Herausforderer Martin Schulz stellt sich Kanzlerin Angel Merkel im einzigen TV-Duell vor der Bundestagswahl am 24. September 2017. Momentan liegen Schulz und die SPD in den Umfragen hinter Merkel und der Union. Wer kann heute noch entscheidende Wählerstimmen für sich gewinnen? Das TV-Duell in der Blog-Nachlese.

21:52 Uhr: Die Sendung ist zu Ende. Ich bedanke mich für das Interesse und Ihnen noch einen angenehmen Abend.

21:50 Uhr: Nun wendet sich Merkel an die Zuschauer. Man habe in der Sendung nicht genug über die Aufgaben für die nächsten vier Jahre geredet.

21:49 Uhr: Die Schluss-Statements starten: Schulz beginnt. Er greift das Thema auf, was Menschen in 60 Sekunden erreichen oder verbrechen können.

21:48 Uhr: Merkel: Die Union wird auf keinen Fall mit der AfD oder den Linken zusammenarbeiten.

21:46 Uhr: Merkel ist für ein Musterpolizeigesetz. Damit sollen die rechtlichen Möglichkeiten und die Ausrüstung in den Bundesländern angeglichen werden.

21:44 Uhr: Nun geht es um Innere Sicherheit: Wie soll der Personalmangel der Polizei gelöst werden. Schulz sieht hier ein Rekrutierungsproblem bei den Beamten. Zudem sollen die Beamten entlastet werden.

21:42 Uhr: Schulz will alle rechtlich möglichen Mittel ausschöpfen, um Gefährder schnell zu identifizieren und auch abzuschieben.

21:40 Uhr: Weiter geht es mit Terror und der Frage: "Müssen wir uns daran gewöhnen?". Merkels klare Antwort: "Nein, wir dürfen uns nicht daran gewöhnen."

21:39 Uhr: Zuerst reißt Merkel das Ziel kurz zu antworten, danach schweift auch Schulz immer weiter ab.

21:36 Uhr: Schnellrunde: Die Kandidaten sollen mit Ja oder Nein antworten.

21:34 Uhr: Merkel zu ihrer Beispielrechnung: "Das kann durchaus eine bestimmte Größenordnung bedeuten."

21:33 Uhr: Nun soll Merkel ihr Konzept darlegen.

21:32 Uhr: Schulz liefert ein Beispielrechnung. Und ja, es ist wirklich so spannend, wie es hier steht.

21:31 Uhr: Nach dem Ausflug in die Automobilindustrie soll es nun um Steuerentlastungen für die Bürger gehen. Zuerst soll Schulz antworten.

21:29 Uhr: Die Journalisten wollen wissen, warum hält sich Merkel im Abgasskandal zurück? Merkel: "Ich bin stocksauer."

21:26 Uhr: Schulz will hier mit Musterfeststellungklagen arbeiten.

21:25 Uhr: Auf die Frage, ob geschädigte Autofahrer ihr Geld zurückbekommen, weicht Merkel aus. Das müsse die Justiz in den anstehenden Verfahren im Einzelfall klären.

21:24 Uhr: Wir bleiben beim Thema Auto - es geht um den Diesel-Skandal.

21:22 Uhr: Man beharkt sich weiter zum Thema Maut.

21:19 Uhr: Retourkutsche von Schulz: Im letzten TV-Duell habe Merkel auch die Maut abgelehnt, nun sei es also die Rente.

21:18 Uhr: Merkel: "Schon bis 67 Jahren zu arbeiten, ist für viele eine Herausforderung. Zur Erhöhung der Lebensarbeitszeit: Da sage ich ganz klar Nein."

21:17 Uhr: Nun wird Merkel giftig: Beim Thema Lebensarbeitszeit wirft Schulz Merkel der Union vor, Menschen bis 70 arbeiten zu lassen. Das lässt die Kanzlerin nicht auf sich sitzen. Es sei eine "Einzelmeinung". Und sie würde Schulz doch auch nicht jede Einzelmeinung der SPD vorwerfen.

21:16 Uhr: Merkel: "Jeder Arbeitslose ist einer zu viel."

21:15 Uhr: Nun geht es ums Wahlkampfthema der SPD: Gerechtigkeit.

21:13 Uhr: Schulz: "Das große Problem in der jetzigen Außenpolitik ist, dass man nicht weiß, wann Donald Trump den nächsten Tweet absetzt."

21:10 Uhr: Merkel ist der Auffassung, dass der Nordkorea.Konflikt nicht ohne den US-Präsidenten gelöst werden kann. Es kann allerdings nur eine friedliche, diplomatische Lösung geben. Auch Merkel will mehr europäische Linie in der Welt.

21:08 Uhr: Vor allem traut Schulz dem US-Präsidenten Trump nicht über den Weg. Seine Lösung: Deutschland müsse sich mehr mit anderen Partnern wie Kanada oder Mexiko abstimmen.

21:07 Uhr: Weiter geht es mit der Nordkorea-Krise.

21:05 Uhr: Erdogan versteht laut Schulz nur eine Sprache: Die der konsequenten Haltung - und den Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen. Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei solle aber nicht aufgekündigt werden.

21:04 Uhr: Merkel: "Ich will nicht die Menschen in der Türkei, die auf uns hoffen enttäuschen, weil wir gerade im Wahlkampf ausfechten müssen: 'Wer ist härter.'"

21:02 Uhr: Schulz will Erdogan ans Geld: Die vorgestreckten Gelder für den möglichen EU-Beitritt würde Schulz sofort einfrieren. Nächste Attacke von Schulz an Merkel: Sie soll Stellung zu dem Thema beziehen.

21:00 Uhr: Was kann Merkel für die inhaftierten Deutschen in der Türkei tun? Sie will auf jeden Fall die Zollunion mit der Türkei verhindern. Dann Retour-Kutsche an Schulz: Auch bei einem Stop der Türkei-Verhandlungen braucht man die europäische Mehrheit. Ein Vorstoß ohne diese, würde die Stellung Deutschlands beschädigen.

20:58 Uhr: Weiter geht es mit der Türkei.

20:55 Uhr: Bei der Frage des Familiennachzugs weicht Merkel aus: Sie will die Frage erst später klären.

20:52 Uhr: Merkel sieht das Einwanderungsrecht als Möglichkeit. Sie möchte ein Fachkräftezuwanderungsgesetz und setzt auf Zusammenarbeit mit Herkunftsländern und Durchreiseländern.

20:49 Uhr: Schulz: "Was wir heute haben ist ein System der Hoffnungslosigkeit. Wir übergeben die Menschen Schleppern und Kriminellen. Deswegen brauchen wir ein Einwanderungsrecht wie die USA oder Australien. Dort hast du Chance auf Einwanderung, du kannst aber auch nein sagen."

20:47 Uhr: Während Merkel den Fehler bei den Rot-Grünen Landesregierungen sieht, sieht Schulz den Fehler bei Altlasten im BAMF. Eine wirkliche Lösung präsentiert er allerdings nicht, wie Abschiebungen beschleunigt werden könnten.

20:44 Uhr: Nun geht es um Abschiebungen: Merkel sieht noch Handlungsbedarf bei den sicheren Herkunftsländern - Schuld sei hier Rot-Grün in den Landesregierungen.

20:43 Uhr: Schulz: "Wer unter Berufung auf das Grundgesetz die Grundrechte anderer, beispielsweise die Gleichstellung von Mann und Frau einschränken will, der hat in diesem Land nichts zu suchen."

20:42 Uhr: Schulz: "Wenn ich Kanzler bin, werde ich das Beitrittsabkommen der Türkei zur EU sofort abbrechen. Auch wenn ich mich zunächst sehr dafür eingesetzt habe. Doch jetzt sind zu viele rote Linien überschritten."

20:41 Uhr: Merkel geht weiter auf die Einflussnahme auf Muslime durch ausländische Kräfte ein: "Wir haben hart mit vielen Ländern verhandelt. Bei Einflussnahme haben wir null Toleranz."

20:38 Uhr: Merkel: "Wir werden auch Moscheen schließen müssen, wenn dort etwas passiert, dass nicht mit unseren Werten vereinbar ist."

20:35 Uhr: Schulz: "Integration findet ja nicht auf dem Papier statt, sondern im Alltagsleben."

20:33 Uhr: Gehört der Islam zu Deutschland? Wie will Merkel hier überzeugen? "Ich verstehe die Menschen, die skeptisch sind - vor allem wegen der schrecklichen Dinge, die in seinem Namen verübt werden. Hier wünsche ich mit von der Geistlichkeit auch eine deutlichere Abgrenzung."

20:32 Uhr: Schulz: "Eine Million Menschen zu integrieren, ist eine Generationenaufgabe".

20:30 Uhr: Die Integration wird dauern, meint Schulz. Wie lange, lässt er offen.

20:29 Uhr: Weiter geht es mit den Kosten der Flüchtlingskrise.

20:27 Uhr: Merkel liegt im Zeitkonto vorne. Deswegen bekommt Schulz etwas mehr Redezeit. Schulz hätet es gut gefunden, wenn Merkel auch Fehler in der Flüchtlingskrise eingestehen würde. Er stört sich vor allem an der Formulierung: Ich würde alles so wieder machen.

20:25 Uhr: Merkel verteidigt sich. Man habe damals das beste aus der Situation gemacht. Gegenfrage von Schulz: Warum war Orban Ehrengast der CSU? Merkel wechselt in den Verteidigungsmodus. Es wird sehr technisch und sehr außenpolitisch.

20:23 Uhr: Die erste Attacke von Schulz: Er hat etwas gegen Merkels "Weiter so". er würde nicht die selben Entscheidungen treffen, wie Merkel in der Flüchtlingskrise. Merkel habe die europäischen Nachbarn nicht früh genug mit einbezogen. Das würde sich nun in extremen Haltungen eines Orban oder Kaczyński äußern.

20:21 Uhr: Nun soll es um die Flüchtlingskrise gehen.

20:19 Uhr: Hat Merkel es zugelassen, dass es rechts der Union eine weitere Partei entsteht, so die nächste Frage. Die Kanzlerin ist der Meinung: "Hier habe ich alles richtig gemacht."

20:18 Uhr: Merkel eine Gefahr für die Demokratie? Hier will Maischberger genaueres von Schulz wissen. Der kuscht etwas: "Das würde ich so nicht mehr sagen."

20:17 Uhr: Peter Kloeppel stellt die erste Frage an Schulz: Warum folgt auf den Aufstieg der schnelle Fall? Schulz gibt zu Bedenken, dass es sich bei den zahlen immer nur um Umfragen gehandelt habe.

20:16 Uhr: Sandra Maischberger begrüßt im Studio die Kandidaten und Zuschauer. Und es geht gleich los.

20:15 Uhr: Das Duell beginnt - Moderatoren und Kandidaten stehen im Studio.

Vor dem TV-Duell Merkel gegen Schulz

20:12 Uhr: Hier noch kurz die Regeln für das 90-minütige Rede-Duell: Die vier Moderatoren werden abwechselnd die Fragen zu den Themenblöcken Migration, Außenpolitik, soziale Gerechtigkeit und innere Sicherheit stellen.

Per Losverfahren wurde entschieden, dass Schulz das erste und Merkel das letzte Wort haben wird. Beide Kandidaten haben für ihre Antworten jeweils anderthalb Minuten.

20:00 Uhr: Die Tagesschau läuft - danach geht es los. Noch 15 Minuten.

19:46 Uhr: So entspannt hat man Angela Merkel selten gesehen: Vor dem TV-Duell mit Herausforderer Martin Schulz genießt die Kanzlerin das Bad in der Menge - sogar Selfies sind anscheinend erlaubt.


19:37 Uhr: Und kaum hat man's gesagt, trifft auch die Kanzlerin pünktlich ein. Damit stehen die Kontrahenten nun wenige Minuten vor Beginn des TV-Duells bereit.


19:33 Uhr: Herausforderer Martin Schulz ist inzwischen im Fernsehstudio Adlershof in Berlin eingetroffen. Kanzlerin Angela Merkel lässt noch auf sich warten.


19:26 Uhr: Nur wenige Stunden nach dem TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel wartet auf Martin Schulz übrigens sofort die nächste Herausforderung.

Im niederbayerischen Abensberg muss sich der SPD-Vorsitzende am Montag (10:00 Uhr) mit den Spitzenkandidaten Christian Lindner (FDP), Cem Özdemir (Grüne) und dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (Union) messen.

Auch die AfD ist dabei: Aus Platzmangel müssen sich die EU-Abgeordnete Beatrix von Storch und Parteichef Jörg Meuthen allerdings mit einem Auftritt außerhalb der Gillamoos-Festwiese zufrieden geben.

Wie immer geht es bei den zeitgleich stattfindenden Rededuellen in den Bierzelten auf dem Gillamoos-Volksfest weniger um politische Korrektheit oder Fakten als um derbe Worte und scharfe Attacken. Der Gillamoos ist einer der ältesten Jahrmärkte Niederbayerns. Am letzten Tag des fünftägigen Festes treten traditionell Spitzenpolitiker auf.

19:03 Uhr: Für alle Zahlenfüchse unter Ihnen - das sind die wichtigsten Zahlen zum TV-Duell heute Abend:

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Bundestagswahl 2017: Das TV-Duell Angela Merkel gegen Martin Schulz in Zahlen

Acht Kameras, zwei Kandidaten, ein Ziel: Beim TV-Duell am 3. September buhlen Angela Merkel (CDU) und Martin Schulz (SPD) um die Gunst der Zuschauer - und damit auch der Wähler. Zahlen und Fakten zum Showdown in Berlin-Adlershof.

18:50 Uhr: Nicht nur wir warten auf den Start des TV-Duells zwischen Angela Merkel und Martin Schulz: Zum TV-Event sind auch jeweils rund 100 Mitglieder der beiden Partei-Jugendorganisationen angereist.

Mit Plakaten, Trommeln und Parolen warteten die Unterstützer am Sonntagabend vor dem Studio in Berlin auf die beiden Spitzenkandidaten. CDU-Generalsekretär Peter Tauber begrüßte die Gruppe der Jungen Union, gab Autogramme und posierte für Fotos.

Anhänger der CDU jubeln am 03.09.2017 in Berlin vor den Fernsehstudios in Adlershof.

Die Jungen Sozialdemokraten bildeten mit großen Buchstaben den Namen "Martin".

Anhänger der SPD jubeln am 03.09.2017 in Berlin vor den Fernsehstudios in Adlershof.

Schulz und SPD legen in Umfragen zu

18:39 Uhr: Zumindest in den Umfragen vor dem TV-Duell können die SPD und Martin Schulz punkten. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für "Bild am Sonntag“ erhebt, kann sich die Partei um einen Punkt auf jetzt 24 Prozent steigern. Die Union verharrt bei 38 Prozent.


Noch besser sieht es bei der Kanzlerfrage aus: Zwar liegt Angela Merkel mit 50 Prozent immer noch deutlich vor Martin Schulz, der auf 25 Prozent kommt, doch im Vergleich zur Vorwoche büßt die Kanzlerin vier Prozentpunkte auf den Herausforderer ein.

Auch wir würden gerne wissen: Wen hätten Sie nach der Bundestagswahl lieber als Bundeskanzler_in, Angela Merkel oder Martin Schulz?

Unsere Redaktion kooperiert für repräsentative Umfragen mit dem Umfrageinstitut Civey. Abstimmen kann jeder, doch berücksichtigt werden nur die Abstimmungen registrierter User. Wenn Sie sich registrieren, tragen Sie zu besseren Ergebnissen bei. Alle Informationen zur Methodik finden Sie hier.

Die Moderatoren Claus Strunz (SAT.1, l-r), Sandra Maischberger (ARD), Maybrit Illner (ZDF) und Peter Kloeppel (RTL) stehen im Fernsehstudio Adlershof.

18:15 Uhr: Viele Experten gehen davon aus, dass das TV-Duell am heutigen Abend eine der letzten Chancen für Herausforderer Martin Schulz sein wird, Kanzler zu werden. In unserem Exklusiv-Interview mit dem SPD-Kandidaten hat er schon einmal den Frontalangriff auf Kanzlerin Angela Merkel ausgerufen. Ob ihm das auch heute Abend gelingt?

17:48 Uhr: Doch was dürfen die Moderatoren heute Abend überhaupt? Denn Kritik im Vorfeld des TV-Duells wurde vor allem an den Vorgaben der Kanzlerin laut: Die Sender wollten ihre Moderatorenpaare - Peter Kloeppel (RTL) mit Maybrit Illner (ZDF) sowie Claus Strunz (Sat.1) mit Sandra Maischberger (ARD) - gerne nacheinander in zwei Blöcken antreten lassen, um die Themen zu vertiefen. Dann kam das Veto aus Kanzlerkreisen. Die Paare sollen sich je nach Themenblock abwechseln.

"Was uns in diesem Jahr geboten wird, ist kein Konzept, sondern ein Korsett", kritisierte der Medienwissenschaftler Bernd Gäbler im Gespräch mit der Deutschen-Presse-Agentur. ARD-Chefredakteur Rainald Becker hatte schon vor der endgültigen Festlegung der Regeln gewarnt, dass eine "Konstellation mit vier journalistischen Fragestellern und zwei Spitzenpolitikern – wie vom Kanzleramt gewünscht – unglücklich" sei.

Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Frank Überall, wunderte sich, dass der Regierungssprecher den Duell-Verlauf vorschreiben könne. "Die Sender hätten im Zweifel lieber auf das Duell verzichten sollen, als sich den Wünschen der Kanzlerin zu beugen."

Die Bundeskanzlerin wies am Dienstag all die Kritik zurück. Es sei "guter Stil, dass man über die Modalitäten spricht, wie die Dinge ablaufen können", sagte Merkel. Die Diskussion über das Format stehe aus ihrer Sicht nicht im Gegensatz zur Pressefreiheit. Die Freiheit, darüber zu entscheiden, ob man eine Einladung zu einer solchen Sendung annehme oder nicht, sei "ja immer genauso wichtig wie die Freiheit der Presse und die Unabhängigkeit".

17:02 Uhr: Ein Moderatoren-Quartett bestehend aus Klaus Strunz (SAT.1), Sandra Maischberger (ARD), Maybrit Illner (ZDF) und Peter Kloeppel (RTL) wird den Kanzlerkandidaten heute die Fragen stellen.


Wir fragen uns:

Haben Sie vor, sich das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz anzusehen?

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Vor dem TV-Duell - SPD leistet sich Riesen-Schnitzer

16:30 Uhr: Wer gewinnt heute das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz? Wenn es nach der SPD geht, steht der Sieger schon fest und heißt - Überraschung - Martin Schulz.

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TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz: Die möglichen Themen

Große thematische Überraschungen sind beim TV-Duell zwischen CDU-Chefin Angela Merkel und dem SPD-Vorsitzenden Martin Schulz an diesem Sonntag nicht zu erwarten. Ein Überblick zu den voraussichtlich wichtigsten Themen und Positionen.

Entdeckt hat den Fauxpas ein CDU-Politiker aus Nordrhein-Westfalen, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Am Sonntagmorgen war demnach unter der Suchbegriff-Kombination "schulz merkel tv duell" bei Google eine bezahlte Anzeige der SPD zu finden, welche den TV-Duell-Sieg von Martin Schulz verkündete. Das Problem: das Duell findet erst am Abend statt.

Inzwischen hat die SPD reagiert und sich für den peinlichen Fehler auch entschuldigt. Ein Dienstleister war demnach für den Fehler verantwortlich.

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Bundestagswahl 2017: Martin Schulz fordert Angela Merkel heraus - wie die bisherigen TV-Duelle liefen

Wird es zwischen Merkel und Schulz einen aufbrausenden Schlagabtausch erster Güte geben? Ein Blick auf die bisherigen TV-Duelle zeigt: Sie waren vielleicht nicht wahlentscheidend, meist aber sehr unterhaltsam.

16:15 Uhr: Wer sich noch einmal über die möglichen Themen heute Abend informieren möchte: Wir haben die Themenkomplexe hier für Sie noch einmal zusammengefasst.


16:05 Uhr: Für Bundeskanzlerin Angela Merkel wird es die inzwischen vierte Teilnahme an einem TV-Duell sein. Impressionen aus den Rededuellen der vergangenen Jahre, finden Sie hier.


16:00 Uhr: Guten Tag, liebe Leser. Heute findet das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Martin Schulz (SPD) statt. Mein Name ist Marinus Brandl und ich begleite Sie in unserem Live-Blog durch den Abend.

Teaserbild: © picture alliance /dpa