Donald Trump hat vom früheren UKIP-Vorsitzenden Nigel Farage Unterstützung im US-Wahlkampf bekommen.

Bei einer Kundgebung in Jackson, Mississippi, trat Donald Trump am Mittwoch (Ortszeit) gemeinsam mit dem britischen Rechtspopulisten und Brexit-Befürworter Nigel Farage auf die Bühne.

Farage verglich in seiner Ansprache Trumps "Anti-Establishment-Bewegung" mit seinen eigenen Anstrengungen in Großbritannien und sehe für den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner daher gute Chancen im US-Wahlkampf, wie "Spiegel.de" berichtet. "Ihr könnt die Meinungsforscher und Kommentatoren eines Besseren belehren und Ihr könnt Washington besiegen", sagte Farage. Mit Blick auf Trumps Konkurrentin sagte er: "Wäre ich ein amerikanischer Bürger, dann würde ich nicht mal für Hillary Clinton stimmen, wenn ich dafür bezahlt würde [...] Ich würde nicht einmal für Hillary Clinton stimmen, wenn sie selbst mich bezahlen würde."

Nach seinem Auftritt vor rund 10.000 Menschen in Jackson bedankte sich Farage via Twitter bei Trump und schrieb, dass "anständige Menschen das Establishment besiegen" könnten.

(jwo)