Donald Trump hat die Einschaltquoten der Demokraten bei deren Parteitag in der vergangenen Woche als "sehr schlecht" bezeichnet. Der erste Abend seines eigenen Parteitages hat nun noch schlechter abgeschnitten.

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Der Parteitag der Republikaner von US-Präsident Donald Trump ist am ersten Abend bei den TV-Einschaltquoten hinter dem Treffen der Demokraten in der vergangenen Woche zurückgeblieben.

Die Republikaner hätten am Montagabend verteilt über sechs Fernsehsender 15,84 Millionen Zuschauer vor die Geräte gelockt, wie US-Medien am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf die Firma Nielsen Media Research berichteten. Am ersten Abend des Parteitags der Demokraten exakt eine Woche zuvor waren es demnach 18,69 Millionen Zuschauer. Trump hatte die Einschaltquoten der Demokraten nach deren erstem Abend als "sehr schlecht" bezeichnet.

Parteitag der Republikaner: Einschaltquoten berücksichtigen Streaming-Plattformen nicht

Die Quoten berücksichtigen nicht die Zuschauer, die die Parteitage über Streaming-Plattformen verfolgen. Die Zahl der Zuschauer bei den Republikanern lag rund 30 Prozent niedriger als beim Parteitag 2016, als Trump erstmals zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahl nominiert wurde.

In diesem Jahr finden die Parteitage wegen der Corona-Pandemie weitgehend virtuell statt. Traditionell sind sie Mega-Events mit Tausenden Delegierten und Gästen. Sie sollen die Begeisterung für die Kandidaten wenige Monate vor der Wahl schüren.

Die Delegierten beim Parteitag der Republikaner hatten am Montag Trump einstimmig als ihren Kandidaten für die Wahl am 3. November nominiert. Er will die Nominierung mit einer Rede vom Weißen Haus aus am Donnerstag annehmen. In der vergangenen Woche hatten die Demokraten Ex-Vizepräsident Joe Biden als Kandidaten gekürt. (pak/dpa)

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Harte Trump-Kritik von Obama: Emotionale Reden beim Parteitag der US-Demokraten

Die Demokraten haben Joe Biden nun offiziell als Präsidentschaftskandidaten für die US-Wahl im November nominiert. Am Dienstag, dem zweiten Tag des viertägigen Parteitages, stellten sich erneut prominente Politiker hinter den 77-Jährigen - und gegen Donald Trump.