Landtagswahlen 2018

Im Jahr 2018 finden in Bayern und Hessen Landtagswahlen statt. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Wahlprogramme, die Kandidaten, Hochrechnungen, Prognose und Endergebnisse.

Die Parteispitzen einigten sich am Dienstag endgültig auf den Koalitionsvertrag und die Ressortverteilung. Dem müssen jetzt nur noch Parteitage zustimmen.

Nach dem Wahldebakel am vergangen Sonntag setzen die Regierungsparteien in Berlin auf ein bedingungsloses "Weiter so". Viele Beobachter fragen sich, ob das auf Dauer gut gehen kann. Doch ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Schon einmal trat ein Bundeskanzler gegen parteiinterne Kritiker für seine Überzeugung ein. Seine Fähigkeit zum Konflikt erwies sich im Rückblick als großer Vorteil für Deutschland. 

Sachsen-Anhalt darf von nun an als AfD-Stammland gelten: Bei den Landtagswahlen am vergangenen Wochenende erreichte die Partei aus dem Stand 24,2 Prozent der Wählerstimmen. Die Bürger machten die Alternative für Deutschland zur zweitstärksten Partei in Sachsen-Anhalt. Ist der Rechtsruck exemplarisch für Ostdeutschland oder nur ein temporäres Phänomen?

Nun sind Sie gefragt, liebe Leser: Die Landtagswahlen 2016 haben sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt bemerkenswerte Ergebnisse geliefert. Der historische Erfolg der Grünen unter Winfried Kretschmann im "Ländle" ist spektakulär. Doch wirft gerade der massive Stimmenverlust der beiden großen Volksparteien SPD und CDU eine Frage auf: Wie erklärt sich der Senkrechtstart der AfD? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Kanzlerin Angela Merkel erkennt die Flüchtlingskrise als das dominierende Thema der jüngsten Landtagswahlen an, sieht aber trotz schlechter Ergebnisse keinen Grund für einen Kurswechsel. Einige Unionspolitiker, allen voran die CSU, sehen das anders. Doch obwohl die Wahlergebnisse ihnen in die Hände spielen, befindet sich Merkel nach wie vor in einer sicheren Position.

Das erwartete Wahl-Beben fällt stärker aus als erwartet. Die AfD vermasselt den etablierten Parteien am Super-Wahl-Sonntag die Koalitionsbildungen gehörig und sieht sich schon auf dem Weg zur Volkspartei. Wie die AfD ihre Arbeit als Opposition wahrnehmen will und wie die anderen Parteien jetzt reagieren müssen – Antworten.

Die Landtagswahlen 2016 in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben aufsehenerregende Ergebnisse geliefert - allen voran das starke Abschneiden der Senkrechtstarter von der AfD. Über die Deutung der Wahlergebnisse wird innerhalb der Parteien bereits diskutiert. Doch wir wollten von Ihnen wissen, wie Sie als Leser und Wähler den Wahlausgang bewerten. Hier ist eine Auswahl an interessanten Meinungen.

Der Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen zwingt zu ungewöhnlichen Koalitionen. Einfach wird es in keinem der Wahlländer. Im Bund diskutieren Union und SPD mögliche Konsequenzen aus dem Hoch für die Rechtspopulisten - vor allem in der Flüchtlingspolitik.

Kanzlerin Angela Merkel hat nach den Erfolgen der AfD bei den Landtagswahlen am Sonntag eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der rechtspopulistischen Partei angekündigt.

Julia Klöckner hat ihren eigenen Asylkurs im Wahlkampf in Rheinland-Pfalz verteidigt.

Trotz kollektiven Schocks über das Erstarken der AfD lassen die drei Landtagswahlen auch Rückenwind für die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel erkennen. Gewonnen haben diejenigen Ministerpräsidenten, die sich eindeutig für die Kanzlerin ausgesprochen haben. Wer sich dagegen nach rechts absetzte, unklar blieb und lavierte - hat verloren. Was dieser Wahlausgang nun bedeutet.

Die CDU hat bei den Landtagswahlen 2016 in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz teils erhebliche Niederlagen hinnehmen müssen. Haben die Wähler damit Angela Merkels Asylpolitik abgestraft? Stimmen Sie ab.

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry ist zu einem Interview im ZDF-"Morgenmagazin" am Montag nicht erschienen.

CSU-Chef Horst Seehofer hat die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für die CDU-Niederlagen bei den Landtagswahlen vom Sonntag verantwortlich gemacht.

Die Landtagswahlen in drei Bundesländern werden zur Zäsur für die deutsche Politik. Vor allem die Volksparteien SPD und CDU werden von den Wählern abgestraft. Noch schlimmer aber als der Stimmenverlust wiegt das Erstarken der rechtspopulistischen AfD. Sie zieht zweistellig in die Landtage ein. Die deutsche Presse warnt vor den Gefahren von Rechts und den Folgen eines "Hauchs von Weimar".

Die Wahlergebnisse bei den Landtagswahlen waren vorhersehbar. Dennoch sitzt der Schock über deren Ausgang tief. Vor allem für großen Volksparteien war die Wahl enttäuschend. Doch auch der Einzug der rechtspopulistische AfD mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage bestürzt. Die Parteien versuchen Schadensbegrenzung und suchen nach den Schuldigen. Von Ursachenforschung und Kampfansagen - ein Überblick.

Die amtierenden Ministerpräsidenten haben ihre Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gewonnen, die bestehenden Regierungsbündnisse sind aber in keinem der Länder mehr möglich. Eine Folge der Wahlen also: Die Regierungsbildung in den Ländern wird deutlich schwieriger. Verantwortlich dafür ist die AfD.

Ein Alptraum wird für die CDU Realität. In ihrer einstigen Bastion Baden-Württemberg wird sie von den Grünen als stärkste Kraft überholt. Doch wer das Land künftig regiert, ist noch offen.

Die Flüchtlingskrise hat Folgen für das Parteiensystem: Der AfD-Wahlerfolg in drei Ländern stellt die Etablierten vor Probleme. Die Zeiten einfacher Regierungsbildungen sind vorbei.

Nach diesem Wahlsonntag sind die meisten Beobachter überzeugt: Die AfD wird so schnell nicht mehr weggehen. Wie die Bundestagsparteien damit umgehen werden, ist noch nicht absehbar.

Die Flüchtlingskrise hat Folgen für das Parteiensystem: Der Durchmarsch der AfD in drei weitere Landtage stellt die Etablierten vor Probleme. Die Zeiten einfacher Regierungsbildungen sind vorbei.

Rabenschwarzer Wahlsonntag für Merkels CDU. Aber was ist die Lehre? Ihren Flüchtlingskurs wird die Kanzlerin nicht ändern. Daran ist ihre Partei wohl auch nicht gescheitert - obwohl die CSU die Kanzlerin erneut ins Visier nimmt.

Erneut sorgt die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach mit einem Tweet für Wirbel. Am Super-Sonntag schrieb sie von Zuständen "wie in einer Diktatur" - und spielt damit offenbar auf Angela Merkels Flüchtlingspolitik an.

Flüchtlingskrise ohne Ende, eine wachsende Rechte und eine zerrüttete Koalition. Am Sonntag werden drei Landtagswahlen auch Auskunft über die Stimmung im ganzen Land geben. Verändert sich die Republik?

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gelten auch als Stimmungstest für Kanzlerin Merkel. Zum Wahlkampfende macht sie klare Ansagen an Flüchtlinge.

Selten haben Landtagswahlen über die eigenen Grenzen hinaus für so viel Aufmerksamkeit gesorgt. Die Abstimmungen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gelten auch als Votum über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel.

Die Kanzlerin steht nicht zur Wahl und doch wird am Sonntag auch über ihre Flüchtlingspolitik abgestimmt. Ihrer CDU droht ein Debakel. Das muss aber nicht an Merkel liegen. Die SPD kann wieder hoffen.

Die "Alternative für Deutschland" versteht sich als Alternative zu den etablierten Parteien. Allerdings verhindert ihr mögliches Erstarken in den Landtagswahlen 2016 am Sonntag nicht eine Regierungsbeteiligung der großen Volksparteien. Im Gegenteil. Eine starke AfD würde die Bildung von Großen Koalitionen sogar noch wahrscheinlicher machen. Für diesen paradoxen Umstand ist die AfD aber nicht alleine verantwortlich.

Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg könnten die Parlamente ganz schön durcheinandergewirbelt werden. In Rheinland-Pfalz kündigt sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen an, in Sachsen-Anhalt könnte eine Regierungsbildung für Schwarz-Rot schwierig werden. In Baden-Württemberg kündigt sich eine Sensation an.

Es begann mit einem Bahn-Projekt und einer Katastrophe in Japan. Aber der kometenhafte Aufstieg der Grünen in Baden-Württemberg hatte auch viel mit einem deplatzierten CDU-Ministerpräsidenten zu tun. Vieles spricht dafür, dass er für den Beginn einer neuen Zeitrechnung im deutschen Parteien-System steht. Denn die Grünen könnten im jahrzehntelangen Kernland der CDU die Machtverhältnisse bei den Landtagswahlen am Sonntag endgültig kippen. Es wäre ein politisches Beben, eine Sensation.

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gelten auch als Stimmungstest für Kanzlerin Merkel. Zum Wahlkampfende macht sie klare Ansagen an ...

Kurz vor dem Finale des baden-württembergischen Landtagswahlkampfs ist der Vater des CDU-Spitzenkandidaten Guido Wolf gestorben.

Knapp zwei Wochen vor den Landtagswahlen stoßen die beiden Spitzenkandidatinnen von CDU und SPD im TV aufeinander.

Er ist nicht das Liebchen vom Lande, für das ihn manche vielleicht gehalten haben. Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidat Wolf soll den populären Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann verjagen. Seine Chancen sind nicht schlecht.

Deutsche Weinkönigin war sie schon. Oppositionsführerin ist sie. Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz will sie werden. Julia Klöckner nutzt dazu auch die Aufmerksamkeit, die sie als Bundes-Vize der CDU und damit Merkel-Stellvertreterin genießt.

Ein Physiker in der Staatskanzlei - Reiner Haseloff führt seit 2011 eine schwarz-rote Koalition in Sachsen-Anhalt an. Sein Politikstil ist nüchtern. In der Flüchtlingspolitik sorgte er aber für einen kleinen Aufreger.

Diese Frau will es wissen: Katrin Budde hat den Chefsessel in der Staatskanzlei in Magdeburg fest im Visier. Dort wäre sie die erste Frau. Für den Erfolg greift die SPD-Landesvorsitzende auch zu ungewöhnlichen Mitteln.

Zwei Anläufe zur Eroberung der Staatskanzlei in Magdeburg hat Wulf Gallert schon hinter sich. Jetzt soll es im dritten gelingen. Für den Linken-Fraktionschef im Landtag gilt: "Das Land hat Probleme - wir sind die Lösung."

Gewählt wurde sie bisher nur während der Legislaturperiode von Rot-Grün im Landtag. Nun braucht Malu Dreyer eine Mehrheit bei den Bürgern in Rheinland-Pfalz. Für die SPD-Ministerpräsidentin zählt nur ein Sieg. Für ein anderes Amt steht sie nicht zur Verfügung.

Langsam, bedächtig und etwas knorrig: Ministerpräsident Winfried Kretschmann fällt als Politiker aus dem Rahmen. Dafür lieben ihn die Menschen in Baden-Württemberg. Doch eine zweite Amtszeit ist ungewiss.

Von der Weinkönigin zur CDU-Kronprinzessin: Julia Klöckner weiß sich im Wahlkampf in Szene zu setzen – und vom Kurs der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu distanzieren. Wer ist die Frau hinter der Polit-Fassade? Und schafft Sie es mit ihrer politischen Spagat-Strategie an die Spitze?

In knapp drei Wochen wählt Rheinland-Pfalz. Die Umfragezahlen der CDU gingen zuletzt zurück oder stagnierten. Landeschefin Klöckner setzt in der Flüchtlingskrise gezielt Contra-Punkte zur Bundespolitik. Wie kommt das beim gemeinsamen Auftritt mit der Kanzlerin an?

Die Flüchtlingskrise beschert der rechten Alternative für Deutschland gute Aussichten für die Landtagswahlen in knapp drei Wochen. Um sie möglichst klein zu halten, sollten die ...

Rund drei Wochen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz in Sachsen-Anhalt rutschen CDU und SPD in der Wählergunst weiter ab. Das berichtet die "Bild"-Zeitung am Montag.

Ein Ortsvorstand der CDU in Rheinland-Pfalz hat mit verletzenden Äußerungen über die schwere Krankheit von Ministerpräsidentin Malu Dreyer für Entsetzen gesorgt. Dreyer, die aufgrund von Multiple Sklerose mitunter auf den Rollstuhl angewiesen ist, fahre für die SPD im Landtagswahlkampf auf der "behinderten Mitleidsschiene", schreibt Daniel Wilms bei Facebook und legt trotz massiver Empörung kräftig nach.

Knapp einen Monat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schließt die AfD nach einer neuen Umfrage zur mitregierenden SPD nahezu auf.