Das Ziel der Gleichstellung ist, dass kein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Geschlecht, Gesinnung oder Sexualität in Deutschland diskriminiert werden sollte. Fakt ist, dass in vielen Bereichen immer noch Bürger benachteiligt werden. Lesen Sie, wie die Parteien diese Ungleichbehandlung in ihren Wahlprogrammen ändern wollen.

Gleichberechtigung gehört anscheinend nicht zu den Kernkompetenzen der Union. Was ist von den Unionsparteien zum Thema Gleichberechtigung zu erwarten?

"Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich", so steht es in Artikel 3 des deutschen Grundgesetzes. Vor der Gesellschaft, dem Arbeitgeber und auch vor dem Gesetz werden noch lange nicht alle gleich behandelt.

Vor allem Menschen mit anderer Hautfarbe, Frauen im Beruf oder homosexuelle Partner werden häufig noch diskriminiert. Die Gleichbehandlung aller Menschen nimmt in den Wahlprogrammen der Parteien je nach Partei mehr oder weniger Platz ein.

Lesen Sie, was die Unionsparteien, die SPD, die Liberalen, die Grünen und die Linke zur Gleichberechtigung in Ehe, Beruf und Gesellschaft verändern - oder beibehalten wollen.

Für die SPD nimmt die Gleichberechtigung für Frauen wie auch für Migranten und homosexuelle Belange eine hohe Wichtigkeit ein. In ihrem Wahlprogramm präsentieren die Sozialdemokraten Lösungen für die Gleichbehandlung.

Gleichberechtigung ist eines der Lieblingsthemen der Grünen. Was die Grünen neben mehr Frauen in deutschen Aufsichtsräten sonst noch fordern, können Sie hier lesen.

Gleichberechtigung kommt im Wahlprogramm der FDP nicht explizit vor. Dennoch haben die Liberalen zu homosexuellen Lebensgemeinschaften und auch Migranten einiges zu sagen.

Wie die Grünen gehört auch die Linke traditionell zu den Experten in Sachen Gleichberechtigung. Was sie in ihrem Wahlprogramm fordern, lesen Sie hier.

Klicken Sie sich auch durch die anderen Teile unserer Reihe "Die Wahlprogramme im Vergleich":

Um herauszufinden, welche Partei Ihren Überzeugungen am nächsten kommt, können Sie das bei uns ab Ende August mit dem Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung überprüfen. Der Wahl-O-Mat stellt allerdings keine Wahlempfehlung dar, sondern dient lediglich der Information zu den Wahlprogrammen der Parteien.