Die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry erleidet mit ihrer neuen Partei bei der Landtagswahl in Sachsen als Direktkandidatin eine krachende Niederlage.

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Die frühere AfD-Chefin Frauke Petry ist mit ihrer neuen Partei in ihrem Heimatland Sachsen beim Wähler durchgefallen.

Frauke Petry landet bei enttäuschenden zwei Prozent der Stimmen

Petry erhielt bei der Landtagswahl am Sonntag als Direktkandidatin ihrer Blauen Partei lediglich 805 Stimmen im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 3. Dies entsprach zwei Prozent der abgegebenen Stimmen dort.

Der Zweitstimmenanteil von Petrys Blauer Partei lag bei nur einem Prozent. Das Direktmandat in dem Wahlkreis gewann Petrys frühere Partei, die AfD, mit 13.900 Stimmen, was 35 Prozent entsprach.

Als AfD-Kandidatin war Petry noch ein Erfolgsgarant

Bei der Bundestagswahl 2017 hatte Petry in der Sächsischen Schweiz noch das Direktmandat gewonnen, unter ihrer Führung kam die AfD dort auf mehr als 35 Prozent. Kurz nach der Wahl trat Petry aus der AfD aus - sie zog damit die Konsequenz aus internen Machtkämpfen.

Dem Bundestag gehört Petry nach wie vor als fraktionslose Abgeordnete an. Ihr Mandat im sächsischen Landtag, dem sie zuletzt ebenfalls als fraktionslose Abgeordnete angehörte, wird sie nun nach der Sachsen-Wahl verlieren. Zuletzt machte die promovierte Chemikerin und mittlerweile sechsfache Mutter vor allem durch Gerichtsprozesse Schlagzeilen. (hau/AFP)

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