Donald Trump hat die Vorwürfe von Pornostar Stormy Daniels nach deren TV-Interview zurückgewiesen. Wie ein Sprecher des Weißen Hauses mitgeteilt hat, glaubt der US-Präsident nicht, dass die Aussagen Daniels' richtig seien.

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Nach dem TV-Interview von Pornostar Stormy Daniels zu deren angeblicher Affäre mit Donald Trump hat das Weiße Haus die Darstellung der Frau dementiert.

Der Präsident habe die Vorwürfe immer wieder entschieden und deutlich bestritten, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Raj Shah, am Montag in Washington.

Trump glaube nicht, dass die Aussagen der Darstellerin aus dem Interview richtig seien, fügte er hinzu. Es gebe nichts, was die Behauptungen von Daniels bestätige.

Trump weist Vorwürfe zurück

Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, sagt, dass sie 2006 eine Affäre mit Donald Trump hatte - kurz nachdem dessen Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte. Trump weist dies zurück.

In dem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview erklärte die 39-Jährige, sie sei 2011 von einem Mann auf einem Parkplatz angesprochen und aufgefordert worden, sie solle die Trump-Geschichte "vergessen". Er soll hinzugefügt haben, es wäre doch schade, wenn der Mutter einer kleinen Tochter etwas zustoßen würde.

Mehrere Behauptungen gegen Trump

Die Affäre um Stormy Daniels ist der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Problemen, die der US-Präsident mit Frauen aus seiner Vergangenheit hat.

Auch das Ex-Playmate Karen McDougal will an gleicher Stelle - in einem Hotel am Lake Tahoe in Kalifornien - mit Trump intim gewesen sein. Er habe versucht, sie für den Sex zu bezahlen, sie habe abgelehnt.

Insgesamt 19 Frauen behaupten, Sexualkontakte mit Trump gehabt zu haben - nicht in allen Fällen soll der Sex den Klagen zufolge im Konsens erfolgt sein.  © dpa

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