laufe des Abends immer mehr abzeichnete, loteten viele US-Bürger wohl ihre Optionen für eine Flucht aus den USA aus. Die offizielle Homepage der kanadischen Einwanderungsbehörde ging in die Knie.

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Bereits im Vorfeld der US-Wahl 2016 hatten US-Stars wie Bryan Cranston, Samuel L. Jackson, Matt Damon, Cher oder Whoopi Goldberg angedeutet, sie würden im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump die USA verlassen.

"Es wäre kein Urlaub. Ich würde auswandern", meinte Cranston. Er würde definitiv umziehen. Er hoffe jedoch, dass das nicht passiere. "Ich kann es mir nicht vorstellen." Muss er nun wohl aber. Und mit ihm viele Landsleute.

Anfang des Jahres hatte bereits die kanadische Atlantikinsel Cape Breton für Aufsehen gesorgt, indem sie auswanderungswillige US-Amerikaner direkt ansprach und mit einem Trump-freien Paradies warb.

US-Bürger wollen wegen Trump nach Kanada flüchten

Im März hatte Google in den USA in seinen Trend-Ausweisungen einen Anstieg von über 1.100 Prozent für die Such-Phrase "How can I move to Canada" festgestellt. Nun scheint sich dieses Interesse zu wiederholen.

Auch aktuell weist Google Trends für ein Auswanderungsinteresse nach Kanada eine sprunghafte Suchanfrage aus.

Passend dazu ist aktuell (Stand Mittwochfrüh, 6:00 Uhr) die Homepage der kanadischen Einwanderungsbehörde in die Knie gegangen - angeblich aufgrund einer Server-Überlastung. (miwo)