Prinz Harry hat mit Joe und Jill Biden einiges gemein. So setzen sich der künftige US-Präsident, die neue First Lady und der Royal für kriegsversehrte Soldaten ein und haben sich bei offiziellen Treffen immer wieder Gespräche vertieft gezeigt oder gemeinsam gelacht.

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Die US-Amerikaner haben den ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden zu ihrem nächsten Präsidenten gewählt. Biden und seine Frau Jill haben ein gutes Verhältnis zu einem britischen Royal, der mittlerweile selbst in den USA lebt: Prinz Harry.

Prinz Harry traf bereits im Mai 2012 auf Jill Biden, als er Washington, D.C. besuchte. In der dortigen britischen Botschaft fand ein Empfang für US-amerikanische und britische Kriegsversehrte statt. Schon damals zeigten sich die beiden tief ins Gespräch vertieft.

Prinz Harry und Jill Biden (li.) unterhalten sich im Mai 2012 angeregt miteinander.

Ein Jahr später, im Mai 2013, applaudierte Prinz Harry mit der damaligen First Lady Michelle Obama und Jill Biden für Militärfamilien bei einem Muttertags-Tee im Weißen Haus.

Prinz Harry, Michelle Obama und Jill Biden applaudieren bei einem Empfang im Weißen Haus.

Erste Invictus Games: Jill Biden besuchte Prinz Harry

Im September 2014 erwiderte Jill Biden dann den Besuch und kam nach London zu den ersten Invictus Games. Prinz Harry rief die paralympische Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten ins Leben, nachdem er selbst an einer ähnlichen Veranstaltung in den USA teilgenommen hatte.

Jill Biden besucht die ersten Invictus Games von Prinz Harry.

2015 gab es ein weiteres Zusammentreffen von Prinz Harry mit Jill Biden und Michelle Obama in Fort Belvoir, Virginia. Die drei besuchten ein Basketballspiel, bei dem kriegsversehrte Soldaten gegeneinander antraten.

Jill Biden, Prinz Harry und Michelle Obama besuchen ein Basketballspiel von Kriegsveteranen.

Joe Biden unterstützte Harry bei den Invictus Games 2016

Im Jahr 2016 fanden die Invictus Games in Orlando, Florida, statt. Unterstützung erhielt Prinz Harry dabei von niemand Geringerem als Joe Biden. Der damalige US-Vizepräsident scherzte laut der britischen "Daily Mail" schon im Jahr 2014, er sei "ein wenig besorgt" darüber, wie viel Zeit Harry mit seiner Ehefrau Jill verbracht habe. 2016 sagte er demnach: "Jill war schon bei den letzten Games in London dabei. Sie hat verdammt viel Zeit mit Prinz Harry verbracht".

Joe Biden trifft bei den Invictus Games 2016 auf Prinz Harry.

Auch bei den darauffolgenden Invictus Games konnte der Royal auf die Unterstützung der Bidens zählen. 2017 reisten sie nach Toronto in Kanada und besuchten unter anderem gemeinsam das Rollstuhl-Basketball-Finale der Sportveranstaltung. Bei den Invictus Games 2017 feierten Prinz Harry und Herzogin Meghan außerdem ihr offizielles Pärchen-Debüt.

Joe und Jill Biden verfolgen gemeinsam mit Prinz Harry gespannt das Rollstuhl-Basketball-Finale bei den Invictus Games 2017.

Meghan und Harry stellten sich auf Bidens Seite im US-Wahlkampf

Seitdem haben sich Prinz Harry und das Ehepaar Biden nicht mehr offiziell getroffen. Joe und Jill Biden besuchten die Invictus Games 2018 in Sydney erstmals nicht, 2020 wurde die Veranstaltung wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Die paralympische Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten soll stattdessen zwischen dem 29. Mai 2021 und dem 5. Juni 2021 im niederländischen Den Haag stattfinden. Auch die nachfolgenden sechsten Invictus Games haben sich durch die Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Statt 2022 werden die Spiele nun 2023 in Düsseldorf stattfinden und damit erstmalig nach Deutschland kommen.

Im US-Wahlkampf 2020 zeigten Herzogin Meghan und Prinz Harry ihre Unterstützung für Joe Biden. Die 39-Jährige hielt während einer Online-Liveschalte im August ein indirektes Plädoyer für das Gespann Biden und Kamala Harris und setzte ein deutliches Statement gegen US-Präsident Donald Trump. "Wir alle wissen, was in diesem Jahr auf dem Spiel steht. Wir können mit dieser Wahl etwas verändern", lauteten Meghans Worte.

Im September hatten Meghan und Harry dann ihren ersten TV-Auftritt in den USA und nutzten ihn dafür, um für die Wählerregistrierung zur US-Wahl zu werben. Es sei "die wichtigste Wahl unseres Lebens", sagte Meghan. Dafür musste das Ehepaar viel Kritik einstecken - in der königlichen Familie gibt es eine lange Tradition, nach der die Royals politisch neutral bleiben müssen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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