USA-Iran-Konflikt

Ein Abschuss sei technisch und wissenschaftlich absurd, hatte der Iran noch am Freitag behauptet. Nun kommt das Eingeständnis: Die ukrainische Passagiermaschine sei versehentlich abgeschossen worden. Menschen hätten versagt.

Die USA sollen in der selben Nacht in der der iranische General Kassem Soleimani getötet wurde, auch versucht haben, ein weiteres hochrangiges Mitglied des iranischen Militärs auszuschalten.

Die Hinweise verdichten sich, dass das ukrainische Flugzeug mit 176 Menschen an Bord durch eine iranische Rakete abgeschossen wurde. Wie konnte das passieren? Und welche Folgen hat dieser Vorfall für den Iran-Konflikt? 

Die USA verhängen neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran. US-Präsident Donald Trump hatte die Maßnahme bereits angekündigt. Nun gibt es die Details dazu.

Die militärische Konfrontation zwischen dem Iran und den USA könnte verheerende Folgen für Zivilisten gehabt haben. Immer mehr deutet darauf hin, dass ein Passagierflugzeug nach dem Start in Teheran von einer Rakete getroffen wurde.

Beim Absturz eines ukrainischen Passagierflugzeugs bei Teheran sind auch eine Doktorandin aus Mainz und eine Asylbewerberin aus Nordrhein-Westfalen mit ihren beiden Kindern umgekommen. 

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat in einer internen Sitzung die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani zu erklären versucht. Das tat sie offenbar so ungeschickt, dass sich anschließend selbst Leute aus der eigenen Partei lauthals beschwerten  – und das Vorgehen als "absolut verrückt" und "unamerikanisch" verurteilten.

Die militärische Konfrontation zwischen dem Iran und den USA könnte verheerende Folgen für Zivilisten gehabt haben. Immer mehr deutet darauf hin, dass ein Passagierflugzeug nach dem Start in Teheran von einer Rakete getroffen wurde.

US-Präsident Donald Trump hat im Konflikt mit dem Iran Stärke gezeigt, ohne in einen militärischen Konflikt hineinzuschlittern – doch war das wirklich so geplant?

Keine Woche hat es gedauert, bis der Iran Drohungen Taten folgen lässt und auf den Tod seines Top-Generals antwortet. US-Präsident Trump steht unter Druck. Die Lage könnte außer Kontrolle geraten.

Die USA sehen im Konflikt mit dem Iran Zeichen der Deeskalation. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh: In der Nacht sind erneut Raketen nahe der US-Botschaft in Bagdad einschlagen.

US-Präsident Donald Trump hat sich von seiner Drohung mit Angriffen auf Irans Kulturgüter distanziert.

Mit deutlichen Worten hat US-Präsident Donald Trump auf die Attacke des Iran auf zwei militärische Stützpunkte der USA in dem Land reagiert.

Es ist nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Teheran zurückschlägt. In der Nacht zu Mittwoch schlugen auf mehrere Raketen auf US-Militärstützpunkten im Irak ein. Noch ist offen, wie Washington reagiert und wie es in dem Konflikt weitergeht. Es gibt zwei mögliche Szenarien.

Sie verkörpern das kulturelle Erbe des Iran, sind teilweise Unesco-Weltkulturerbe. Dennoch drohte US-Präsident Donald Trump damit, bedeutende Stätten des Landes anzugreifen. Er sprach von 52 Zielen. Diese Orte hätte es treffen können.

US-Präsident Donald Trump ist über Kritik aus dem Kongress verärgert und hat sie zurückgewiesen. Er brauche keine Zustimmung von ihm. Nancy Pelosi möchte ihn währenddessen an einer Eskalation des Konflikts mit dem Iran hindern.

Der Irak will die US-Truppen aus dem Land werfen. Das will US-Präsident Donald Trump aber so nicht hinnehmen. Er droht dem Krisenland mit Sanktionen - und die sollen kostspielig sein.

Mit Blick auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeigt sich die Bundesregierung um Deeskalation bemüht.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hält die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Sanktionen gegen den Irak für den falschen Weg. Die Drohungen seien nicht sehr hilfreich. Angesichts der explosiven Lage reist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag nach Moskau.

Der Iran hat US-Präsident Donald Trump mit Hitler verglichen. Die USA und der Iran verschärfen ihre gegenseitigen Drohungen nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch das US-Militär.

Das Parlament im Irak fordert den Abzug der im Land stationierten US-Soldaten. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte für eine entsprechende Resolution. Der Beschluss verpflichtet die Regierung, das Gesuch um militärische Hilfe im Kampf gegen den IS zurückzuziehen. Währenddessen nehmen Zehntausende Abschied vom getöteten General Soleimani, US-Präsident Trump schickt indes neue Drohungen an die Führung im Iran.

Das irakische Parlament hat eine Resolution beschlossen, die den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Land fordert. Von dieser Forderung ist die US-Regierung enttäuscht.

Der Iran hat die Drohung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Den USA fehle der "Mut" für einen Konflikt. Außerdem wolle das Land nur die Aufmerksamkeit  von ihren "abscheulichen Taten" ablenken.

Bei einem Luftangriff der USA im Irak ist der ranghohe iranische General Ghassem Soleimani getötet worden. So reagieren internationale Medien auf den Angriff.

Die Tötung eines enorm einflussreichen iranischen Generals durch die USA wühlt den Nahen Osten auf. Die Führung in Teheran droht mit tödlicher Vergeltung - und auch aus dem Weißen Haus kommen konfrontative Töne.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock verlangt von der Bundesregierung, alle deutschen Soldaten sofort aus dem Irak herauszuholen. Roth fordert eine generelle Überprüfung der Mission. SPD-Vorsitzende Saskia Esken äußert sich vorsichtiger.

Die Bundeswehr hat die Ausbildung von Soldaten im Irak gestoppt. Der Kommandeur des internationalen Anti-IS-Einsatzes, der US-General Pat White, habe entschieden, das Schutzniveau für den Einsatz im Irak weiter anzuheben.

Ein gezielter US-Drohnenangriff hat den iranischen General Ghassem Soleimani getötet. Das Attentat angeordnet hatte Donald Trump – doch darf er das überhaupt? 

Die gezielte Tötung eines iranischen Militärführers durch einen US-Raketenangriff schürt Sorgen vor einem neuen Krieg im Nahen Osten. Die Koalition gegen die Terrormiliz IS zieht Konsequenzen - von denen auch die Bundeswehr im Irak betroffen ist.

Die Tötung eines Top-Generals könnte die USA in eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran verwickeln. Der Befehl von US-Präsident Donald Trump birgt nicht nur ein enormes Risiko für die Region - sondern auch für seine Wiederwahl.

Der gezielte US-Luftangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani ist ein Fanal. Stürzt die Attacke eine ganze Region ins Chaos?

Warum das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran seit Jahrzehnten von Feindseligkeiten geprägt ist.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien seien unfähig, den Atomdeal mit dem Iran am Leben zu halten, sagt der iranische Präsident Ruhani. Nach seinem Treffen mit Kanzlerin Merkel droht er nun den Europäern.

Eine Lösung des Iran-Konflikts scheint in weiter Ferne. Irans Präsident Hassan Ruhani will sich erst auf ein Gespräch mit Donald Trump einlassen, wenn die USA einen Schritt auf ihn zugemacht haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält von dieser Haltung nicht viel. 

Als US-Präsident Donald Trump vor zwei Jahren erstmals vor die UN-Vollversammlung trat, drohte er Nordkorea noch die totale Zerstörung an, Machthaber Kim Jong Un verspottete er als "Raketenmann". Inzwischen ist der Konflikt mit Nordkorea aus dem Fokus geraten. Dafür droht nun ein Krieg mit dem Iran.

Der Konflikt mit dem Iran droht zum Krieg zu eskalieren. Mit Spannung ist die Rede von US-Präsident Trump bei den UN erwartet worden. Trump schlägt dabei über weite Strecken erstaunlich moderate Töne an. Die Europäer sind es, die die Gangart gegenüber Teheran verschärfen.

Nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen legte sich US-Außenminister Pompeo erstaunlich schnell fest: Er machte den Iran dafür verantwortlich. Nun folgen ihm in dieser Bewertung auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Hassan Ruhani möchte bei der UN-Vollversammlung in New York für Frieden und Sicherheit werben. Irans Präsident hat verkündet, dass er der Versammlung seinen Plan für die Initiative "Koalition der Hoffnung" vorstellen wird, die einen besonderen Fokus auf die Schifffahrt im Persischen Golf legt.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hält einen Krieg mit den USA möglicherweise für nicht vermeidbar. Das sagte er in einem Interview des amerikanischen Senders CBS.

Die USA bemühen sich nach Aussage ihrer Regierung um Befriedung des Nahen Ostens. Gleichzeitig aber verlegt Präsident Donald Trump neue Truppen in die Region. Der Iran droht deshalb mit der Vernichtung Israels.

US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass gegen die iranische Zentralbank Sanktionen verhängt werden. Dadurch wird der Zugang des Irans zum internationalen Finanzsystem weiter erschwert.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert weiter. Ein einflussreicher iranischer Ajatollah hat mit der vollständigen Zerstörung Israels gedroht, falls die USA einen Angriff auf den Iran verüben sollten.

Im Konflikt am Golf warnt der Iran mit drastischen Worten vor einer militärischen Eskalation. Die USA wollen mit ihren Verbündeten eine Koalition aufbauen, um den Iran in die Schranken zu weisen - setzen dabei laut Außenminister Pompeo aber noch auf eine friedliche Lösung.

Die USA reagieren gelassen auf die martialische Drohung des Iran mit einem "umfassenden Krieg". Donald Trumps Außenminister Mike Pompeo betont, im Konflikt mit der Führung in Teheran nach einer friedlichen Lösung zu streben.

Nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verschärfen die USA den Ton gegenüber dem Iran. Dass die Huthis im Jemen sich zu den Angriffen bekannten, tut US-Außenminister Mike Pompeo als Lüge ab. Der Iran reagiert mit schweren Vorwürfen an die Adresse Washingtons. Saudi-Arabien wiederum spricht schon von Krieg.

Noch ist nicht bewiesen, wer die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zu verantworten hat. Nichts desto weniger greift US-Präsident Donald Trump zu Strafmaßnahmen gegen den Iran: Er hat angekündigt, die Sanktionen "bedeutend" zu verstärken. 

Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien in Milliardenhöhe liegen seit Monaten auf Eis. Das wird bis auf weiteres auch so bleiben.

Noch immer ist unklar, wer hinter den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien steckt. US-Außenminister Mike Pompeo will mit dem saudischen Kronprinzen darüber beraten, wie eine Reaktion aussehen könnte. Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten wächst.

Nachdem am Samstag eine saudische Ölanlage aus der Luft angegriffen worden war, hatten sich Huthi-Rebellen im Jemen zu dem Angriff bekannt. Die USA bezichtigten aber den Iran. Der iranische Präsident und der Außenminister weisen die Vorwürfe nun mit Nachdruck zurück.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani kann sich durchaus vorstellen am Rande der UN-Vollversammlung in New York Gespräche mit Donald Trump zu führen. Allerdings nur unter einer Bedingung.