522 an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennte Kinder sind wieder mit ihnen vereint. Laut US-Heimatschutzministerium fehlt bei anderen noch der Verwandtschaftsnachweis.

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Nach der Trennung von ihren Eltern im Zuge der sogenannten Null-Toleranz-Politik sind in den USA 522 Flüchtlingskinder wieder mit ihren Familien vereint worden.

Das teilte das US-Heimatschutzministerium mit. Weitere 16 Kinder sollten noch am Sonntag wieder mit ihren Eltern zusammengebracht werden.

Teils ist die Verwandtschaft noch nicht bestätigt

Eine kleine Anzahl von Kindern werde von ihren Familien getrennt bleiben, etwa wenn die Verwandtschaft nicht bestätigt werden könne, der Erwachsene eine Gefahr für das Kind darstelle oder kriminell sei.

In den vergangenen Wochen hatten die US-Behörden Kinder illegal eingewanderter Menschen aus Süd- und Mittelamerika konsequent von ihren Familien getrennt.

Nach US-Rechtsprechung ist die Inhaftierung von Kindern gemeinsam mit ihren Eltern bisher nicht ohne weiteres möglich. Das Heimatschutzministerium hatte mitgeteilt, dass mindestens 2.342 Kinder betroffen seien.

US-Präsident Donald Trump hatte es am Mittwoch nach heftiger Kritik per Präsidentenerlass vorläufig ermöglicht, dass Kinder und Eltern gemeinsam inhaftiert werden können und beendete die umstrittene Praxis damit zunächst.

Dies ist jedoch eine befristete Regelung, sie muss gesetzlich untermauert werden.

Stunden vor der Unterzeichnung des Dekrets hatte Trump die Beendigung des Vorgehens angekündigt und dies mit "Mitgefühl" begründet. Gleichzeitig bekräftigte er sein Ziel, mit Härte gegen die illegale Einwanderung vorzugehen. (ank/dpa)

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