Die USA wollen Taiwan F-16 Kampfjets im Wert von acht Milliarden Dollar (7,2 Milliarden Euro) verkaufen. Für Taiwan ist der Deal ein "Vertrauensvotum". Die Beziehung zwischen China und den USA könnte sich dadurch aber weiter verschlechtern.

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Taiwan hat den USA für den angekündigten Verkauf von F-16-Kampfjets an den asiatischen Inselstaat seinen "aufrichtigen Dank" übermittelt.

Der 8-Milliarden-Dollar-Deal (7,2 Milliarden Euro) sei ein "Vertrauensvotum" für die Beziehungen zwischen den USA und Taiwan und werde "helfen, den Frieden an der Taiwan-Straße aufrechtzuerhalten und unsere Demokratie zu verteidigen", erklärte der Außenminister des Inselstaates, Joseph Wu, am Mittwoch auf Twitter.

Die Taiwan-Straße ist die Meerenge zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland.

Deal dürfte Beziehung zu China verschlechtern

Pekings kommunistische Führung sieht die demokratische Inselrepublik als Teil der Volksrepublik an und hat mit einer gewaltsamen Eroberung gedroht. Der Deal dürfte die durch den aktuellen Handelskrieg ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den größten Volkswirtschaften USA und China weiter verschlechtern.

Die Regierung in Peking hatte über ihr Büro für Taiwan-Angelegenheiten die USA aufgefordert, den Verkauf abzusagen. Die USA fühlen sich der Verteidigungsfähigkeit der Insel verpflichtet und liefern seit Jahren Waffen nach Taiwan.

Die US-Regierung hat bestätigt, dass die Pläne für den Verkauf der Kampfjets den Auswärtigen Ausschüssen des Kongresses übermittelt worden seien.

"Die von der Trump-Regierung getroffene Entscheidung ist von großer Bedeutung für die regionale Stabilität", erklärte ein Präsidialsprecher Taiwans am Mittwoch mit Blick auf Militärübungen, die China unweit von Taiwan regelmäßig durchführe. (dpa/thp)  © dpa

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