US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seine Konkurrentin Hillary Clinton erstmals in Umfragen überholt. Die Differenz ist allerdings marginal. Auf den zweiten Blick muss die Umfrage zudem als Ohrfeige für beide Kandidaten gewertet werden.

Donald Trumps Chancen, der nächste Präsident der USA zu werden, sind offenbar gestiegen. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner liegt Umfragen zufolge erstmals vor seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton.

Das US-Portal "Real Clear Politics" hat mehrere Umfragen ausgewertet. Demnach kommt Trump aktuell auf 43,4 Prozent der Stimmen, Clinton auf 43,2 Prozent.

Diese Werte ändern allerdings nichts an der Tatsache, dass beide Kandidaten bei der Mehrheit der US-Bürger schlecht ankommen. Sowohl Trump als auch Clinton sind mit historisch schlechten Werten in den Präsidentschaftswahlkampf gestartet.

In einer Umfrage der "Washington Post" und des Senders ABC sind beide voraussichtlichen Kandidaten bei fast 60 Prozent der Befragten unbeliebt, 45 Prozent sagen sogar "sehr unbeliebt".

Das hat es nach Angaben der Zeitung noch nie in einem Rennen um das Weiße Haus gegeben. (tfr/dpa)