• Renovierungsarbeiten verhindern Kamala Harris' Einzug in amtliche Residenz.
  • Vize-Präsidentin residiert deshalb vorübergehend im Gästehaus des US-Präsidenten Joe Biden.

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Die neue US-Vizepräsidentin Kamala Harris ist wegen Renovierungsarbeiten noch nicht in ihre amtliche Residenz eingezogen. Sie und ihr Gatte Doug Emhoff wohnen seit Donnerstag im Gästehaus des US-Präsidenten, dem Blair House, direkt gegenüber vom Weißen Haus, wie Harris' Sprecherin Symone Sanders am Samstag sagte. Es blieb zunächst noch unklar, wie lange sie dort bleiben würden.

US-Vizepräsidenten leben seit 1977 in einer Residenz auf dem Gelände des Naval Observatory, etwa drei Kilometer vom Weißen Haus entfernt. Zuvor hatte es in Medienberichten bereits geheißen, dass in dem 1893 erbauten Haus nach dem Auszug des bisherigen Vizepräsidenten Mike Pence unter anderem die Kaminabzüge erneuert werden müssten. Die Residenz hat der "Washington Post" zufolge 33 Schlafzimmer. Das Blair House wiederum besteht aus vier einzelnen Gebäuden und hat mehr als 120 Räume. Dort gibt es 18 Vollzeitangestellte. Die Residenz des US-Präsidenten im Weißen Haus wiederum hat 132 Räume und 35 Badezimmer.

Harris, die bis kurz vor ihrer Vereidigung als Vizepräsidentin noch US-Senatorin für den Bundesstaat Kalifornien war, lebte zuletzt teilweise in einer Wohnung in der Hauptstadt Washington. (br/dpa)

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